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St. Petrikirche (Chemnitz)

Die Petrikirche ist ein evangelischer Kirchenbau in Chemnitz, der von 1885 bis 1888 nach einem Entwurf des Leipziger Architekten Hans Enger als neugotische Hallenkirche errichtet wurde. Der Rat der Stadt Chemnitz schenkte am 16. April 1883 der Parochie St. Petri ein 1200 m² großes Bauareal auf dem Schillerplatz. Zwei Jahre später, am 23. Juli 1885, erfolgte die Grundsteinlegung.

Am 18. August 1887 wurde das goldene Turmkreuz in 82 m Höhe aufgesetzt.

Die Orgel mit ihren drei Manualen, 57 Registern und 3902 Pfeifen wurde im Jahr 1888 von der Orgelbaufirma Friedrich Ladegast aus Weißenfels gebaut und zusammen mit der Kirche am 18. Oktober 1888 geweiht. Das Instrument wurde im vergangenen Jahrhundert zweimal durch die Dresdner Firma Gebrüder Jehmlich umgebaut.

Ab Oktober 2007 beginnt die Restaurierung der Orgel, welche wegen der baulichen Beschaffenheit seit 20 Jahren schweigen muss. Erklingen soll die Orgel im Oktober 2008 zum 120jährigen Kirchweihjubiläum. Die Restaurierung wird mit der Spendenaktion „Eine Königin für Chemnitz“ unterstützt.[1]

Die Kirche selbst besteht aus Sand -und Backstein, ist 59 m lang und 36 m breit. Die Turmglocken stammen aus der im Krieg zerstörten Lukaskirche.

Einzelnachweise

  1. Eine Königin für Chemnitz

Koordinaten: 50° 50′ 19" n. Br., 12° 55′ 30" ö. L.