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Iberisches Scheidegebirge

Das Iberische Scheidegebirge (auch Kastilisches Scheidegebirge, Zentralkordillere, sowie spanisch-portugiesisch: Sistema Central oder Cordillera Central) ist ein Gebirgssystem im Zentrum der Iberischen Halbinsel. Es verläuft im westlichen Teil von West nach Ost und im östlichen Teil von Südwest nach Nordost. Das Iberische Scheidegebirge ist etwa 700 km lang und reicht von Portugal bis zum Iberischen Gebirge (span.: Sistema Ibérico).

Das Iberische Scheidegebirge gliedert sich von Ost nach West in die Gebirgszüge:

Die Gebirgszüge auf spanischer Seite teilen nicht nur das kastilische Hochland, sondern trennen auch Kastilien-Leon im Norden von Kastilien-La Mancha und der Extremadura im Süden. Zugleich werden durch das Iberische Scheidegebirge die Einzugsgebiete der Flüsse Duero/Douro und Tajo/Tejo (jeweils spanische und portugiesische Schreibweise) von einander getrennt. Die höchste Erhebung des Gebirges ist der Berg Pico Almanzor mit 2.592 m Höhe, der sich in der Sierra de Gredos befindet. Das Gebirge hat eine durchschnittliche Schartenhöhe von 1.200 m.

Gebirge

Der Begriff Iberisches Scheidegebirge (span.: Sistema Central) ist ein Fachausdruck, der von den Bewohnern der Gegend eigentlich nicht verwendet wird. Die Bewohner betrachten eher die unterschiedlichen Gebirge, als das gesamte Scheidegebirge. Von Westen nach Osten betrachtet, besteht das Spanische Scheidegebirge aus den folgenden einzelnen Gebirgen (span.: Sierras):