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Caylus

Caylus
Daten zum Spiel
Autor William Attia
Grafik Arnaud Demaegd
Verlag Ystari Games
Erscheinungsjahr 2005
Art Brettspiel
Mitspieler 2 bis 5
Dauer 1 – 3 Stunden
Alter ab 12 Jahre
Auszeichnungen
Spiel des Jahres 2006: Sonderpreis 'Komplexes Spiel'
Deutscher Spiele Preis 2006: Platz 1
International Gamers Award 2006: Multiplayer Sieger
Niederländischer Spielepreis 2006: Gewinner

Caylus ist ein Brettspiel für zwei bis fünf Personen. Es wurde von dem französischen Spieleautor William Attia entwickelt, die Grafik besorgte Arnaud Demaegd.

Das Spiel ist im Herbst 2005 im französischen Kleinverlag Ystari Games erschienen. In Deutschland wird es zusammen mit Huch & friends verlegt und von der Firma Hutter Trade vertrieben.

Caylus wurde von der Spiel des Jahres-Jury im Jahre 2006 mit dem Sonderpreis „Komplexes Spiel“ ausgezeichnet und erhielt den Deutschen Spielepreis.

Inhaltsverzeichnis

Spielausstattung

Seneschall, Vogt, die Arbeiter, Häuser sowie die Rohstoffe und Markierungscheiben sind aus Holz gefertigt, die restlichen Spielutensilien aus festem Karton.

Spielablauf

Caylus ist ein Strategiespiel für 2 bis 5 Spieler. Die Spieldauer beträgt zwei bis drei Stunden. Einen Glückfaktor gibt es bis auf die Startaufstellung der ersten Gebäude nicht. Überraschungen bieten bestenfalls die Unwägbarkeiten im Vorgehen der Mitspieler.

Sechs Arbeiterfiguren hat jeder Spieler zur Verfügung. Die kann er auf die verschiedenen Häuser entlang der Straße verteilen, um die jeweilige Gebäudefunktion zu ihrem Vorteil zu aktivieren. So gibt es beispielsweise beim Hausplättchen „Steinbruch“ einen Rohstoffwürfel „Stein“. Oder der Arbeiter wird direkt zur Burg gestellt, um sich dort an den Bauarbeiten zu beteiligen.

Entlang der Straße entsteht im Laufe des Spiels eine Stadt. Wenn ein Arbeiter auf das Haus des Zimmermanns gestellt wird, wird ein neues Holzgebäude errichtet. Dafür benötigt der Spieler den Rohstoff „Holz“ plus einen weiteren Rohstoff.

Der Maurer wohnt genauso wie der Notar in einem solchen Holzgebäude. Mit Hilfe des Maurers entsteht ein Steingebäude, während der Notar bestehende Häuser in Wohngebäude umwidmet.

Irgendwann kann auch der in einem Steinhaus wohnende Architekt ins Spiel kommen. Er könnte ein Wohnhaus in ein Prestigegebäude wie eine Universität oder Kathedrale umbauen. Dafür braucht es viele Rohstoffe – inklusive Gold – und sicherlich auch einige Bedenkzeit, um bei einem solch langfristig anzugehenden Projekt taktisch klug zu planen.

Spielziel

Durch das Bauen von neuen Gebäuden und Teilen des Schlosses sowie dem Erhalt königlicher Günste versucht jeder Spiele soviele Prestigepunkte wie möglich zu erhalten. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Prestigepunkte gesammelt hat. Der aktuelle Spielstand wird über eine Kramerleiste stetig angezeigt und aktualisiert.

Neuauflagen

Aufgrund einiger Kundenbeschwerden wurde kurz nach Herausgabe von Caylus, diese Version überarbeitet, da im Spielplan einige Farbunterscheidungen nur sehr schwer zu erkennen waren. Zudem wurden die Münzen, in der ersten Version Kunststoff-Chips, durch Pappmünzen ersetzt. Die Kunststoffchips waren farblich und größenmäßig kaum voneinander zu unterscheiden.

Inzwischen ist auch eine limitierte Sonderauflage von Caylus erschienen.

Weitere Versionen

Caylus Magna Carta ist die 2007 erschienene Kartenversion von Caylus.