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Prix Europa

Der Prix Europa ist das größte trimediale Festival in Europa - und ein Wettbewerb für Fernseh-, Radio- und Emerging Media-Produktionen. Er wurde 1987 in Berlin gegründet und wird vom Rundfunk Berlin-Brandenburg als Gastgeber betreut.

Das jährliche Festival mit seinen offenen Jurygruppen bietet den rund 1000 Teilnehmern viel Gelegenheit zum Blick über den Tellerrand, zum Austausch mit Kollegen und Sammeln von Inspiration für die eigene Arbeit. Ziel des Prix Europa ist es, unter dem Markenzeichen "Made in Europe" das breite Spektrum europäischer Produktionen darzustellen, grenzüberschreitende Programmtrends erkennbar zu machen und Qualitätsprogrammen ein Forum zu geben.

Das Festival wird getragen vom Europarat, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kulturstiftung, der European Broadcasting Union (EBU) und der European Alliance for Television and Culture (EATC). Dazu kommen das Auswärtige Amt, die Länder Berlin und Brandenburg sowie weitere Partner aus dem Medienbereich, darunter der RBB, ARTE und das ZDF. Veranstaltungsorte sind Berlin und Potsdam.

Der Wettbewerb wird im Bereich Fernsehen in fünf (Fiction, Documentary, Current Affairs, IRIS Multicultural Programme und Fiction Script) und im Hörfunk in zwei Kategorien (Drama und Documentary) ausgetragen, seit 2001 gibt es außerdem die Kategorie Internet / Emerging Media. Die 12 Preise für die besten europäischen Fernseh-, Radio- und Internet-Programme sind mit Geldbeträgen von jeweils 6.000 Euro dotiert und werden am Ende der Festivalwoche im Rahmen einer Preisgala verliehen. Mit insgesamt 78.000 Euro kann man beim PRIX EUROPA mehr Geld gewinnen als bei den meisten europäischen Medienwettbewerben.