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Schleiden

Dieser Artikel behandelt die Stadt Schleiden; andere Bedeutungen unter Schleiden (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 50° 32′ N, 6° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Euskirchen
Höhe: 291 – 620 m ü. NN
Fläche: 122,09 km²
Einwohner: 13.773 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53937
Vorwahl: 02445
Kfz-Kennzeichen: EU
Gemeindeschlüssel: 05 3 66 036
Stadtgliederung: 24 Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Blankenheimer Straße 2-4
53937 Schleiden
Webpräsenz:
www.schleiden.de
Bürgermeister: Ralf Hergarten (parteilos)

Schleiden ist ein Ort in der Eifel im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Das Stadtgebiet wird von Süden nach Norden von der Olef durchflossen.

Zur Stadt Schleiden gehören neben dem Stadtgebiet die Ortsteile: Berescheid, Broich, Bronsfeld, Dreiborn, Ettelscheid, Gemünd, Harperscheid, Herhahn, Kerperscheid, Morsbach, Nierfeld, Oberhausen, Olef, Scheuren, Schöneseiffen, Wintzen und Wolfgarten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Schleiden zum Département Ourthe.

Politik

Städtepartnerschaft

Schleiden unterhält seit 1978 eine Partnerschaft mit dem französischen Pont-l’Abbé.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Naturdenkmäler

1900 bis 1905 wurde die Urfttalsperre als damals größte europäische Talsperre gebaut. Sie gehört heute zum Nationalpark Eifel.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Schleiden ist einer von insgesamt neun Standorten der Ardagh Glass Germany GmbH für die Herstellung von Behälterglas in Deutschland.

Verkehr

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Eine Dampflokomotive fährt mit einem Sonderzug auf der Oleftalbahn in den Bahnhof Schleiden ein

Schleiden liegt an der Oleftalbahn (Kall - Hellenthal). 1981 wurde der regelmäßige Personenverkehr durch die Deutsche Bundesbahn eingestellt. Wegen des 2004 neu eingerichteten Nationalparks Eifel unterstützte das Land NRW den Tourismus durch ein Zweijahresprogramm für Personenverkehr in der Ausflugssaison an Sonn- und Feiertagen. Endeten die Fahrten 2004 im Ortsteil Gemünd, so wurden sie 2005 bis Schleiden Bf weitergeführt. Der SPNV wurde durch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg organisiert und von der Rurtalbahn GmbH durchgeführt. Seit dem 16. Oktober 2005 ist der Regelverkehr beendet und wird seit dem Jahr 2006 privatwirtschaftlich weiterbetrieben.

Bis 1997 gab es regelmäßigen Güterverkehr bis Hellenthal, seitdem nur noch Militärverkehr bis Schleiden-Höddelbusch (Panzerverladerampe), der Ende 2005 eingestellt wurde, da die Belgier den Truppenübungsplatz Vogelsang zum 1. Januar 2006 aufgegeben haben und das Gelände auf der Dreiborner Hochfläche in eine zivile Nutzung (Dokumentationszentrum und Wandergebiet) überführt ist.

Die Trasse ist jedoch nicht stillgelegt, die ersten 10 km (bis Schleiden-Höddelbusch) werden von der DB Netz betrieben. Die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE, Sitz in Bonn) betreibt seit 1999 die Trasse zwischen Schleiden-Höddelbusch und Schleiden Bf. Die 5 km zwischen Schleiden Bf und Hellenthal sind seit 1997 stillgelegt. Die RSE ist seit 1999 interessiert, den gesamten Trassenbetrieb bis Hellenthal zu übernehmen.

Im Jahr 2006 wurde ein Teil des Streckenabschnitts zwischen Schleiden-Höddelbusch und Schleiden Bf im Rahmen eines Straßenbauprojektes (vorübergehend bis 2008) asphaltiert und in eine Behelfsstraße umgewandelt. Aus diesem Grund errichtete die Stadt Schleiden im Sommer 2006 den Haltepunkt "Schleiden-Rathaus" (als vorläufigen Ersatz für den Bf Schleiden) neu.

Gerichte

Schleiden verfügt über ein Amtsgericht in Gemünd, das zum Landgerichtsbezirk Aachen und zum OLG-Bezirk Köln gehört.

Bildung

Im Stadtgebiet existieren die folgenden Schulen:

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Literatur