Heim

Antonio de Torres

Antonio de Torres (* 13. Juni 1817 in La Cañada de San Urbano im Distrikt Almería; † 19. November 1892 ebenda) war ein spanischer Gitarrenbauer des 19. Jahrhunderts. Antonio de Torres gilt als Erneuerer des spanischen Gitarrenbaus.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Antonio de Torres' Vater, Juan Ramón de Torres García, war Steuer­einnehmer des Distriktes Almería. Dies, weil er an einem Unterleibsbruch litt, der es ihm wahrscheinlich unmöglich machte, das anstrengende und entbehrungsreiche Leben eines Bauern zu führen. Über Torres' Mutter, María del Carmen Jurado ist nichts bekannt.

Zur Zeit, als Torres geboren wurde, war La Cañada eine Landgemeinde mit einer Bevölkerung von etwa 100 Familien. Diese waren hauptsächlich Bauern und Hir­ten. Über die Kindheitsjahre Torres' in La Cañada ist wegen Mangels an Aufzeichnungen nichts bekannt. 1833, als die Karlistenkriege ausbrachen, wurde Torres für die Armee einberufen. Nach drei Briefen seines Vaters, Torres leide an chronischen Bauchschmerzen wurde er am 11. September 1834 vom Militärdienst befreit. Interessanterweise steht in Torres' Akte aber, dass er wegen Beschwerden in der Brust entlastet wurde.

Seit 1834 lebte Torres zusammen mit seinen Eltern in Vera. Die Gründe für den Umzug sind unklar. Er könnte aber, nach José Romanillos, im Zusammenhang mit Juan Ramóns Versetzung als Steuereinnehmer nach Vera erfolgt sein. Kurz nach seiner Befreiung vom Militärdienst, am 16. Februar 1835, heiratete Torres seine erste Frau, die 13 Jahre alte Juana María López aus Vera. In Vera lernte Torres das Tischlerhandwerk und wurde 1837 als ausgebildeter Tischler von der örtlichen Innung der Schreiner zugelassen. Dies bedeutet, dass er nun ein Meister seines Handwerks war.

Im Mai 1836 war die Geburt von Torres' erstem Kind, María Dolores. Das Kind wurde in einer sehr schwierigen Zeit geboren; Torres musste Abgaben für den Krieg leisten, seine Steuern bezahlen, Beiträge zur Schreinerinnung leisten, sein Haus abbezahlen, seinen Anteil zur Versorgung der Gemeinde mit Salz und Ge­rätschaften beitragen (er musste Geld bezahlen für diese Dinge) und auch Geld bezahlen für Instrumente wie Trommeln und Trompeten für die Stadt. Dadurch, dass Torres nicht über soviel Geld verfügte, wurde sein Schuldenberg immer größer. 1838 betrugen seine Schulden achtundsiebzig Reales de Vellón. 1839 beschlossen die Behörden die Schulden durch Pfändung einzutreiben. Bei Torres wurden mehrere Möbel und auch eine Säge abgeholt. Den Verlust der Möbel konnte Torres noch hinnehmen. Früher oder später würde er sich selbst neue bau­en können. Ein Tischler ohne Säge ist aber verloren. Deshalb versuchte er die Säge gegen eine Truhe auszutauschen, was ihm dann auch gelang. Einige Mona­te nach dieser Pfändung wurde Torres' zweite Tochter, Josefa María, mitten in diese schwierige Situation geboren. 1841 wurden bei Torres 10 Bretter eingezogen, die er jedoch wieder freikaufen konnte. 1842 starb dann Josefa María, die zweite Tochter. Im selben Jahr wurde seine dritte Tochter, die ebenfalls den Namen Josefa María trug, geboren. Sie starb aber bereits einige Monate nach ihrer Geburt. Die Pechsträhne Torres' hielt weiter an. 1843 war sein Schuldenberg auf vierundneunzig Reales gewachsen und noch zwei Jahre später starb seine Frau im Alter von 23 Jahren an Tuberkulose.

Der Tod seiner Frau war zu viel für Torres. Er beschloss in eine andere Umgebung zu ziehen, ließ seine einzige noch lebende Tochter bei seinen Schwiegereltern zurück und zog in die Stadt Sevilla. Dort bot sich ihm eine große Auswahl an Arbeitsstellen. Neben sechs Werkstätten für Gitarrenbau gab es in Sevilla über siebzig Schreiner- und Tischlerwerkstätten, mehrere Stuhlmacher und andere holzbearbeitende Werkstätten.

Irgendwann zwischen 1836 und 1842, also zwischen der Geburt seiner ersten Tochter und der Geburt seiner dritten Tochter, baute Torres seine erste Gitarre in Granada. Das genaue Jahr kann nicht ausfindig gemacht werden, da in der vertraulichsten Quelle, einem Brief von Juan Martínez Sirvent, ein guter Freund Torres', an Francísco Rodríguez Torres, steht: „[...] bald nachdem er (Antonio de Torres) Vater geworden war ging er nach Granada und baute dort seine erste Gi­tarre [...] Später zog er nach Sevilla. Torres wurde drei mal Vater, bevor er nach Sevilla zog. Das erste mal 1836, das letzte mal 1842 und 1845 zog er nach Sevilla. Außerdem arbeitete er 1845 noch als Tischler in Vera. Er konnte also nicht Jahre in Granada verbracht haben um das Handwerk des Gitarrenbaus zu erlernen. Über die ersten Jahre, die er in Sevilla verbrachte ist nicht viel bekannt. Man weiß aber, dass er kein Vollzeit-Gitarrenbauer war. Gelegentlich hatte Torres Gitarren gebaut und nachdem der Konzertkünstler Julían Arcas eine solche gespielt hatte, riet er Torres, Vollzeit-Gitarrenbauer zu werden. Gegen 1856 bezog Torres eine neue Werkstatt, in welcher er nur noch Gitarren baute. Er produzierte Gitarren für den normalen Verkauf, aber gleichzeitig auch mit großer Sorgfalt eine Gitarre mit, nach Juan Martínez Sirvent, „Boden und Zargen aus Zypressenholz, dem Hals aus Cedro, einem Ebenholzgriffbrett, Mechaniken und einer ausgeblute­ten Decke, einfachen Einlagen, einer breiten Rosette und Tornavoz.“ Dieses Meisterwerk von dem Sirvent schrieb nannte Torres „La Leona“ (FE 04). Diese Gitarre ist wegen ihres Klanges auch heute noch sehr beliebt. In den Jahren 1856 bis 1864 baute Torres vier meisterhafte Gitarren. Die erste, „La Leona“. Danach 1858 seine schönste Gitarre (FE 08), die an einer Ausstellung in Sevilla die Bronzemedaille gewann, 1859 eine Gitarre für Miguel Llobet, der diese während seiner ganzen Karriere benutze und 1864 die erste Gitarre für Francesco Tárrega.

Nachdem Torres nun beinahe 25 Jahre in Sevilla wohnte und dort auch seine zweite Frau heiratete, entschloss er sich wieder nach Almería umzuziehen und gab den Gitarrenbau auf. In Almería führte er ein Haushaltswarengeschäft. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in Spanien zu dieser Zeit eine wirtschaftliche De­pression war, und weil, nach José L. Romanillos, die bekannten Gitarristen seiner Zeit weitestgehend Opfer des Desinteresses des Publikums waren. So ganz hatte Torres den Gitarrenbau aber nicht aufgegeben und während sein Geschäft gut lief, bildete er einen jungen Gitarrenbauer aus. Bereits 1875, als er etwa seit fünf Jah­ren wieder in Almería wohnte, baute er seine zweite Gitarre seiner zweiten Gitar­renbauepoche. Noch immer besaß er sein Haushaltswarengeschäft. Doch als seine Frau 1883 starb, hatte Torres für die zwei Töchter zu sorgen, die er mit ihr hatte. Aus diesem Grund nahm er den Gitarrenbau wieder auf. Er verdoppelte seine Produktion um genügend Geld zu verdienen. Glücklicherweise war eine neue Generation Gitarristen herangewachsen, die nach seinen Gitarren fragten.

Nach neun weiteren sehr anstrengenden Jahren starb Torres 1892 im Alter von 75 Jahren.

Gitarren vor Torres

Die Biedermeiergitarren vor Torres' erster Epoche sind ganz anders gebaut, als wir es heute gewöhnt sind. Sie sind schmal, langgezogen, haben eine viel engere Taille und eine niedrigere Zargenhöhe. Interessant ist die Befestigung der Saiten am Steg. Bei heutigen Gitarren werden die Saiten am Steg festgeknüpft, bei den Biedermeiergitarren wurden die Saiten mit Stiften in Löchern befestigt, die man in den Steg gebohrt hatte, wie es heute noch bei Westerngitarren üblich ist.

Wird bei einer Gitarre eine Saite angeschlagen, so werden ihre Schwingungen über den Steg auf dreifache Weise auf die Decke übertragen. Erstens schwingt der Steg und damit die Decke wie eine Lautsprechermembran. Zweitens schwingt der Steg wie eine Schaukel um die Mittelachse der Decke. Drittens schwingt der Steg um seine eigene Achse (vergleichbar einem Schiff, das ständig von Backbord nach Steuerbord schlingert). Bei den Biedermeiergitarren, war die Decke lediglich mit Querleisten verstärkt, was für den Widerstand gegen den Saitenzug zwar sehr günstig, für die Übertragung der Saitenschwingungen aber ungünstig war. Außerdem gaben die Biedermeiergitarren durch ihre schmale Form den Basssaiten zu wenig Resonanzraum, wodurch die Höhen mehr zur Geltung kamen als die Bässe. Deshalb klingt eine Barock-, oder Biedermeiergitarre leiser als die heutigen Konzertgitarren.

Gründe für eine andere Bauweise

Durch das wachsende Interesse des Publikums an Gitarrenmusik, wurden die Gitarristen und die Gitarrenbauer vor neue Herausforderungen gestellt. Gitarristen, die in größeren Konzertsälen spielen, brauchen ein Instrument mit tragfähigerem Klang. So wurden verschiedene Versuche unternommen ein deutlich lauteres Instrument zu entwickeln. Antonio de Torres übernahm eine Reihe von Neuerungen von verschiedenen Gitarrenbauern, kombinierte sie und legte eine neue Korpusgröße fest.

Die Torres Gitarre

Die Torres Gitarren werden heute in zwei Epochen eingeteilt,weil Torres in seinem Leben eine Pause einlegte, in der er keine Gitarren baute. Heute werden die Gitarren in die erste Epoche („FE“) und zweite Epoche („SE“) unterteilt.

Material

Die meisten Gitarrenbauer beschränkten sich auf den Gebrauch einheimischer Hölzer. Für die Decke wurde immer Fichte benutzt. Antonio de Torres verwendete für seine Gitarren die verschiedensten Hölzer. Für die Decke des Korpus verwendete er nur Europäische Fichte. Für die Zargen und den Boden verwendete er Palisander, Ahorn oder Zypresse. Für den Hals benutzte er Cedro-Holz, für das Griffbrett Ebenholz. Für den Steg Palisander und für die Verleistung wiederum Europäische Fichte.

Maße

Das Neue, sozusagen das „Revolutionäre“, an Antonio de Torres' Gitarren waren die Maße. Berechnet man den Durchschnitt der Maße der Biedermeier-/Barockgitarren, die auf http://www.studia-instrumentorum.de katalogisiert sind, erhält man folgende Werte: (alle Werte in mm, außer Deckenfläche in cm²)

Oberbug 243.20
Zargenhöhe (Hals) 79.00
Taille 189.80
Zargenhöhe (Taille) 76.00
Unterbug 302.34
Zargenhöhe (unten): 93.52
Korpuslänge 459.32
Schalloch Ø 86.88
Mensur 578.00
Deckenfläche: 1085.29

Berechnet man den Durchschnitt der Maße aller in Romanillos Buch katalogisierten Torres-Gitarren, so erhält man folgende Werte: (alle Werte in mm, außer Deckenfläche in cm²)

Oberbug 259.11
Zargenhöhe (Hals) 87.15
Taille 219.78
Zargenhöhe (Taille) 89.25
Unterbug 339.69
Zargenhöhe (unten) 92.49
Korpuslänge 471.33
Schallloch Ø 83.85
Mensur 647.80
Deckenfläche 1235.16

Nachdem diese Tabellen sehr eindrücklich zeigen, wie stark Antonio de Torres den Gitarrenbau verändert hat, interessierte es mich, wie es mit den Maßen der heutigen Gitarren aussieht. Also habe ich meine zwei klassischen Gitarren ausgemessen und errechnete folgende Werte: (alle Werte in mm, außer Deckenfläche in cm²)

Oberbug 277.5
Zargenhöhe (Hals) 93.5
Taille 234.0
Zargenhöhe (Taille) 95.5
Unterbug 366.5
Zargenhöhe (unten) 97.5
Korpuslänge 483.0
Schalloch Ø 91.0
Mensur 655.5
Deckenfläche 1293.5

Fasst man diese drei Tabellen in eine, so erkennt man, dass die heutigen (oder zumindest meine) Gitarren von den Maßen der Torres-Gitarren auch abweichen, jedoch weniger stark als die Biedermeiergitarren: (alle Werte in mm, außer Deckenfläche in cm²)

Torres Biedermeier (Abweichung von Torres) Heutige (Abweichung von Torres)
Oberbug 259.11 15.91 18.39
Taille 219.78 30.00 14.22
Unterbug 339.69 37.35 26.81
Korpuslänge 471.33 12.01 11.67
Mensur 647.8 69.80 7.70
Zargenhöhe (Hals) 87.15 8.07 6.35
Zargenhöhe (Taille) 89.25 13.25 6.25
Zargenhöhe (unten) 92.49 1.03 5.01
Schallloch Ø 83.85 3.03 7.15
Deckenfläche 1235.16 149.87 58.34

Sehr wichtig zu beachten sind nicht nur die Maße an sich, sondern auch, wie sie zueinander im Verhältnis stehen. Das Verhältnis von Oberbug zu Taille, Oberbug zu Unterbug und Taille zu Unterbug ist nämlich das Element von Torres Gitarren, das auch heute noch Gültigkeit hat. Hier zeigt sich jetzt extrem, wie stark die Bie­dermeiergitarren von Torres' abweichen. Vor allem im Verhältnis Oberbug : Taille

Torres Biedermeier Heutige
Oberbug : Taille 1.18 1.28 1.19
Oberbug : Unterbug 0.76 0.80 0.76
Taille : Unterbug 0.65 0.63 0.64

Die Verwendung dieser Maße könnte auf die pytagoräische Harmonielehre zu­rückzuführen sein, da sich bei genauerer Betrachtung folgendes ergibt:

Oberbug : Taille = 1.18 ≈ 9 : 8 = Große Sekunde Oberbug : Unterbug = 0.76 ≈ 3 : 4 = Quarte Taille : Unterbug = 0.65 ≈ 2 : 3 = Quinte

Die Maße von Torres' Gitarren beruhen also möglicherweise auf harmonikalen Erwägungen,was Romanillos in seiner Torresbiografie allerdings stark in Zweifel zieht.

Konstruktionsmethoden

Torres wusste, dass ein leichtes Instrument einfacher in Resonanz zu bringen ist als ein schweres. Deshalb versuchte er möglichst leichte Gitarren zu bauen. Obwohl seine Gitarren größer waren als jene anderer Gitarrenbauer, waren sie kaum schwerer. Da Torres sehr dünne Holzplatten verwendete (im Schnitt 2,5mm an der dicksten Stelle) um möglichst leichte Instrumente zu bauen, musste er dafür sorgen, dass die Decke der Saitenspannung standhielt. Er übernahm dafür die von Pagés entwickelte Fächerbeleistung verwendete aber eine größere Anzahl, in der Regel sieben zentrierte Fächerleisten mit zwei V-förmigen Abschlussleisten. Um die Decke zu wölben verwendete Torres eine „Solera“. Dies ist eine Platte, bei welcher die Wölbung ausgehöhlt ist. Sie ist also das Negativ zur Decke. Die Decke wird zusammen mit der Fächerverleistung solange in die Solera gedrückt, bis der Leim trocken ist und die Verleistung an der Decke hält. Diese Variante des Verleimens der Verleistung hat zwei Vorteile. Erstens müssen die Leisten nicht der Wölbung der Decke angepasst werden, da sie gleich mitgepresst werden,zweitens ist es die statisch stabilere Lösung, weil die Leisten auf diese Weise der Zugkraft der Saiten entgegenwirken. Sieben Fächerleisten verwendete Torres nur bei seinen besten Gitarren. Für seine einfacheren Gitarren beschränkte er sich auf fünf Fächerleisten.

Klang

Der Klang der Torres-Gitarren lässt sich am besten mit Hilfe von Quellen aus der Zeit, als die Gitarren noch neu und unbekannt waren beschreiben. So schrieb zum Beispiel die „Brighton Gazette“ am 30. Oktober 1862 nach einem Konzert von Julián Arcas auf einer Torres-Gitarre: „Die Gitarre ist in seinen Händen ein sprechendes Instrument, voller Stimmen und auch ein weinendes In­strument. Die tremolierenden Töne, die er hervorbringt, sind so flehend, dass man meinen könnte, sein Instrument wende sich ihm nur aus Barmherzigkeit zu.“ Der „Brighton Observer“ meinte in seiner Ausgabe vom 21. November 1862 sogar dass: „...der wahre Teufel selbst in die Gitarre gefahren ist und sich vergeblich be­müht, durch das Schallloch zu entkommen." Eine weitere sehr schöne Beschreibung des Klanges gibt auch der „Brighton Guardian“ am 29. Oktober 1862: „Manchmal war das Instrument vollklingend in der Resonanz; dann wiederum hatte es den tiefen Klang eines Kontrabasses; wiederum entsandte es harmonische Töne, die in ihrer Klarheit transparent er­schienen..." Die Torres-Gitarren klingen also voller und klarer, als es das Publikum damals gewohnt war. Außerdem verlieh der größere Korpus naturgemäß auch den Bässen mehr Klangfülle.

La Leona

"La Leona" (span. "Die Löwin") war die vierte Gitarre die Torres baute und die einzige, der er selbst einen Namen gegeben hat, was zeigt, wie stolz er auf dieses Instrument war. Die Decke besteht aus Fichte, der Boden und die Zargen aus Zypresse. Der Steg ist -wie bei allen Torres-Gitarren - aus Riopalisander,der Boden ist aus drei Teilen gefertigt, mit Riopalisanderstreifen in den Fugen. Die Gitarre besitzt ebenfalls einen "Tornavoz", eine Konstruktion, die heute nicht mehr verwendet wird. Der Tornavoz ist ein Metalltrichter,der im Inneren der Gitarre unter dem Schallloch angebracht wurde. Er sollte die Schallwellen im Korpus bündeln, und auf diese Weise einen lauteren Ton abstrahlen.

Nach dem Tod von Torres,wurden viele Kopien von "La Leona" gemacht,deshalb musste José L. Romanillos, der Biograph von Torres alle "Leonas" überprüfen um das Original herauszufinden,welches sich heute in der Sammlung von Erhard Hannen in Deutschland befindet.

Nachfolger

Antonio de Torres hat eine ganze Schule spanischer Gitarrenbauer beeinflusst, darunter die Spanier Vicente Arias, Manuel Ramirez, Santos Hernandez, Domingo Esteso, Marcelo Barbero, sowie der deutsche Gitarrenbauer Hermann Hauser.

Literatur

http://www.azstarnet.com/public/commerce/zavaletas/greene/bxtorres.jpg
http://gitarre.kleemil.de/Grafik/mittenwald.jpg
http://www.graf-martinez.de/flamenco-gitarre/
http://sedna.lunarpages.com/~early2/erg/erg/pics/grobert_steg2.jpg
http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/weissg_biederm.htm
http://www.studia-instrumentorum.de/MUSEUM/GITARREN/git_index.htm
http://www.hillguitar.com/website/art/news/articles/torres/bracing.jpg
http://www.azstarnet.com/public/commerce/zavaletas/greene/zalmeria.htm
http://www.fernandezmusic.com/Images/Solera.gif
http://www008.upp.so-net.ne.jp/Jun-Nakano/images/tornavoz_gran_foto.jpg
http://www.soundpost.co.uk/newg.jpg
http://sedna.lunarpages.com/~early2/erg/pics/thumbs/th_Staufer-bracing.jpg
http://sedna.lunarpages.com/~early2/erg/pics/thumbs/th_Lacote-bracing.jpg
http://www.wulfin-lieske.de/english/antonio-torres/index.html
http://www.spanishguitars.ch/home/index.php?id=2,0,0,1,0,0

Personendaten
Torres, Antonio de
Erfinder der modernen klassischen Konzertgitarre
13. Juni 1817
Cañada de San Urbano de Almería, Spanien
19. November 1892
Cañada de San Urbano de Almería, Spanien