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Dominikanerinnen

So wie bei den Franziskanerinnen, gibt es auch verschiedene Katholische Schwesterngemeinschaften, welche sich an das Vorbild des heiligen Dominikus halten. Sie nennen sich Dominikanerinnen. Noch bevor der erste Orden der Dominikaner (Predigerbrüder) anerkannt worden war, hatte Dominikus 1205 ein Frauenkloster in Prouille in Südfrankreich gegründet. Die Aufgabe dieser Nonnen war es, die jungen Mädchen der Gegend im Glauben zu erziehen. Bald mussten sie aus finanziellen Gründen auf den Unterricht verzichten und wurden zu einer kontemplativen Gemeinschaft. In Deutschland gab es 1277 schon 40 Klöster der Dominikanerinnen. Heute gibt es weltweit etwa 2000 Nonnen dieses Ordens. Sie leben in strenger Klausur nach der Regel des hl. Augustinus, verzichten auf Fleisch und legen feierliche Gelübde ab. Im 19. Jahrhundert wurden viele dieser Klöster aufgelöst oder mussten karitative Aufgaben übernehmen. Sie wechselten dann häufig zur Regel des Dritten Ordens. Eine der berühmtesten Dominikanerinnen ist die heilige Katharina von Siena. Dominikanerinnen tragen meist einen weißen Habit mit weißem Skapulier und einen schwarzen Schleier.

Der Dritte Orden der Dominikanerinnen entstand im 13. Jahrhundert aus der Tätigkeit von Schwestern, die neben dem Leben in der Klausur auch karitativ tätig werden wollten. Im 19. Jahrhundert nahm dieses Konzept einen neuen Aufschwung. Es entstanden eine Vielzahl verschiedener Gemeinschaften, die sich der Erziehung, Krankenpflege oder der Mission widmeten. Heute gibt es etwa 47000 Schwestern des Dritten Ordens weltweit.


Inhaltsverzeichnis

Klöster des Zweiten Ordens:

Klöster des Dritten Ordens:

Kongregationen des Dritten Ordens:

Missionsdominikanerinnen