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Helvetische Gesellschaft

Die Helvetische Gesellschaft war eine überkonfessionelle schweizerische Vereinigung aufklärerisch gesinnter Personen im 18. Jahrhundert.

Sie wurde 1761 in Schinznach-Bad von einem Kreis um Isaak Iselin, Hans Caspar Hirzel, Joseph Anton Felix von Balthasar und Daniel von Fellenberg gegründet. Weitere Mitglieder waren Johann Georg Zimmermann, Salomon Gessner, Johann Rudolf Tschiffeli sowie Vinzenz Bernhard Tscharner und Niklaus Emanuel Tscharner. Von ausländischer Seite gesellten sich Prinz Ludwig Eugen von Württemberg, Johann Georg Schlosser und Gottlieb Konrad Pfeffel dazu.

Jährlich veranstaltete die Gesellschaft ein Treffen, das ab 1780 in Olten und 1795 bis 1797 in Aarau stattfand, und dessen "Verhandlungen" durch einen Sekretär publiziert wurden. Von 1797 bis 1807 unterbrach sie ihre Tätigkeit und verschwand endgültig 1858.

An die Ideale der Helvetischen Gesellschaft knüpft die Neue Helvetische Gesellschaft an, die 1914 kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegründet wurde, um die damals stark gefährdete Einigkeit zwischen deutsch- und französischsprachigen Schweizern zu stärken.

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