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Lucien Aimar

Lucien Aimar (* 28. April 1941 in Hyères) ist ein ehemaliger französischer Radrennfahrer.

Aimar gewann 1966 überraschend die Tour de France. Den Grundstein für seinen Erfolg legte er in einer Ausreißergruppe während der 10. Etappe. In den Bergen verteidigte er sein Gelbes Trikot erfolgreich, ohne einen einzigen Etappensieg zu holen. Abgesehen von einem französischen Meistertitel 1968 und dem Gesamtsieg bei Vier Tage von Dünkirchen 1967 konnte Aimar seinen Erfolg später nicht mehr bestätigen.

Angeblich hat er nach eigener Aussage einst auf dem Gipfel des Col di Torini acht Minuten Rückstand auf Eddy Merckx, am Ende der Abfahrt war er an seinem Hinterrad. Außerdem wurde er angeblich auf der Abfahrt des Mont Ventoux mit 140 km/h gemessen.

Beim Flèche Wallonne 1966 entzogen sich die drei Erstplazierten Dancelli, Aimar und Altig der Dopingkontrolle. Ihre Disqualifikation wurde jedoch kurz vor der Tour de France wieder aufgehoben.[1][2]

Teams

Quellen

  1. Cycling4Fans: Radsport - Dopingfälle
  2. Cycling4Fans: 1950 - 1980, die Hoch-Zeit der Amphetamine


Personendaten
Aimar, Lucien
französischer Radrennfahrer
28. April 1941
Hyères