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Mercure

Dieser Artikel behandelt die Marke Mercure, weitere Bedeutungen unter der Begriffsklärung Merkur.

Für den Flugzeugtyp, siehe Dassault Mercure.

Für den kanadischen Komponisten, Fernsehproduzenten und Posaunisten Pierre Mercure (1927−1966), siehe Pierre Mercure.

Mercure ist eine Marke der Accor-Hotelkette, zur Accor gehören die Marken Novotel, Etap, Formule Une, Sofitel und Ibis.

Die Mercure-Hotels sind vom Standards bei Accor zwischen Ibis und Novotel angesiedelt. Derzeit gehören 750 Hotels der Drei- bis Viersterne-Kategorie zu Mercure, sowie ein einziges Fünf-Sterne Hotel Mercure Hotel in Dom in Erfurt.

Entwicklung der Gruppe

Paul Dubrule und Gérard Pélisson gründen 1967 die SIEH (Société d'Investissement et d'Exploitation Hôteliers). Das erste Mercure-Hotel entsteht 1973 in Saint-Witz, Frankreich. Mercure wird 1975 von Novotel SIEH, der späteren Accor-Gruppe, übernommen. 1978 gehören zu Mercure 32 Hotels. In Deutschland wird 1983 das erste Hotel in Stuttgart-Münchingen unter Vertrag genommen; die ersten Hotels in Österreich, Belgien und den Niederlanden entstehen.

Mercure in Chemnitz
Mercure Hotel Imperial in Lourdes

Das hundertste Hotel wird 1989 in Brüssel eröffnet. In Brasilien eröffnet die erste Parthénon-Hotelresidenz.

Mercure wächst 1991/92 durch den Zusammenschluss mit den Hotelketten Pullman und Altea. In Deutschland wird das Hotelnetz um vier auf 18 Häuser erweitert. 1992 werden in den neuen Bundesländern für die ehemaligen Interhotels in Potsdam, Dresden und Chemnitz Pachtverträge geschlossen. In Deutschland gibt es nun 21 Mercure-Hotels. In Ungarn erwirbt Accor 1993 eine Beteiligung an der Hotelkette Pannonia mit 24 Hotels. Die Gruppe expandiert nach Polen, Asien, die Türkei und nach Afrika. 1994 eröffnen Hotels auf den Karibischen Inseln, in Guyana und auf La Reunion. 1995 etabliert man sich auch in Spanien und Schweden, wird in Ägypten, Oman und Dubai tätig und eröffnet ein Hotel in Sao Paulo, Brasilien.

In Städten wie Berlin, Barcelona, Offenburg, Weimar, San Sebastian und Bari finden sich ab 1996 neue Hotels, die Gruppe expandiert nach Israel, Kroatien und Malta.

In Estland, Togo, auf Madagaskar, und in Kolumbien entstehen 1997 die ersten Hotels. In Ägypten, Marokko und im Libanon wird der Freizeitmarkt ausgebaut. In Frankreich erwirbt Accor 33 Frantour-Hotels. Auch in London ist man vertreten. 1998 wird die niederländische Hotelkette Postiljon mit zehn Hotels erworben.

148 Hotels werden 1999 in das Netzwerk integriert, darunter 42 Libertel-Hotels, 27 Hotels in Deutschland und ebenso 27 in Australien. In Algerien, Marokko, Mauretanien, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien und im Jemen eröffnen neue Hotels.

Mercure feiert 2003 dreißigjähriges Jubiläum. Nun gehören auch Hotels in der Schweiz, in Japan und in Katar zur Gruppe.

Die Gruppe Mercure umfasste am Jahresende 2004 578 Hotels mit insgesamt 69.686 Zimmern.

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