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Wülfte

Wülfte
Stadt Brilon
Koordinaten: 51° 26′ N, 8° 35′ OKoordinaten: 51° 26′ 6″ N, 8° 35′ 4″ O
Höhe: 450 m ü. NN
Einwohner: 414 (30. Juni 2007)
Eingemeindung: 1. Jan. 1975
Postleitzahl: 59929
Vorwahl: 02961

Wülfte ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt Brilon im Hochsauerlandkreis, Deutschland. Die bis 1974 selbstständige Gemeinde hat 414 Einwohner (Stand: 30. Juni 2007).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wüflte liegt etwa 4,5 km nördlich des Briloner Stadtzentrums am nordwestlichen Rande der Briloner Hochfläche. Nordwestlich des Ortes geht diese in die bewaldeten östlichen Ausläufer des Haarstranges über. Im Südwesten trennt die Möhne und ihre Quellbäche den Haarstrang von den östlichen Ausläufern des Arnsberger Waldes. Im Nordosten fällt das Gelände ins Tal der oberem Alme ab. Die Ortschaft hat eine Höhenlage von 430 bis [[Höhe|470|DE-NN|link=true}}. Höchste Erhebung in unmittelbarer Nähe ist der Bulstern (482,3 m).[1]

Die nächsten Orte in der Umgebung sind die Briloner Stadtteile Alme im Nordosten, Nehden im Osten, Thülen und Südosten, Brilons Kernstadt im Süden und Scharfenberg im Westen. Etwa 11 km nordwestlich liegt die Stadt Rüthen.[1]

Geschichte

Wülfte ist als Besitz des Klosters Neuenherse seit 1246 nachweisbar. In der Folgezeit wurde es jedoch zunehmend zu einem Briloner Stadtdorf. Das im 15. und 17. Jahrhundert vorübergehend verlassene Dorf wurde erst 1837 eine eigenständige Gemeinde im Amt Thülen. Mit der kommunalen Neugliederung wurde Wülfte ein Stadtteil der Stadt Brilon. 417 Einwohner leben heute im ländlich geprägten Dorf vor den Toren der Stadt.[2]

Wappen

Blasonierung

In Grün ein silberner Wolfskopf mit roter Zunge.

Beschreibung

Der Wolfskopf als Schildfigur ist ein sogenanntes „redendes Wappen“, das den Namen des Ortes wiedergibt. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 11. November 1954.[3]

Vereine

Einzelnachweise

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. Wülfte in der Internetpräsenz der Stadt Brilon
  3. Eduard Belke, Alfred Bruns, Helmut Müller: Kommunale Wappen des Herzogtums Westfalen, Arnsberg 1986, S. 199 ISBN 3-87793-017-4