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Wende (DDR)

Als Wende wird im heutigen Sprachgebrauch die friedliche Revolution in der DDR, die Zeit der Veränderung vom SED-Staat zur Demokratie bezeichnet, wie sie sich vom Herbst 1989 bis zum Frühjahr 1990 vollzog.

Voraussetzung für die Ereignisse der Wende war der Machtwechsel in der Sowjetunion seit 1985 und die veränderte Politik der sowjetischen Führung unter Michail Gorbatschow. Auch wenn die DDR-Führung den Kurs Gorbatschows nicht nachvollzog, wirkte sich dieser auf die DDR aus und führte zu größer werdender Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die sich einerseits in Protesten unterschiedlichster Formen und andererseits in einem wachsenden Ausreisestrom äußerte.

Im Herbst 1989 führten die wachsenden Spannungen dann zu den Ereignissen der Wende, die zum Sturz des SED-Machtapparats, zur Öffnung der Berliner Mauer und zur Demokratisierung der Gesellschaft führten. Mit der ersten freien Volkskammerwahl am 18. März 1990 war die Wende zu einem demokratischen Staat in den Grundzügen vollzogen. Die weitere Entwicklung über die Währungsreform hin zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 war eine unmittelbare Folge der Wende.

Inhaltsverzeichnis

Sommer 1989 – Wahlbetrug und zunehmender Ausreisestrom

Im Sommer 1989 spitzte sich die Lage in der DDR noch einmal zu. Anlässe dazu waren die Kommunalwahlen in der DDR sowie das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens an protestierenden Studenten in der chinesischen Hauptstadt Peking. Beides führte zu einer Mobilisierung kritischer DDR-Bürger in nie gekanntem Ausmaß. Eine noch entscheidendere Rolle für die Wende spielte der massiv zunehmende Strom von Ausreisenden über bundesdeutsche Botschaften vor allem in Prag und Warschau und dann über die von Ungarn geöffnete ungarisch-österreichische Grenze.

Die Kommunalwahl am 7. Mai 1989

Bereits ab Frühsommer 1988 riefen verschiedene vor allem kirchliche Gruppen wie der Initiativkreis „Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung“ der Berliner Bartholomäusgemeinde oder der Arbeitskreis „Solidarische Kirche“ Christen in der DDR dazu auf, sich aktiv in die Vorbereitung der turnusmäßigen Kommunalwahlen, die am 7. Mai 1989 stattfinden sollten, einzumischen. Im Vorfeld der Wahl war der Staat sehr viel stärker als üblich bestrebt, den demokratischen Charakter der Wahl zu betonen. Die Bürger wurden aufgefordert, ihre Anliegen in die Ausschüsse der Nationalen Front einzubringen und sich an der Aufstellung der Wahlvorschläge zu beteiligen. Versuche von unabhängigen Gruppen, diese Aufforderung ernst zu nehmen und tatsächlich andere Kandidaten mit aufstellen zu lassen, scheiterten dann aber. Kirchliche Gruppen riefen dazu auf, diese Wahl nicht als das übliche Ritual über sich ergehen zu lassen, sondern die Wahl zu boykottieren oder diesmal bewusst mit "Nein" zu stimmen.

Außerdem gab es in vielen Orten der DDR Bestrebungen, die sicherstellen sollten, dass es am Wahltag in möglichst vielen Wahllokalen eine unabhängige und koordinierte Beobachtung der Stimmauszählungen geben sollte. Diese Bestrebungen hatten großen Erfolg. Als der Leiter der Zentralen Wahlkommission Egon Krenz das offizielle Wahlergebnis mit 98,85 % Ja-Stimmen für die Einheitsliste bekanntgab, war aufgrund der unabhängigen Wahlbeobachtung klar, dass dieses Ergebnis auf Fälschungen beruhen musste. Bei Beobachtungen in knapp 200 Wahllokalen in drei Berliner Stadtbezirken waren zum Beispiel eine Wahlbeteiligung von 70 bis 85 % mit durchschnittlich 7 bis 8 % Nein-Stimmen registriert worden. Es gab Stadtbezirke, in denen die unabhängigen Beobachter in einer Auswahl der Wahllokale deutlich mehr Nein-Stimmen gezählt hatten, als es laut offiziellem Ergebnis im gesamten Bezirk gegeben hatte. Eine Vielzahl von Eingaben und Protestaktionen gegen die Wahlfälschung in den nächsten Wochen führte zu massiven Auseinandersetzungen und zahlreichen Verhaftungen.

Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens am 4. Juni 1989

Nachdem vor allem chinesische Studenten bereits seit Wochen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking für Menschenrechte und Demokratie demonstriert hatten, beendete die chinesische Führung die Demonstrationen mit Hilfe der Volksbefreiungsarmee am 4. Juni 1989. Diese richtete unter Einsatz von Panzern in Peking ein Massaker an, das nach westlichen Schätzungen zwischen 700 und 3000 Opfer forderte.

Dieses außenpolitische Ereignis erlangte vor allem dadurch Bedeutung für die Stimmung in der DDR, dass die DDR-Staatsführung die chinesische Regierung ausdrücklich zur „Niederschlagung einer Konterrevolution“ beglückwünschte. Zu verschiedenen Anlässen wie beispielsweise dem Besuch des chinesischen Außenministers in der DDR eine Woche nach dem Blutbad beschwor die DDR-Führung die engen Bindungen zwischen den beiden Staaten. Noch zum 40. Jahrestag der Volksrepublik China am 1. Oktober würdigte Egon Krenz bei seinem Besuch in Peking den politischen Weg Chinas.

Dieses Ereignis und die durch Egon Krenz verdeutlichte Zustimmung zu dieser Vorgehensweise sowie eine mehrdeutige Kommentierung des Massakers durch die DDR-Medien gaben den bis dahin häufig diffusen Ängsten der DDR-Bürger vor der Staatsmacht ein konkretes Aussehen. Insbesondere im Herbst 1989 im Zuge der wachsenden Zahl der Demonstrierenden war die „chinesische Lösung“ eine stets präsente Drohung.

Der wachsende Ausreisestrom

Auch nach dem Bau der Berliner Mauer gab es einen ständigen Strom von Flüchtlingen aus der DDR, sei es dass die Flüchtlinge die Grenzanlagen unter Lebensgefahr „illegal“ überwanden, dass sie von einer genehmigten „Westreise“ nicht zurückkehrten oder dass sie einen so genannten Ausreiseantrag stellten.

Gegen Ende der 1980er Jahre stieg die Zahl der genehmigten Besuchsreisen nach Westdeutschland stetig an. Gleichzeitig waren zwischen Dezember 1988 und September 1989 86.150 Ausreiseanträge genehmigt worden, ein Mehrfaches der sonst üblichen Zahlen. Diese Maßnahmen führten aber nicht zum erhofften Nachlassen des Drucks. Stattdessen verschärfte sich die für die DDR existenziell bedrohliche Situation im Sommer und Herbst 1989 noch einmal drastisch: Nachdem im August 1989 683 Menschen aus der DDR geflohen waren, schnellte diese Zahl im September auf 55.000 hoch, im Oktober sank sie aufgrund der geschlossenen Grenzen zur Tschechoslowakei wieder auf 21.000.

Die ungarisch-österreichische Grenze

Erster Auslöser für diesen Flüchtlingsstrom war der mit einer symbolischen Stacheldrahtdurchtrennung vom österreichischen Außenminister Alois Mock mit seinem ungarischen Amtskollegen Gyula Horn medienwirksam inszenierte Beginn des Abbaus der Grenzanlagen an der ungarisch-österreichischen Grenze am 2. Mai 1989. Dies bedeutete zwar noch keine Grenzöffnung, weckte aber Hoffnungen bei DDR-Bürgern, auf diesem Weg in den Westen zu gelangen. Im Laufe des Sommers erreichten Hunderte DDR-Bürger über Ungarn den Westen: Sie gingen „illegal“ über die nicht mehr so stark gesicherte Grenze, begaben sich in die bundesdeutsche Botschaft in Budapest oder warteten zunächst einfach nur ab. Es entstanden Flüchtlingslager von DDR-Bürgern in Ungarn. Am 19. August kam es zum so genannten Paneuropäischen Picknick bei Sopron in der Nähe der ungarisch-österreichischen Grenze, in dessen Verlauf etwa 600 DDR-Bürgern die Flucht über die Grenze gelang.

Ende August hielten sich etwa 150.000 DDR-Bürger in Ungarn auf. In der offiziellen DDR-Öffentlichkeit wurden diese Vorgänge zunächst ignoriert. Gleichzeitig versuchte die DDR-Führung, Ungarn zu bewegen, wieder zur alten Praxis zurückzukehren, und suchte dafür Unterstützung bei der Sowjetunion und den anderen Staaten des Warschauer Pakts. Die ungarische Führung war dazu aber nicht mehr bereit. Seit Anfang August kennzeichnete sie die Pässe aufgegriffener DDR-Flüchtlinge nicht mehr, und ab dem 11. September hinderte sie DDR-Bürger nicht mehr daran, die Grenze zu Österreich zu passieren. In den ersten drei Tagen nach der Öffnung gingen etwa 18.000 Flüchtlinge über die Grenze nach Österreich.

Botschaftsflüchtlinge

Flüchtlinge suchten nicht nur in der bundesdeutschen Botschaft in Budapest im August und September 1989 Zuflucht, sondern ebenso in den Botschaften in Prag und Warschau sowie in der Ständigen Vertretung in Berlin. Solche Botschaftsbesetzungen hatte es auch in früheren Jahren schon gegeben; die Flüchtlinge waren nach Verhandlungen meist unter Versprechungen zunächst wieder in die DDR zurückgekehrt. Niemals zuvor aber waren dies so viele gewesen. Die Botschaften mussten nacheinander wegen Überfüllung geschlossen werden. Im Blickpunkt der Medien stand vor allem die Deutsche Botschaft in Prag, wo sich Anfang September bereits 3.500 Menschen drängten.

Unter dem Druck wachsender Flüchtlingszahlen und der Medien und angesichts des bevorstehenden 40. Jahrestages der DDR, den die DDR-Führung feierlich begehen wollte, entschied sie Ende September, die Flüchtlinge in Zügen, die über die DDR fahren sollten, ausreisen zu lassen. Unter großem Jubel verkündete Hans-Dietrich Genscher dies am 30. September in der Prager Botschaft. In den folgenden Tagen fuhren dann mehrfach Züge mit insgesamt 17.000 Flüchtlingen von Prag über die DDR in die Bundesrepublik, da die Botschaft mehrmals neu besetzt worden war. Die DDR-Führung löste das Problem auf ihre Weise, indem sie am 3. Oktober auch die Grenzen zur Tschechoslowakei schloss. Am 4. Oktober kam es bei der Durchfahrt der Züge durch den Dresdner Hauptbahnhof zu schweren Ausschreitungen, als Tausende Dresdner versuchten, in die Züge zu gelangen. Unter Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas räumte die Polizei den Bahnhof.

Herbst 1989 – Demonstrationen und neue politische Gruppierungen

Montagsdemonstrationen

Hauptartikel: Montagsdemonstrationen 1989/1990 in der DDR

Die Montagsdemonstrationen waren ein bedeutender Bestandteil der friedlichen Revolution in der DDR. Sie schlossen sich an die Friedensgebete an der Leipziger Nikolaikirche von Pfarrer Christian Führer an, der diese Veranstaltung seit den frühen 1980ern leitete. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ meldeten sich Woche für Woche DDR-Bürger zu Wort und protestierten gegen die politischen Verhältnisse. In einigen Städten fanden diese Protestdemonstrationen an anderen Wochentagen als montags statt. Die erste Montagsdemonstration fand am 4. September 1989 statt.

Politische Opposition formiert sich

Ab Herbst 1989 bildete sich eine ganze Reihe neuer oppositioneller politischer Gruppierungen. Als erstes trat das Neue Forum am 10. September mit seinem Gründungsaufruf an die Öffentlichkeit. Am 12. September folgten Demokratie Jetzt und eine Initiativgruppe zur Gründung einer Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP), am 14. September dann der Gründungsaufruf des Demokratischen Aufbruchs. Im November folgten Grüne Liga, Grüne Partei, Vereinigte Linke und Unabhängiger Frauenverband, noch etwas später die Deutsche Soziale Union.

Den Neugründungen gingen meist Vorbereitungstreffen von Initiativgruppen voraus, oft lagen die Ursprünge auch schon länger zurück. Einige der Gruppen hatten auch direkte Vorläufer. So hatte sich die Initiative Frieden und Menschenrechte bereits 1986 als unabhängige Menschenrechtsgruppe gegründet, während „Demokratie Jetzt“ aus einer „Initiative für Absage an Praxis und Prinzip der Abgrenzung“ einer Berliner evangelischen Kirchengemeinde hervorgegangen ist. Die Gründungsmitglieder und wichtigen Akteure dieser Gruppen stammten häufig aus den Friedens-, Ökologie- oder Frauenkreisen innerhalb der evangelischen Kirche in der DDR, die sich verstärkt seit Beginn der 1980er Jahre gebildet hatten. Sie hatten hier ihre politischen Ansichten entwickelt und kannten sich oft auch von gemeinsamen Aktivitäten zum Beispiel im Rahmen des so genannten „Konziliaren Prozesses“, insbesondere von der „Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“. Vor allem im Bereich der praktischen Umweltarbeit gab es auch in staatlichen Organisationen wie beispielsweise dem Kulturbund vor der Wende bereits Gruppen, aus denen sich die Mitgliedschaft von Grüner Liga und Grüner Partei mit speiste. Es gab jedoch auch in den Blockparteien oder der SED kritische Mitglieder, die mit den neuen Gruppierungen Hoffnungen verbanden und hier mitarbeiteten, teilweise auch, ohne ihre alte Partei zu verlassen.

Viele der neuen Gruppierungen gründeten sich bewusst nicht als Parteien. Dies wird an den benutzten Begrifflichkeiten wie Forum, Liga, Verband oder Bewegung deutlich und schlug sich dann im Konzept der Bürgerbewegung nieder. Diese war eine Organisationsform mit allgemeinpolitischem Anspruch, der auch die Teilnahme an Wahlen und die Mitarbeit in Parlamenten und möglicherweise an Regierungen beinhaltete, aber weniger straffe Strukturen hatte. Ähnlich wie die westdeutschen Grünen legten die Bürgerbewegungen großen Wert auf Basisdemokratie, Öffentlichkeit und Transparenz von Entscheidungsfindungen, auch interessierte Nicht-Mitglieder sollten mitarbeiten und teilweise mitentscheiden können. Die Ablehnung von Hierarchien und Unterordnungszwängen und in der Folge auch des Parteienkonzepts war auch den Erfahrungen mit den DDR-Parteien, insbesondere mit der SED, geschuldet, die nach dem Prinzip des so genannten Demokratischen Zentralismus organisiert waren und in denen Parteidisziplin eine große Rolle spielte.

Die Aufrufe, oft kombiniert mit Kontaktadressen und Unterschriftenlisten, wurden zunächst von Hand zu Hand weitergereicht, in manchen Betrieben auch bald ausgehängt. Darüber hinaus versuchten sich die Gruppierungen durch Veranstaltungen, die zunächst nur in Kirchen stattfinden konnten, bekannt zu machen. Neben Skepsis in Bezug auf die Erfolgsaussichten stießen die Gruppen auch auf große Resonanz. Hunderttausende unterschrieben die verschiedenen Aufrufe. Daneben gründeten sich Arbeitsgruppen, lokal, betrieblich und überregional, es wurden Sprecher gewählt und erste Strukturen entstanden. Die verschiedensten Forderungskataloge wurden ausgearbeitet.

Die größte Wirksamkeit hatte zunächst deutlich das Neue Forum. Dies lag neben dem frühen Zeitpunkt des Öffentlichwerdens sicher auch daran, dass das Neue Forum zunächst auf konkrete politische Forderungen verzichtete.

Zur Begriffsbildung

Entstehung des Begriffs

Der Begriff Wende wurde von Egon Krenz am 18. Oktober 1989 geprägt, als er nach seiner Wahl zum Nachfolger von Erich Honecker als Generalsekretär des ZK der SED seine Antrittsrede hielt: „Mit der heutigen Tagung werden wir eine Wende einleiten, werden wir vor allem die politische und ideologische Offensive wieder erlangen.“

Bereits am 16. Oktober 1989 hatte die Zeitschrift Der Spiegel die Schlagzeile DDR – Die Wende auf ihrem Titel gebraucht, womit die Redaktion die Volksproteste (Montagsdemonstrationen) als Sieg gegen die Staatsmacht der DDR auslegte.

Das von Krenz geprägte neue Schlagwort wurde in der Öffentlichkeit zunächst kritisch aufgenommen. In ihrer Rede auf der Großdemonstration am 4. November 1989 in Berlin verglich es die Schriftstellerin Christa Wolf ironisch mit der Wende beim Segeln, wo der Kapitän Klar zur Wende ruft, weil der Wind sich gedreht hat und die Mannschaft sich duckt, weil der Segelbaum über das Boot fegt. Auf dieselbe Rede geht auch die Popularität des Begriffs Wendehals zurück. Er wurde danach zum Begriff für die ehemaligen Anhänger des DDR-Systems, die sich schnell der neuen Situation anpassten, um das Beste für sich herauszuholen.

Heutige Verwendung

Nach 1990 ist der politische Begriff Wende in weiten Kreisen der Bevölkerung zum Synonym für die friedliche Revolution in der DDR geworden. Gelegentlich ist das Wort auch als Fremdwort in anderen Sprachen, zum Beispiel im Englischen, in diesem Sinne nachweisbar.

Manche damaligen Bürgerrechtler wie Rainer Eppelmann kritisieren die Verwendung des Begriffes Wende, weil er suggeriere, dass der Umbruch tatsächlich „von oben“ durch den Wortschöpfer Krenz und nicht „von unten“ durch eine Revolution zustandegekommen sei.[1]

Als der Tag der Wende wird meist die Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 angesehen. Das Wort wird inzwischen in der deutschen Sprache auch zur Bezeichnung des vergleichbaren Umbruchs in anderen Ländern des ehemaligen Ostblocks wie beispielsweise der Samtenen Revolution in der Tschechoslowakei verwendet.

Der politische Begriff Wende wurde im Westen Deutschlands vor 1989 für den Machtwechsel 1982 von der SPD- zur CDU-geführten Bundesregierung verwendet; siehe dazu Wende (Bundesrepublik Deutschland). Er wird in seiner Bedeutung von der DDR-Wende überlagert.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Vgl. Rainer Eppelmann/Robert Grünbaum: Sind wir die Fans von Egon Krenz? Die Revolution war keine „Wende“ in: Deutschland Archiv 5/2004, S. 864-869

Literatur

Tonträger

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