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Zentralbahn

Dieser Artikel behandelt eine schweizerische Eisenbahngesellschaft; siehe auch Zentralbahn (Württemberg). Für die ehemalige Schweizer Privatbahn, siehe unter Schweizerische Centralbahn

Die Zentralbahn (zb) ist eine schweizerische Eisenbahngesellschaft, die am 1. Januar 2005 aus dem Zusammenschluss der Brünigbahn der SBB und der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE) entstanden ist. Sitz der Gesellschaft ist Stansstad. Sie betreibt die meterspurigen Strecken Luzern–Hergiswil–Meiringen–Interlaken Ost und Hergiswil–Stans–Engelberg.

Geschichte

Am 30. Juni 2004 hat der Bundesrat die SBB ermächtigt, die Brünigbahn (Luzern–Interlaken Ost) an die LSE zu verkaufen. Die Konzession der LSE wurde auf die Brünigbahn ausgedehnt.

Da die Brünigbahn der SBB keine eigenständige Gesellschaft war, liegt keine echte Fusion vor, sondern ein aufwändiger Zusammenschluss. In einem ersten Schritt änderte die LSE ihren Namen in zb Zentralbahn AG. Daraufhin wurde eine Kapitalerhöhung vorgenommen, bei welcher die SBB Aktien zeichneten und diese durch das faktische Abtreten der Brünigbahn (Infrastruktur und Rollmaterial) liberierte. Die dadurch entstandene neue Gesellschaft operiert zwar selbständig, ist allerdings zu zwei Dritteln im Besitz der SBB.

Eine ähnlich benannte Bahngesellschaft wurde bereits 1902 in die SBB integriert: die Schweizerische Centralbahn.

Galerie

 Commons: Zentralbahn – Bilder, Videos und Audiodateien