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Schlacht bei Fraustadt

Schlacht bei Fraustadt
Teil von: Großer Nordischer Krieg
Datum 3. Februar/13. Februar 1706
Ort Fraustadt, Polen
Ausgang Überragender Sieg der Schweden
Konfliktparteien
Schweden Sachsen
Russisches Reich
Befehlshaber
Carl Gustaf Rehnskiöld Graf v. der Schulenburg
Truppenstärke
9.000 Mann 18.000 Mann
Verluste
etwa 400 Tote
1.000 Verwundete
etwa 7.800 Tote und Verwundete
7.600 Gefangene
29 Kanonen
(ohne russische Verluste)

Am 2. Februarjul./ 13. Februar 1706greg. trafen die schwedische und die sächsisch-russische Armee bei Fraustadt, dem heutigen Wschowa, aufeinander. Rehnskiöld befehligte kampferprobte Infanterie- und Kavallerieregimenter. Die sächsischen Truppen unter General Graf v. der Schulenburg waren zum großen Teil in den Kriegsdienst gepresste und schlecht ausgebildete Soldaten. Mehrere Regimenter bestanden aus französischen und schweizerischen Kriegsgefangenen. Zusätzlich gab es eine russische Hilfstruppe von 6.400 Mann.

Als die Schweden losstürmten, brach die sächsische Front schnell zusammen. Nach wenigen Stunden war die Schlacht vorbei. Nur etwa 3.000 Soldaten konnten sich über die Oder retten. Die russischen Gefangenen ließ General Rehnskiöld niedermachen.