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The Cult

The Cult
Gründung 1983 als Death Cult
1984 als The Cult
Auflösung 1995
2002
Wiedervereinigung 1999
2006
Genre Rock
Website http://www.thecult.us/
Gründungsmitglieder
Gesang Ian Astbury
Gitarre Billy Duffy
Bass Jamie Stewart
Schlagzeug Nigel Preston
Aktuelle Besetzung
Gesang Ian Astbury
Gitarre Billy Duffy
Bass Chris Wyse
Schlagzeug John Tempesta

The Cult ist eine englische Rock-Band, die 1983 von Ian Astbury unter dem Namen Death Cult gegründet wurde und aus der Band The Southern Death Cult hervorging.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Astburys Familie zog nach Bradford, Yorkshire um, wo er sich 1981 mit David Burrows (Gitarre), Barry Jepson (E-Bass) und Haq Quereshi (Schlagzeug) zu The Southern Death Cult zusammenschloss. Zwei Jahre später löste Astbury die Band auf und gründete The Cult, zunächst unter dem Namen Death Cult. Die Mitglieder waren Ray Mondo (Schlagzeug), Billy Duffy (* 12. Mai 1961 in Manchester, England als William Henry Duffy - Gitarre), der zuvor bei Theatre of Hate spielte, und Jamie Stewart (Bass). Ian Astbury trat seinerzeit drastisch geschminkt auf - eine Art Kriegsbemalung, noch extremer als zu The-Southern-Death-Cult-Zeiten, die das "Indianer-Image" von The Cult begründen sollte.

Mondo wurde nach der Veröffentlichung der ersten EP im Jahre 1983 durch Nigel Preston ersetzt. Im Frühjahr 1984 benannte man sich in The Cult um, aus Angst zu sehr in die Gothic-Ecke gedrängt zu werden und um den Erfolg in den USA zu gewährleisten.[1] Im selben Jahr kam das Debüt Dreamtime heraus, die einige Death-Cult-Songs enthielt und die es in die UK-Charts geschafft hat. Preston verließ ein Jahr später die Band und wurde durch Mark Brzezicki (ehemaliger Big-Country-Drummer) ersetzt, der wiederum durch Les Warner ersetzt wurde. Das zweite Album „Love“ verkaufte sich in Großbritannien 200.000 mal und brachte die beiden Hits „Rain“ und das neu aufgenommene „Revolution“ hervor.[2] Mit „Electric“, ihrem dritten Album, das von Rick Rubin produziert wurde, entwickelte The Cult einen neuen rauheren Stil in das Genre des Hardrocks und erschloss neue Hörerkreise.

Les Warner wurde 1988 durch Matt Sorum ersetzt. Nachdem Sorum 1990 zu Guns N’ Roses wechselte, erhielt Mickey Curry seinen Posten. Es folgten noch zahlreiche weitere Mitgliederwechsel. Das vorletzte Album dieser Band erschien 2001 unter dem Namen Beyond Good And Evil.

Im Jahre 2006 gab es ein Comeback der Band und eine Tour durch Nordamerika & Europa. Das erste Konzert fand am 1. März 2006 im Fillmore West in San Francisco statt. Im Sommer 2006 fand eine Europa-Tour statt, die im Herbst 2006 in UK fortgesetzt wurde. Ebenfalls trat die Band 2007 bei den Auftritten von The Who in Deutschland im Vorprogramm auf. Danach erschien das bisher letzte Album "Born into this" im September 2007.

Diskografie

Alben

Singles

Jahr Titel Chartpositionen[3] Album
UK US
1983 Brothers Grimm/ Ghost Dance/ Horse Nation/ Christians
als Death Cult
- - EP
1983 God's Zoo
als Death Cult
- -
1984 Spiritwalker 39 - Dreamtime
1984 Go West (Crazy Spinning Circles) - - Dreamtime
1984 Resurrection Joe 74 - -
1985 She Sells Sanctuary 15 - Love
1985 Rain 17 - Love
1985 Revolution 30 - Love
1987 Love Removal Machine 18 - Electric
1987 Lil' Devil 11 - Electric
1987 Wild Flower 24 - Electric
1989 Fire Woman 15 46 Sonic Temple
1989 Edie (Ciao Baby) 32 93 Sonic Temple
1989 Sun King / Edie (Ciao Baby) 39 - Sonic Temple
1990 Sweet Soul Sister 42 - Sonic Temple
1991 Wild Hearted Son 40 - Ceremony
1992 Heart of Soul 51 - Ceremony
1993 Sanctuary MCMXCIII 15 - -
1993 The Witch - - Pure Cult
1994 Coming Down (Drug Tongue) 50 - The Cult
1994 Star 65 - The Cult
1999 Painted on My Heart - - Soundtrack zum Film Nur noch 60 Sekunden
2001 Rise - 41 Beyond Good and Evil
2001 Breathe - - Beyond Good and Evil
2002 True Believers - - Beyond Good and Evil
2007 Dirty Little Rockstar - - Born into This

DVDs

Literatur

Einzelnachweise

  1. Dave Thompson / Kirsten Borchardt · Schattenwelt · Helden und Legenden des Gothic Rock · Seite 212 · 2004 · ISBN 3-85445-236-5
  2. Dave Thompson / Kirsten Borchardt · Schattenwelt · Helden und Legenden des Gothic Rock · Seite 232 · 2004 · ISBN 3-85445-236-5
  3. UK US