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John Hancock

John Hancock (* 23. Januar 1737 in Braintree, Massachusetts; † 8. Oktober 1793 in Quincy, Massachusetts) war ein amerikanischer Kaufmann und einer der Führer des Aufstands der Dreizehn Kolonien gegen das britische Mutterland. Er war der dritte Präsident des Kontinentalkongresses und Mitunterzeichner der Unabhängigkeitserklärung.

Hancock erbte von seinem Onkel ein Bostoner Handelshaus und vergrößerte sein Vermögen durch Schmuggel. Dies führte zur Konfrontation mit den britischen Zollbeamten, die seine Schaluppe beschlagnahmten. 1773 gehörte er zu den Organisatoren der Boston Tea Party.

John Hancock bekleidete vom 24. Mai 1775 bis zum 30. Oktober 1777 das Präsidentenamt des Kontinentalkongresses. Am 19. Juni 1775 ernannte Hancock George Washington zum Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee. Von 1780 bis 1785 und von 1787 bis 1793 war Hancock Gouverneur von Massachusetts.

In seiner Funktion als Präsident des Kontinentalkongresses war John Hancock am 4. Juli 1776 der erste Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Die markante und (im Vergleich zu allen anderen Unterzeichnern) extrem große Signatur auf dem Dokument hat den Namen "John Hancock" im amerikanischen Englisch zum Synonym für 'Unterschrift' werden lassen. Das zeigt sich beispielsweise in der typischen Aufforderung "Please, put your John Hancock here!" ("Unterschreiben Sie bitte hier!").

Nach John Hancock sind zahlreiche Straßen und Gebäude in den USA benannt, darunter das John Hancock Center, der dritthöchste Wolkenkratzer in Chicago, und der John Hancock Tower in Boston.

Der im Jahr 2006 abgewrackte Spruance-Klasse-Zerstörer DD 981 der US-Marine trug den Namen USS John Hancock.

Personendaten
Hancock, John
amerikanischer Kaufmann und Politiker
23. Januar 1737
Braintree, Massachusetts, Königreich Großbritannien
8. Oktober 1793
Quincy, Massachusetts, Vereinigte Staaten