Handelsschule
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Handelsschule

Die Handelsschule ist eine berufsbildende Schulform in Deutschland und Österreich.

Deutschland

Die Handelsschule ist eine weiterführende Berufsfachschule, die in zwei Jahren zur Fachoberschulreife (Mittleren Reife) führt und auf kaufmännische oder verwaltende Berufe vorbereitet. Neben den allgemein bildenden Fächern werden auch berufsbezogene Fächer wie Beschaffung/Produktion/Absatz (BWL), Rechnungswesen/Finanzierung/Controlling, Volkswirtschaftslehre, Textverarbeitung und Informatik unterrichtet. Die Bezeichnung der Schulfächer sowie deren Lehrinhalte sind in den einzelnen Bundesländern teilweise sehr unterschiedlich. Für die Aufnahme in eine Handelsschule wird der Hauptschulabschluss benötigt; je nach Bundesland kann auch ein bestimmter Notendurchschnitt erforderlich sein.

Österreich

Die Handelsschule (Abkürzung HAS, sprich: [ˈhaʃ]) ist eine berufsbildende mittlere Schule (BMS), deren Schwerpunkt in Wirtschaftsfächern liegt. Die staatlichen Handelsschulen, die Schulen des Bundes sind, sind heute üblicherweise jeweils an eine Handelsakademie (HAK) angeschlossen und organisatorisch und räumlich mit dieser vereinigt (daher auch üblicherweise die Abkürzung BHAK/BHAS für Bundeshandelsakademie/Bundeshandelsschule).

Die Ausbildung für die im allgemeinen 14- bis 17-jährigen Schüler dauert drei Jahre und schließt mit einer Abschlussprüfung ab. Der Abschluss berechtigt (im Gegensatz zu einer HAK-Matura) grundsätzlich nicht zu einem Hochschulstudium.

Siehe auch: Schulsystem in Österreich, Handelsakademien und Handelsschulen in Österreich