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Wienux

Wienux (WIENUX) ist eine öffentliche Linux-Distribution für die Mitarbeiter der Wiener Stadtverwaltung. Das Kofferwort Wienux setzt sich aus Wien und Linux zusammen. Wienux wurde auf Basis der OpenSource-Distribution Debian GNU/Linux (mit dem Unix/Linux-Desktop KDE) entwickelt. Die Hardwareerkennung stammt von Knoppix, wurde allerdings überarbeitet.

Auf etwa 4.800 von insgesamt 18.000 PC-Arbeitsplätzen der Wiener Stadtverwaltung kann seit Ende Januar 2005 wahlweise Wienux oder Windows 2000 / Office 2000 eingesetzt werden. Wien stellt damit die zweite Großstadt (nach München) im deutschsprachigen Raum dar, die ihren Mitarbeitern das Arbeiten mit OpenSource-Software ermöglicht.

Das Projekt fußt auf der Studie „Open Source Software am Arbeitsplatz im Magistrat Wien“. Die Studie stellt einen weiteren Beitrag zur Machbarkeit und den Kosten bei der Umstellung von proprietärer Software auf OpenSource-Software dar.

Seit 4. Oktober 2005 steht die Wienux-Distribution in Form eines 1 Gigabyte großen Zip-Archives zum Download bereit oder kann auf DVD angefordert werden. Die aktuelle Version ist 1.0 vom 5. Juli 2005.

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Installation

Die Distribution kommt ohne eigenständiges Partitionierungstool aus. Die erste Festplatte wird komplett gelöscht. Bei Parallelinstallationen mit anderen Systemen sollte Wienux, wie viele ältere Windowsversionen, zuerst installiert werden.

Verwandte Projekte

In den Jahren 2003 und 2004 wurde das Projekt LiMux in München gestartet und teilweise umgesetzt, das eine Umstellung aller ca. 14.000 Computern der Stadtverwaltung München auf OpenSource-Software bis 2008 zum Ziel hat.

Die deutsche Bundesregierung entwickelt eine auf Verwaltungsbedürfnisse zugeschnittene Linuxdistribution, den Behördendesktop.

Eingesetzte Software