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Theodor I. (Papst)

Theodor I. († 14. Mai 649 in Rom) war Papst vom 24. November 642 bis zu seinem Tode.

Theodor I. war ein aus Jerusalem gebürtiger Grieche, dessen Vater Theodor Bischof von Jerusalem war. Als Papst trat er besonders gegen den Monotheletismus ein. Der exilierte byzantinische Patriarch Pyrros I. erhielt von Theodor die Anerkennung als rechtmäßiger Patriarch von Konstantinopel, da dieser ebenso den Monotheletismus verwarf. Als Pyrros jedoch nach seiner Rückkehr sich dem Monotheletismus wieder zuwandte, verhängte Theodor das Anathema und die Absetzung über ihn. Ebenso verfuhr er mit Pyrros' Nachfolger Paulos II..

Theodor I. entsandte den Bischof Stephan von Dor nach Palästina, um die Zerrüttung der dortigen Kirche zu schlichten. Theodor bereitete die Lateransynode von 649 vor, auf welcher der Monotheletismus verdammt werden sollte. Er starb jedoch vor Beginn der Synode, die von seinem Nachfolger Martin I. geleitet wurde.

In den Papstbiografien wird Theodors Barmherzigkeit, Freigebigkeit und Milde gerühmt, ebenso seine Unnachgiebigkeit im theologischen Streit mit Konstantinopel. Theodor wurde bei St. Peter beigesetzt.

Personendaten
Theodor I.
Papst
Jerusalem
14. Mai 649
Rom