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Dr. House

Seriendaten
Deutscher Titel: Dr. House
Originaltitel: House, M.D. (Staffel 1)
House (ab Staffel 2)
Produktionsland: USA
Produktionsjahr(e): seit 2004
Produzent:

Paul Attanasio,
Katie Jacobs,
Bryan Singer

Länge pro Folge: etwa 44 Minuten
Anzahl der Folgen: 86+ in 4+ Staffeln
Originalsprache: Englisch
Titellied: Im Original:
Massive AttackTeardrop
Idee: David Shore
Genre: Drama,
Ärzte-/Krankenhaus-Serie
Erstausstrahlung: 16. November 2004 (USA)
auf FOX
Erstausstrahlung (de): siehe hier
Besetzung
Nebencharaktere
Synchronisation

Dr. House (Originaltitel: House, auch House, M.D.) ist eine US-amerikanische Fernsehserie über den Arzt Dr. Gregory House, einen Spezialisten für Infektionskrankheiten, der ein besonderes Wissen und Gespür für die Diagnose außergewöhnlicher Krankheitsbilder hat.

Die Serie, die in den USA seit 2004 gesendet wird und bereits mit dem Emmy und dem Golden Globe Award ausgezeichnet wurde, wird in Deutschland seit dem 9. Mai 2006 von RTL sowie in der Schweiz von SF zwei seit dem 1. Mai 2006 im Zweikanalton ausgestrahlt. In Österreich startete die Serie am 14. Juni 2007 auf ORF 1. In den USA wurden bisher vier Staffeln gesendet, für den 16. September 2008 wurde der Start der fünften Staffel auf FOX angekündigt.[1]

Inhaltsverzeichnis

Figuren

Hauptrollen

Nebenrollen

Dr. Gregory House

Die Titelfigur, Dr. Gregory House (* 11. Juni 1959, dem Darsteller gleich), dargestellt durch den britischen Schauspieler Hugh Laurie, praktiziert als Arzt am fiktiven Princeton-Plainsboro Teaching Hospital, einem Lehrkrankenhaus in New Jersey. Während der dritten Staffel ist er 45 Jahre alt. Er ist Spezialist auf den Gebieten der Nephrologie sowie der Infektionskrankheiten und außerdem Leiter der Abteilung für Diagnostische Medizin. House studierte an der Johns Hopkins School of Medicine, bis er vom Dekan rausgeschmissen wurde, da er in einer Prüfung abgeschrieben hatte. Dann studierte er auf der University of Michigan weiter, wo er schließlich seinen Abschluss machte.

House trägt äußerst selten Arztkleidung und benötigt wegen eines schlecht behandelten Blutgerinnsels, das zu einem Infarkt und zum partiellen Absterben seines rechten Oberschenkelmuskels führte, einen Gehstock, da der Muskel teilweise herausgenommen wurde. Er ist aufgrund der damit zusammenhängenden Schmerzen stark abhängig vom als Antitussivum zugelassenen Arzneimittel Vicodin, das das Opioid Hydrocodon enthält. Wie es zu seinem Gebrechen kommt, wird in der Episode Drei Beine beschrieben. Er selbst sagt, dass er die Tabletten nur schlucke, weil er ein Schmerzproblem habe und nicht, wie einige seiner Kollegen meinen, ein Schmerzmittelproblem. Allerdings gibt er in der späteren Episode Tod aus der Wand zu, dass er süchtig sei, dies aber kein Problem darstelle, da er „funktioniere“. Am Anfang der dritten Staffel verliert House dank eines dissoziativen Komas mit Ketamin seine Schmerzen im Bein. Doch bereits in der zweiten Folge muss er wieder am Gehstock laufen.

House hat sich auf die Diagnose von seltenen Krankheiten spezialisiert. Seine Vorgesetzte, Dr. Lisa Cuddy, zwingt ihn häufig dazu, seinen Pflichten als Allgemeinmediziner in der Aufnahmestelle nachzugehen, was er mit allen Mitteln zu umgehen versucht. Dazu stellt er sich beispielsweise vor das gefüllte Wartezimmer und klärt seine Patienten darüber auf, wer er ist und dass er wahrscheinlich der einzige Arzt in diesem Krankenhaus sei, der nicht freiwillig dort arbeite. In Sprechstunden kommt es hin und wieder vor, dass er den Patienten einfach sitzen lässt und stattdessen mit einer seiner Handheld-Konsole spielt. Seinen Patienten gegenüber verhält er sich respektlos und zynisch. Seiner Ansicht nach lügt jeder Mensch, so dass er es vermeidet, überhaupt mit den Erkrankten zu sprechen. Sein mürrischer Charakter steht jedoch in Verbindung mit einer emotionalen Verletzlichkeit, die in der Serie immer wieder angedeutet wird.

In den USA ist unter Bezug auf House’ Charakter und typisches Benehmen der Begriff “Houseism” (deutsch etwa: „Houseismus“) entstanden.[2] Dieser beschreibt sarkastische Äußerungen, schwarzen Humor und auch ein ungewöhnliches Verhalten gegenüber anderen, oft mit dem Ziel, diese zu verblüffen.

Seinen schlechten Umgangsformen stehen außergewöhnliche medizinische Fähigkeiten und Fachkenntnisse gegenüber, was neben seinem Arbeitsvertrag auf Lebenszeit letztlich das einzige ist, das ihn vor der Kündigung bewahrt. Zudem zeigt er in seinem Handeln ein hohes Maß an Moral, die allerdings häufig im Widerspruch zu den üblichen medizinischen Moralvorstellungen steht beziehungsweise zu dem, was er über seine Patienten sagt – dass ihm deren Wohl egal sei. House beherrscht mehrere Fremdsprachen wie Spanisch, Mandarin und Hindi. Dies gibt ihm die Möglichkeit, ausländische Fachzeitschriften zu lesen und mitunter die Gespräche der Patienten in ihrer Muttersprache zu belauschen.

Über seine Familienverhältnisse erfährt man nur wenig. Er ist Einzelkind, liebt seine Mutter Blythe House, ist jedoch sehr abweisend seinem Vater John House gegenüber.

Einige Folgen zeigen House als Pianisten. Am Ende der Weihnachtsfolge (Staffel 1, Folge 5) spielt er auf seinem eigenen Flügel das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht, in mehreren Folgen (zuerst in Staffel 1, Folge 14) spielt er auf einem „Luftsynthesizer“ in seinem Büro Baba O’Riley von The Who. Hugh Laurie ist privat passionierter Klavierspieler, alle Klavierstücke wurden von ihm persönlich gespielt und nicht nachbearbeitet. In Episode 61 (Staffel 3, Folge 15) spielt er zusammen mit einem Patienten mehrere Stücke (u.a. I don't like Mondays) auf einem eigens dafür herangeschafften Klavier. Bereits in der zweiten Staffel sind eine Fender Stratocaster und eine Resonatorgitarre zu sehen, die in seiner Wohnung an der Wand hängen, in der dritten Staffel sieht man eine Gibson Les Paul, er beginnt in dieser Staffel mit dem Gitarrespielen. In Staffel 4 hingegen sieht man House auf einer Gibson Flying V spielen. Generell scheint House ein Musikliebhaber mit einem breit gefächerten Spektrum (von Barock und Klassik über Oper und Jazz bis zu Classic Rock) zu sein; seine Liebe zur Musik nimmt in der Serie einen großen Stellenwert ein.

Außerdem mag House in der Regel keine Veränderungen. So spielt er seit der 8. Klasse dieselbe Gitarre, fährt seit zehn Jahren dasselbe Auto und wohnt seit 15 Jahren im gleichen Apartment. Dennoch kauft er sich eine Honda Fireblade (CBR 1000RR), in der Repsol-Sonderlackierung.

Dr. House ist ein überzeugter Atheist und Religionsfeind.

Sein Team (Staffel 1–3)

Alle drei verlassen House’ Team am Ende von Staffel 3, kehren aber in Staffel 4 in anderen Abteilungen des Princeton Plainsboro zurück. House meint, er könne die Abteilung auch ganz allein betreiben, wird aber von Wilson und Cuddy aufgefordert, ein neues Team zusammenzustellen, weshalb er schließlich 40 Kandidaten durch ein mehrwöchiges Assessment laufen lässt, an dessen Ende drei übrig bleiben sollen.

Sein Team (Staffel 4)

Hinzu kommt Foreman, der nach seiner recht kurzen Anstellung am Mercy Hospital von Cuddy in House’ Team wieder eingestellt wird.

Weitere Figuren

Synchronisation

Rolle Deutscher Synchronsprecher
Dr. Gregory House Klaus-Dieter Klebsch
Dr. Lisa Cuddy Sabine Arnhold
Dr. James Wilson Robert Missler
Dr. Robert Chase Sascha Rotermund
Dr. Allison Cameron Tanja Dohse
Dr. Eric Foreman Dietmar Wunder

Serienstil

Fast jede Folge beginnt mit dem zukünftigen Patienten, der gerade die ersten Anzeichen der Erkrankung zeigt. In der nächsten Szene sieht man Dr. House, der von der bevorstehenden Aufgabe erfährt, woraufhin er mit seinem Team mittels Differenzialdiagnose die Krankheitssymptome analysiert. Dieses und andere Handlungselemente erinnern stark an die weniger erfolgreiche Serie Medical Investigation. Im weiteren Verlauf erschweren häufig Lügen der Patienten oder als unwichtig gewertete und daher nicht erwähnte Details eine zügige Diagnose. Dabei greift die Serie fast regelmäßig auf das Stilmittel zurück, dass die zuerst gewählte Behandlung zu einer scheinbaren Besserung des Gesundheitszustand führt, der Patient jedoch einen Rückschlag in Form drastischer Symptome wie z. B. eines epileptischen Anfalls erleidet.

Neben seiner Tätigkeit als Experte für seltene Krankheiten wird House von der Ärztlichen Direktorin des Krankenhauses, Dr. Lisa Cuddy, immer wieder an seine Pflichten in der Ambulanz erinnert, in der er (eher widerwillig) auch einfachere Fälle zu behandeln hat, wobei er manchmal auf die Lösung seines aktuellen Problems kommt.

Häufig sind seine Therapievorschläge provokativ. So verschreibt er beispielsweise einem als Weihnachtsmann verkleideten Mann mit Darmproblemen Zigaretten, einem Patienten, der auf Viagra besteht, gibt er Vitamintabletten und einen Patienten mit vermuteten Schlafproblemen behandelt er mit Bonbons, die als Placebo wirken. Als er die negativen Testergebnisse einer Untersuchung auf Geschlechtskrankheiten erhält, nennt er seinen Patienten „GUSB“, was soviel heißt wie: „Geil und saublöd“ (Folge 12 der Staffel 3).

Bei vielen operativen Eingriffen oder der Umschreibung der Krankheit werden Computergrafiken und Latexmodelle verwendet, die das Innere des Kranken und Krankheitserreger bildschirmfüllend darstellen, ähnlich wie bei den CSI-Fernsehserien.

Kritik

Die deutschsprachigen Leitmedien beurteilten Dr. House recht unterschiedlich. Die Süddeutsche Zeitung attestierte der Serie eine Inszenierung, die „recht konventionell und allenfalls leidlich unterhaltsam nach dem bekannten Muster“[3] verlaufe. In Anspielung auf die bisweilen an CSI erinnernde Kamera-Optik meinte die Zeitung: „Da helfen auch einige Blutbahn-Ausflüge wenig, bei denen die Kamera durch die Adern der Patienten eilt.“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hingegen nannte Dr. House den „miesepetrigsten Mediziner der Fernsehgeschichte“[4] und die Serie „ganz und gar großartig“. Die Zeitung sieht den Serienhelden „in der Tradition der großen Fernsehekel Alfred Tetzlaff und Al Bundy.“ Die Neue Zürcher Zeitung wiederum stellt die Serie in Zusammenhang mit den etwa gleichzeitig präsentierten Krankenhaus-Serien Grey’s Anatomy und Nip Tuck: Diese Serien würden nun „die gefühlsduseligen Soap-Doktoren der neunziger Jahre“[5] ablösen.

Parallelen zu Sherlock Holmes

Die ursprüngliche Idee war es, einen Krimi in ein medizinisches Umfeld zu versetzen. „Durch die Lügen und Geheimnisse der Patienten sollte man auf die Diagnose kommen“, so David Shore, der Erfinder von Dr. House. Die Figur des Gregory House soll an den Detektiv Sherlock Holmes erinnern, und in der Tat gibt es Gemeinsamkeiten zwischen beiden Figuren, die Probleme lösen, die andere nicht lösen können. Sowohl Holmes als auch House versuchen sich nach Möglichkeit die Fälle auszusuchen, die sie interessieren. Beide gehen zwar verschiedenen Berufen nach, aber benutzen auch ungewöhnliche Methoden, um der Lösung ihres Falles näher zu kommen. Beide konsumieren Drogen: Während Holmes sich gelegentlich Kokain und Morphium spritzt, nimmt House regelmäßig Hydrocodon (Vicodin) ein.

Eine weitere Parallele liegt in der nicht nur phonetischen Ähnlichkeit der Nachnamen der beiden Hauptfiguren („House“ bedeutet "Haus", „Holmes“ erinnert an "home", also "Zuhause") sowie der vollständigen Namen ihres jeweiligen einzigen richtigen Freundes („Dr. James Wilson“ bei Dr. House verglichen mit Dr. John Watson bei Sherlock Holmes).

Bereits in der Pilotfolge soll der Name der Patientin Rebecca Adler auf Irene Adler aus „A Scandal in Bohemia“ verweisen. Darüber hinaus wird House in der letzten Folge der zweiten Staffel von einem Mann namens Jack Moriarty angeschossen, was auf Sherlock Holmes' Erzfeind Professor Moriarty verweist. Des Weiteren haben beide Figuren die Haus- bzw. Appartmentnummer 221b (siehe Staffel 2, Episode 7).[6][7]

Wie Sherlock Holmes beobachtet Dr. House seine Patienten genau und beherrscht die Fähigkeit, aus Kleinigkeiten wie Kleidung, Gang, Hautverfärbungen usw. Schlussfolgerungen zu ziehen, was ihm bei der Krankendiagnose zu Hilfe kommt. Auch spielt Dr. House zur Entspannung oder für seinen Freund Wilson Klavier, wie in einigen Episoden zu sehen ist. Außerdem beherrscht er als weiteres Instrument die Gitarre. Dies ist eine Parallele zu Holmes' Violine. Holmes spielt ebenfalls, um seine Gedanken zu ordnen oder Watson eine Freude zu machen.

Episodenliste und Diagnosen

Ausstrahlung

USA

In den USA wird Dr. House auf FOX ausgestrahlt und gehört mittlerweile zu den Serien mit den höchsten Einschaltquoten. Das Finale der zweiten Staffel erreichte 25,5 Mio. Zuschauer, wobei die Staffel damit durchschnittlich mehr als 17 Mio. Zuschauer pro Episode hatte. Im Vergleich zur ersten Staffel (durchschnittlich 13 Mio. Zuschauer) konnte Dr. House somit mehr als 30 % an Zuschauern gewinnen. Dies liegt vor allem an dem sehr guten Sendeplatz, dienstags 21 Uhr nach American Idol. Der so genannte Lead-In von American Idol beträgt regelmäßig mehr als 30 Mio. Zuschauer.[8][9][10][11]

Deutschsprachiger Raum

Sender SF zwei RTL ORF 1
Erstausstrahlung 1. Mai 2006 9. Mai 2006 14. Juni 2007

Deutschland

In Deutschland wird Dr. House auf RTL ausgestrahlt. Auf ihrem Sendeplatz, dienstags 21:15 Uhr, konnte die Serie bisher im Schnitt über 5 Mio. Zuschauer und einen Marktanteil von bis zu 33 % in der für den Sender werberelevanten Zielgruppe 14–49 Jahre erreichen. Es wurden bei einzelnen Folgen sogar Werte von über 6 Mio. Zuschauer im Gesamtpublikum gemessen. Damit liegt die Serie deutlich über dem Senderschnitt. Bis zum 11. Juli 2006 war der Sendeplatz noch 22:15 Uhr; erst nach der Verlegung auf 21:15 Uhr gingen die Zuschauerquoten der Serie deutlich in die Höhe. Vom 4. September 2007 bis zum 6. Mai 2008 strahlte RTL die 3. Staffel aus. In der TV-Saison 2007/08 war Dr. House das erfolgreichste Format überhaupt in der werberelevanten Zielgruppe.[12]

Schweiz

In der Schweiz wird Dr. House auf SF zwei ausgestrahlt. Der Sendeplatz wurde auf Montag 20:45 Uhr festgelegt. Die 3. Staffel startete auf dem Schweizer Sender am 3. September 2007. Bereits am 4. Februar 2008 strahlte SF zwei die letzte Folge der 3. Staffel aus – über zwei Monate vor der Erstausstrahlung in Deutschland. Im Gegensatz zu RTL zeigt der Schweizer Sender keine Wiederholungen, sondern unterbricht die Ausstrahlung von Dr. House bis eine weitere Staffel verfügbar ist.

Österreich

In Österreich wird die Serie seit dem 14. Juni 2007 jeden Donnerstag um 20:15 Uhr auf ORF 1 ausgestrahlt. Nach dem vorzeitigen Ende der nicht in der richtigen Reihenfolge ausgestrahlten 1. Staffel begann der ORF am 29. August mit der Ausstrahlung der 3. Staffel. Im Dezember 2007 begann die erstmalige Ausstrahlung der zweiten Staffel, von Februar bis Mai 2008 wurden wieder Folgen der 3. Staffel ausgestrahlt.

Soundtrack

Die Titelmusik des Vorspanns in der amerikanischen Originalversion der Serie stammt von der britischen Gruppe Massive Attack. Es handelt sich um den Titel Teardrop aus dem Album Mezzanine von 1998. Da aber in einigen (v. a. europäischen) Ländern die Rechte für die Verwendung des Liedes als Titelsong nicht bestanden, wurde für den Vorspann ein ähnlich klingendes Stück namens House komponiert. Es stammt von Scott Donaldson und Richard Nolan und hat im Gegensatz zu Teardrop keinen Text. Für die zweite Staffel wurde von Jason Derlatka und John Ehrlich erneut eine neue, einheitliche Intromelodie komponiert. Bei den europäischen DVD-Versionen der 2. Staffel von Dr. House wird (im Gegensatz zu der DVD-Version der 1. Staffel) bei der englischen Tonspur Teardrop verwendet.

Am 19. Oktober 2007 wurde ein Soundtrack zur Serie veröffentlicht. Er enthält die europäische Version der Titelmusik sowie elf andere in der Serie verwendete Songs.

DVD-Veröffentlichung

Nachdem im August 2005 und August 2006 in den USA die ersten zwei Staffeln der Serie auf DVD veröffentlicht wurden, erschien in Deutschland die erste Staffel am 14. Dezember 2006. Die zweite Staffel erschien am 26. Juli 2007. Zusätzlich wurde in Deutschland die erste Folge der ersten Staffel (Schmerzensgrenzen) auf einer MiniDVD veröffentlicht.

Es gab Kritik über die DVD-Veröffentlichung der ersten Staffel, weil in der DVD das Seitenverhältnis 4:3 verwendet wird, obwohl die ursprüngliche Fassung im Seitenverhältnis 16:9 vorlag. Um das Seitenverhältnis umzuwandeln musste ein Teil des Bildes „abgeschnitten“ werden. Aus Gründen neuer Technik zeigte RTL die Wiederholungen der 1. Staffel (genauso wie die Episoden der zweiten Staffel) im Seitenverhältnis 16:9. Die britische DVD-Box enthält ebenfalls das Format 4:3, nur die französische DVD-Box enthält das Format 16:9.

Die zweite Staffel wurde im Format 16:9 veröffentlicht.

Beide Staffeln sind von der FSK ab 16 Jahren freigegeben worden. Beide Veröffentlichungen enthalten die Sprachen Deutsch (Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 5.1), sowie Untertitel in beiden Sprachen.

In den Vereinigten Staaten erschien die dritte Staffel am 21. August 2007. In Deutschland wird die dritte Staffel am 24. Juli 2008 erscheinen. Die DVDs werden alle 24 Episoden der dritten Staffel enthalten und im 16:9-Format veröffentlicht. Insgesamt besteht die DVD-Box aus sechs DVDs und wird eine Länge von 1.005 Minuten aufweisen.[13]

Auszeichnungen

2005

2006

2007

2008

Einzelnachweise

  1. Ask FOX - What is the Announced FALL & MID-SEASON FOX 2008-09 Network Primetime Schedule?
  2. siehe: http://www.fox.com/house/features/houseisms/houseisms_1.htm
  3. Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2006, S. 17
  4. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2006, S. 42
  5. Neue Zürcher Zeitung, 10. September 2006, S. 42
  6. Connections Between House and Holmes House M.D. – Guide to the TV Show (englisch)
  7. Brüder im Geiste: Dr. House und Sherlock Holmes
  8. Hollywood Reporter
  9. Hollywood Reporter (27. Mai 2005)
  10. Hollywood Reporter (26. Mai 2006)
  11. Hollywood Reporter (25. Mai 2007)
  12. Quotenrenner im TV – Die besten 40 Sendungen der Saison 2007/08
  13. Dr. House: Staffel 3 ab Juli auf DVD

Literatur