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MINT

MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Das Prinzip

Durch das MINT-Prinzip sollen teilnehmende Schüler verstärkt in den vier oben genannten Unterrichtsbereichen gefördert werden.

In einigen Schulen werden die Schüler im Klassenverband speziell unterrichtet. Bei diesem Konzept wählen die Schüler dies bei ihrer Anmeldung an der Schule dazu. Der Unterricht wird dann um wenige Stunden erweitert, in denen die Schüler speziell nach den Ideen des MINT-Prinzips gefördert werden. Andere Schulen können ein derartiges Konzept nicht anbieten, da die Anzahl interessierter Schüler zu gering ist, um einen speziellen Klassenverband gewährleisten zu können. Die Schüler können dann MINT-Wahlfächer zu ihrem normalen Unterricht hinzuwählen. In den Wahlfächern kann der Unterricht dann zum Beispiel in Mini-Gruppen und Workshops durchgeführt werden.

Die Förderung der Schüler kann zum Beispiel durch zusätzlichen Unterricht am Computer erfolgen, durch den die Schüler näher an die Problematiken herangeführt werden können. Das Hauptziel des MINT-Prinzips ist, die Schüler besser auf das Berufsleben vorzubereiten. Hierbei werden ähnliche Konzepte verfolgt wie bei dem Wettbewerb Jugend forscht, die Schulen versuchen auch, ihre Schüler auf eine mögliche Teilnahme bei diesem Wettbewerb vorzubereiten.

Der Verein MINT-EC

Auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wurde im Jahr 2000 der Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence-Center an Schulen e.V. (Verein MINT-EC) gegründet.

Die Initiative soll dazu führen, dass sich einige besonders geeignete Gymnasien als Leistungszentren in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) etablieren. Sie sollen einmal das in ihren Schülern schlummernde MINT-Potenzial bestmöglich entfalten, zum anderen als „Leuchttürme“ eine ganze Schulregion positiv beeinflussen.

In einem ersten Auswahlverfahren wurden im Gründungsjahr bundesweit 34 Schulen ausgewählt. Im Jahr 2005 fand ein sechstes Auswahlverfahren statt, so dass der Verein über ein Netzwerk aus rund 90 Schulen in 15 Bundesländern verfügt. Damit werden von der Initiative rund 70.000 Schülerinnen und Schüler sowie 6.000 Lehrerinnen und Lehrer in 15 Bundesländern erfasst.

An dem Auswahlverfahren können sich Schulen, die über eine Sek. II verfügen und an denen der Erwerb der Hochschul- und/oder Fachhochschulreife möglich ist, beteiligen.