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British Aircraft Corporation

British Aircraft Corporation Ltd. (BAC) war ein 1959/60 durch den Zusammenschluss verschiedener britischer Traditionsflugzeugwerke entstandener Flugzeugkonzern. Die Konzentration der Unternehmen in die BAC erfolgte auf Druck der britischen Regierung, um im Umfeld der amerikanischen Konkurrenz als britisches Unternehmen bestehen zu können.

Der BAC gehörten die Vickers Armstrong, English Electric, Bristol Aircraft Company und Hunting Flugzeugwerke an. Bekannt wurde das Unternehmen durch die Beteiligung am Bau des britisch-französischen Gemeinschaftsprojektes Concorde (Flugzeugzelle in Verbindung mit Sud Aviation, später Aerospatiale und heute EADS, Triebwerke durch Rolls-Royce und SNECMA).

Weitere Flugzeugtypen aus der BAC Produktion waren:

Weiterhin produzierte der Konzern verschiedene Rüstungsgüter, wie Boden-Luft-Lenkwaffen "Bloodhound", "Thunderbird" und Rapier und die Panzerabwehrlenkwaffen "Vigilant" und "Swingfire". Zudem beteiligte sich der Konzern an verschiedenen Raumfahrtprojekten (Satellit "UK-3"), baute Höhenforschungsraketen, Kreiselgeräte, Antennen, Überschallwindkanäle u. a.

1973 hatte der Konzern BAC 34.000 Beschäftigte, das Kapital befand sich im wesentlichen im Besitz von Vickers-Armstrong.

Der letzte Akt der Konzentration erfolgte 1977, als der Staat die British Aircraft Corporation mit der Hawker Siddeley und Scottish Aviation zur BAe (British Aerospace Corporation) verschmolz.