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Wiesbaden-Schierstein

Schierstein
Stadtteil von Wiesbaden
Wappen Karte
Basisdaten
Geographische Lage: 50° 3′ N, 8° 12′ OKoordinaten: 50° 2′ 40″ N, 8° 11′ 50″ O
Höhe: zwischen 83 und 173 m ü. NN
Fläche: 9,43 km²
Einwohner: 10.033 (Stand 01.01.2007)
Bevölkerungsdichte: 1.039 Einwohner/km²
Postleitzahl: 65201
Vorwahl: 0611
Stadtteil seit: 28. Oktober 1926
Adresse der
Ortsverwaltung:
Karl-Lehr-Straße 6
65201 Wiesbaden-Schierstein
Politik
Ortsvorsteher: Dieter Horschler (SPD)
Stellv. Ortsvorsteher: Walter Richters (Bündnis 90/Die Grünen)
Website

Schierstein ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Urkundlich erwähnt wurde Schierstein schon im Jahre 860. 1926 erfolgte die Eingemeindung nach Wiesbaden. Schierstein zählt heute ca. 10.000 Einwohner. Wegen der unmittelbaren Lage am Rhein nennt sich Schierstein auch "Pforte zum Rheingau".

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Der Altstadt mit ihren engen Gassen ist der Schiersteiner Hafen vorgelagert, an dem jedes Jahr im Juli das "Schiersteiner Hafenfest" mit seinem Drachenbootrennen ausgerichtet wird. Wegen ihres mediterranen Flairs wird die Hafenpromenade auch "Schiersteiner Riviera" genannt. Das heute größtenteils als Yachthafen genutzte Hafenbecken ist gleichzeitig eine 1250 m lange Regattastrecke, welche überwiegend von Wassersportlern genutzt wird, die in mehreren örtlichen Wassersport-, Kanu- und Rudervereinen organisiert sind. Die Hafeneinfahrt wird von der so genannten Dyckerhoff-Brücke überspannt, die vom gleichnamigen Wiesbadener Zement-Hersteller zu dessen 100-jährigem Bestehen im Jahre 1967 gestiftet wurde (nur für Fußgänger).

Mitten in der Altstadt findet man mit der Christophoruskirche eine Rokoko-Kirche.

Östlich an die Schiersteiner Altstadt grenzt das große Gewerbegebiet Äppelallee an, welches in den benachbarten Stadtteil Biebrich übergeht. Nördlich von Schierstein liegt die Siedlung Freudenberg, die zum Stadtteil Dotzheim gehört. Westlich grenzt Schierstein an den Weinort Walluf.

Am westlichen Ortsausgang steht das Rheingau-Palais, die ehemalige Hauptverwaltung der Sektkellerei Söhnlein. Nach der Übernahme von Söhnlein durch den ebenfalls in Wiesbaden ansässigen Konkurrenten Henkell wurde die Hauptverwaltung aufgegeben. Heute wird das Gebäude für Büros genutzt. Unter anderem ist hier auch eine Außenstelle der European Business School aus Oestrich-Winkel angesiedelt.

Verkehr

Nördlich der Schiersteiner Altstadt verläuft parallel zum Rhein die Bundesautobahn 66, welche im Westen von Schierstein in die Bundesstraße 42 übergeht und in den Rheingau Richtung Rüdesheim führt. Nordöstlich von Schierstein befindet sich das Schiersteiner Kreuz, in dem sich die A 66 mit der A 643 schneidet, welche nach Süden mit der Schiersteiner Brücke den Rhein überquert und nach Mainz führt.

Eisenbahntechnisch ist Schierstein mit dem Bahnhof Wiesbaden-Schierstein an die Rechte Rheinstrecke angeschlossen, welche den Wiesbadener Hauptbahnhof mit Niederlahnstein verbindet. Es verkehren Regionalzüge nach Koblenz und über den Wiesbadener Hauptbahnhof nach Frankfurt am Main.

Darüber hinaus ist Schierstein über mehrere Buslinien der Stadtwerke Wiesbaden (ESWE) und der Omnibusverkehr Rhein-Nahe GmbH (ORN) an die Wiesbadener Innenstadt angeschlossen. In der Gegenrichtung sind Rheingau und Taunus das Ziel der ORN-Busse.

Sport

In Schierstein gibt es die Turngemeinde Schierstein 1848 mit Angeboten wie Handball, Leichtathletik, Tennis und Turnen, weiterhin sind dort mehrere Fußballvereine beheimatet: FSV Schierstein 08 e.V., SV Schierstein 1913 e.V., SG Schierstein 1979 und Hellas Schierstein. Zu erwähnen sind noch die Freie Turnerschaft Schierstein 1913 e.V. und der Wassersportverein Schierstein.


Dokumente