Heim

Chemnitz-Rottluff

Karte
Basisdaten
Fläche: 4,71 km²
Einwohner: 1019 (30. Juni 2001)
Bevölkerungsdichte: 216 Einw./km²
(30. Juni 2001)

Rottluff, am 1. Januar 1929 eingemeindet, liegt im Westen von Chemnitz. Angrenzend sind die Chemnitzer Stadtteile Röhrsdorf, Altendorf, Schönau, Siegmar und (Nieder-) Rabenstein.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das ehemalige Waldhufendorf entstand vermutlich schon im 12. Jahrhundert. Jedoch ist „Rutloff“ erstmalig 1375 in einer Urkunde erwähnt. Diese Urkunde besagt, dass Rottluff, wie die anderen umliegenden Dörfern der Herrschaft Blankenau, an das Chemnitzer Benediktinerkloster fiel. Gepfarrt ist Rottluff seit 1539 nach Niederrabenstein. Nur langsam entwickelte sich in Rottluff Handwerk und Gewerbe. Erst ab 1900 entwickelte sich hier die Industrie.

Ab dem 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zur Wohnsiedlung der Chemnitzer Arbeiter. Dennoch wurde der Ort erst 1929 als letzter Stadtteil vor dem Zweiten Weltkrieg nach Chemnitz eingemeindet.

Verkehr

Durch Nahverkehrsbusse der CVAG ist Rottluff mit den Linien 32, E32 und 72 verbunden.

Noch bis 1988 fuhr die alte „rumpelnde“ Straßenbahn der Linie 3 über die Limbacher Straße nach Rottluff. Nach Stilllegung dieser Straßenbahnstrecke befuhr die Omnibuslinie 23 Strecke zur Zentralhaltestelle, bevor die Teilstrecke nach Rottluff infolge einer Netzumstellung am 30. März 2008 zur Linie 32 umbenannt wurde.

Rottluff ist im Westen durch die A 72 begrenzt. Dort hat der Stadtteil ab 2006 auch eine eigene Anschlussstelle (noch nicht freigegeben). Die Kalkstraße soll einmal an den Südverbund angeschlossen werden.

Persönlichkeiten

Sohn der Stadt

Koordinaten: 50° 50' 8" N, 12° 51' 30" O