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Transalpine Redemptoristen

Transalpine Redemptoristen sind eine Gemeinschaft von Priestern und Laienbrüdern, die 1988 mit dem Segen des konservativen Erzbischofs Marcel Lefebvre, der von Papst Johannes Paul II. exkommuniziert wurde, gegründet wurde. Die Gemeinschaft wird daher von der offiziellen römisch-katholischen Kirche nicht anerkannt. Sie ist eng mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. verbunden. Ihre Berufung es ist, nach den traditionellen Klosterregeln und der traditionellen Berufung der Redemptoristen zu leben, wobei die Modernisierung der Redemptoristenregel von 1969 abgelehnt wird. Die Gemeinschaft lehnt die Erneuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils ab und feiert ihre Gottesdienste nach dem Tridentinischen Ritus.

1999 erwarben die Transalpinen Redemptoristen eine kleine Nebeninsel der Insel Stronsay/Orkney, renovierten die verfallenen Gebäude (im Wesentlichen das Herrenhaus und die umliegenden Gebäude der ehemaligen Fischereistation aus der Zeit des letzten Heringbooms im 19. Jahrhundert) und richteten in der Gesamtanlage ihr Kloster Golgatha ein. In den Folgejahren entstand eine kleine Siedlung aus Zellenhäusern, die den durchschnittlich 20 Mönchen der Gemeinschaft als Unterkunft dienen.

Zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz betreiben sie eine Schafzucht mit eigener Käserei, Fischfang und kommerziellen Gartenbau.

Sie beteiligen sich nach eigenen Angaben stark am kulturellen und sozialen Leben der Inselkommune Stronsay und tragen durch ihre handwerklichen Leistungen bei, dass das Stronsay Fish Mart Interpretation Centre mit dem angeschlossenen Independent Hostel unterhalten werden.