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Eisingen (Bayern)

Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 49° 46′ N, 9° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 327 m ü. NN
Fläche: 5,32 km²
Einwohner: 3647 (31. Okt. 2007)
Bevölkerungsdichte: 686 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97249
Vorwahl: 09306
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 126
Adresse der Gemeindeverwaltung: Pfarrer-Henninger-Weg 10
97249 Eisingen
Webpräsenz:
www.eisingen.de
Bürgermeisterin: Ursula Engert (Unabhängige Bürger)

Eisingen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg.

In Eisingen ist die große Behinderteneinrichtung St. Josefs-Stift mit etwa 350 Heimplätzen für körperlich und geistig behinderte Menschen beheimatet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Eisingen liegt in der Planungsregion Würzburg.

Es existiert nur die Gemarkung Eisingen.

Geschichte

Eine fränkische Siedlung ist in die erste Hälfte des 7. Jahrhunderts zu datieren. Seit 1164 hatte das Kloster Oberzell Besitz in Eisingen, ihm oblag auch bis in die Neuzeit die seelsorgerische Betreuung des Ortes. Um 1500 besaß das Ritterstift (bis 1464 Benediktinerkloster) St. Burkard in Würzburg die Dorfherrschaft und gut die Hälfte der Grundherrschaft. Weitere Grundherren waren das Klarissenkloster St. Agnes (in dessen Besitz später die Jesuiten und dann die Universität Würzburg traten), das Kloster Himmelspforten, das Stift Neumünster und das Hofkammerzinsamt, letzteres wohl als Rechtsnachfolger der ehemals burkardinischen Propstei Frauenberg. Als Teil des Hochstiftes Würzburg wurde Eisingen 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg (1805) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.496, 1987 2.492 und im Jahr 2000 3.561 Einwohner gezählt. Einwohnerstand 31. Oktober 2007: 3.647

Politik

1. Bürgermeisterin ist Ursula Engert (Unabhängige Bürger Eisingen - UBE). Das Amt des zweiten Bürgermeisters trägt Eberhard Blenk (UBE). Dritte Bürgermeisterin ist Anni Pfeffer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1309 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 143 T€.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kunst und Kultur

In der örtlichen Sankt-Nikolaus-Kirche in der Ortsmitte kann man das Kreuz des berühmten Bildhauers Riemenschneider sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das begehbare Labyrinth beim St. Josefs-Stift und die Galerie "Kunst im Erbachshof" im Weiler Erbachshof.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einmal im Jahr findet das so genannte Backhäuslesfest in Eisingen statt. Bei diesem wird in dem noch erhabenen alten Steinbackofen Brot und Blaatz gebacken. Organisiert wird es vom -Festausschuss der Vereine.

1855 forderte das königliche Landgericht, dass zum Schutz vor Feuer und zur Holzersparnis 2 öffentliche Backhäuser zu errichten seinen. Bis dahin war an den meisten Höfen in Eisingen ein Privatbackofen zu finden. Der Abbruch des Backhauses des Oberdorfes (westlicher Ortsteil) wurde 1952 vom Gemeinderat beschlossen.

Infrastruktur

öffentliche Einrichtungen

medizinische Einrichtungen

Banken

Einkaufsmöglichkeiten

Verkehr

Die Gemeinde Eisingen liegt verkehrsmäßig gut an das überörtliche Straßennetz angebunden. Die A 3 Frankfurt am Main - Nürnberg und A 81 Heilbronn sind nur ca. 2 Minuten entfernt.

Vereine

Städtepartnerschaften

Bernières-sur-Mer / Frankreich