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Ratekau

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 53° 57′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Ostholstein
Höhe: 20 m ü. NN
Fläche: 59,6 km²
Einwohner: 15.743 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 264 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23626
Vorwahlen: 04504 (Sereetz: 0451)
Kfz-Kennzeichen: OH
Gemeindeschlüssel: 01 0 55 035
Adresse der Gemeindeverwaltung: Bäderstraße 19
23626 Ratekau
Webpräsenz:
www.ratekau.de
Bürgermeister: Peter Brückel (parteilos)
Lage der Gemeinde Ratekau im Kreis Ostholstein

Ratekau ist eine Gemeinde im Kreis Ostholstein, Bundesland Schleswig-Holstein (Deutschland), 10 km nördlich von Lübeck. In der Nähe liegende Orte sind im Süden Bad Schwartau, im Norden Timmendorfer Strand und Scharbeutz sowie im Westen Ahrensbök. Die Großgemeinde verfügt mit der A 1, der A 226 und der A 20 über gute Verkehrsanbindungen.

Inhaltsverzeichnis

Fakten

Die Gemeinde Ratekau hat rund 16.000 Einwohner. Die Gemeinde besteht aus Dörfern mit ländlichem Charakter, die zum Teil um den Hemmelsdorfer See herum in landschaftlich reizvoller Lage und kurzer Entfernung zur Lübecker Bucht liegen. Von der Nähe zu Lübeck profitieren auch Gewerbegebiete und Neubausiedlungen. Die größten Orte der Gemeinde sind Sereetz, Ratekau, Pansdorf und Techau; außerdem gehören noch einige kleinere Dörfer dazu.

Politik

Wappen

Blasonierung: „Über blauem Schildfuß, darin eine goldene Garbe, in Gold rechts eine grüne Eiche, an der unten ein silberner Stein lehnt, links eine eintürmige silberne Kirche mit roten Dächern; darüber zwei auswärts geneigte schwarze Ähren.“[1]

Die Wappenfiguren stellen die Vizelin-Kirche, die Blüchereiche und den dazugehörigen Gedenkstein dar, welcher 1856 errichtet wurde und an die Kapitulation von Gebhard Leberecht von Blücher 1806 vor den napoleonischen Truppen erinnern soll.

Das Wappen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Ermangelung von Dienstsiegeln, die frei von nationalsozialistischen und kaiserlichen Symbolen sind, von der Gemeinde gewählt und von der Britischen Militärregierung genehmigt.[2]

Dorfschaften

Dorfschaften der Gemeinde Ratekau (geordnet nach Einwohnerzahl):

(Stand: Juni 2005)

Geschichte

Die Feldsteinkirche in Ratekau (Vorderansicht)
Die ab 1156 erbaute Feldsteinkirche von Ratekau


Persönlichkeiten

Literatur

Joachim Hossenfelder: Festschrift zur Erinnerung an das achthundertjährige Bestehen der Kirche zu Ratekau am 23. September 1956, Eutin (Verlag Struve) 1956 (32 Seiten)

Quellen

  1. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  2. Wikipedia: Von der Britischen Militärregierung genehmigte Wappen in Schleswig-Holstein
  3.  :Lagerliste http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/.