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Theresia Albers

Theresia Albers (* 5. August 1872 in Schmallenberg-Dornheim; † 21. Januar 1949 in Hattingen-Bredenscheid) war eine Lehrerin und Ordensgründerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Im Jahre 1900 trat Albers dem dritten Orden des heiligen Franziskus bei. Mit anderen Ordensfrauen des Ordens gründete sie 1919 in Dortmund den Verein "Seraphische Caritas" für Familienpflege, der späteren Vereinigung der Caritasschwestern vom Göttlichen Kinderfreund.

1920 gründete Theresia Albers in Bredenscheid den Orden der Schwestern zum Zeugnis der Liebe Christi. Im gleichen Jahr kaufte Theresia Albers, die auch als Sonderschullehrerin tätig war, einen abgebrannten Bauernhof (späteres Antoniushaus) und begann mit Unterstützung der anderen Schwestern mit der Planung und dem Aufbau der Ausbildungsstätte für sonderschulentlassene junge Mädchen. [1] Die Schwestern des neuen Ordens waren in den folgenden Jahren auch in mehreren Bistümern in der Krankenpflege, der Altenbetreuung, in Nähschulen und in Kindergärten tätig. Vier Jahre später wurde am 14. September 1924 das Antoniusheim in Bredenscheid offiziell eingeweiht. Während der NS-Zeit bewahrte Theresia Albers die in der Einrichtung untergebrachten und ihr anvertrauten behinderten Mädchen vor der Euthanasie. Theresia Albers verstarb 1949.

Nach ihrem Tod wurden in Bredenscheid weitere Gebäude errichtet. Dies führte dann 1996 zur Gründung der Theresia-Albers-Stiftung.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweis

  1. St. Peter und Paul Hattigen
Personendaten
Albers, Theresia
Lehrerin und Ordensgründerin
5. August 1872
Schmallenberg-Dornheim
21. Januar 1949
Hattingen-Bredenscheid