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Bayerischer Verdienstorden

Der Bayerische Verdienstorden ist der höchste Verdienstorden des Freistaates Bayern. Er wird vom Bayerischen Ministerpräsidenten als „Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ verliehen.

Nach Aussage der Bayerischen Staatskanzlei „werden seit den [19]70er Jahren bei der Verleihung keine Begründungen bzw. Laudationes vorgetragen. Dieses Procedere wurde wohl [aus der Zeit davor] übernommen“ [1]. Daraus folgt, dass ein konkreter Grund für eine spezifische Ordensverleihung nicht benennbar sein muss.

Geschaffen wurde der Orden am 11. Juni 1957 durch das Gesetz über den Bayerischen Verdienstorden. Vorschlagsberechtigt sind der Ministerpräsident und die Staatsminister.

Der Orden hat die Form eines Malteserkreuzes. Seine Arme sind auf beiden Seiten weiß emailliert und mit einem schmalen blauen Emaillerand versehen. In der Mitte des Ordens zeigt ein rundes gold bordiertes Medaillon auf der Vorderseite das bayerische Rautenwappen, auf der Rückseite einen goldenen bayerischen Löwen auf schwarzem Emaillegrund. Er wurde vom vormaligen königlich bayerischen Hoflieferanten Gebrüder Hemmerle entworfen – der dadurch die Rechte am Design hält – und auch noch heute wird der Bayerische Verdienstorden – neben vielen anderen bayerischen Orden und Auszeichnungen – bei diesem Betrieb produziert.

Träger des Bayerischen Verdienstordens

Seit seiner Stiftung wurde Bayerischen Verdienstorden an 4972 Personen (Stand: 11. Juli 2007) verliehen. Laut Gesetz ist die Zahl der lebenden Ordensträger auf 2000 Personen begrenzt. Nach der Verleihung am 11. Juli 2007 sind es 1831.


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Einzelnachweise

  1. Korr. der Bayer Staatskanzlei vom 21. März 2007