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Europapokal

Als Europapokal oder Europacup bezeichnet man einen auf europäischer Ebene von Vereinsmannschaften, in manchen Sportarten auch Nationalteams oder auch in Einzelsportarten ausgetragenen sportlichen Wettbewerb. Die Europapokale werden meist von dem jeweiligen europäischen Sportverband ausgetragen. Die sportliche Qualifikation der teilnehmenden Mannschaften erfolgt auf nationaler Ebene, sowie teilweise zusätzlich in kontinentalen Qualifikationswettbewerben.

Die auch in Deutschland häufige Bezeichnung „Europacup“ ist vom englischen European cup bzw. vom französischen Coupe d'Europe abgeleitet. Ein auf globaler Ebene ausgetragener sportlicher Wettbewerb ist der Weltpokal. Das Gegenstück für Nationalmannschaften ist die Europameisterschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals wurde ein Europapokal-Wettbewerb im Fußball ausgetragen. Heute finden in fast allen Mannschaftssportarten europäische Vereinswettbewerbe statt. Auch in einigen Individualsportarten gibt es mittlerweile Europapokal-Wettbewerbe. So zum Beispiel in der Leichtathletik.

Bedeutung

In der öffentlichen Wahrnehmung Europas und der Welt hat auf Grund der Beliebtheit des Fußballs die UEFA Champions League den bei weitem höchsten Bekanntheits- und Popularitätsgrad. In der Saison 2004/05 kam sie auf einen Zuschauerschnitt von 39.645. Die Stadien waren jeweils früh ausverkauft und die Zuschauerquoten der Fernsehsender hoch. Dies wirkte sich auch positiv auf die Einnahmen der Beteiligten aus; so verdienen die UEFA, die teilnehmenden Mannschaften und die Übertragenden TV-Stationen sehr gut an dem Wettbewerb.

Weit hinter diesem Milliardengeschäften aber trotzdem mit guten Erträgen für alle Seiten und hohem Zuschauerinteresse stehen vor allem die EHF Champions League, die ULEB Euroleague und der Heineken Cup. So waren die Endspiele 2006 der Euroleague mit 16.805 und der Heineken Cup mit 74.534 Zuschauer jeweils ausverkaufte Veranstaltungen. Schon der Saisonzuschauerschnitt lag beim Basketball-Wettbewerb mit 5.941 und beim Rugby Union-Wettbewerb mit 12.211 in einem passablen Bereich. Die Handball Champions League Spiele werden sogar außerhalb von Europa vermarktet.

Die übrigen anderen Wettbewerbe erreichen allerdings nur in den jeweiligen Teilnehmerstädten eine größere Aufmerksamkeit. Diese lassen sich in zwei Austragungsgrundtypen unterscheiden, zum einen den Modus mit einer Entscheidung an einem Wochenende an einem Ort wie beim CEB European Cup, zum einen den Modus mit einem Wettbewerb gestreckt über eine ganze Saison wie bei der EFAF European Football League das einer kommerzielleren Ausrichtung zu grunde liegt.

In Zukunft wollen nicht nur die meisten Verbände weiter an der kommerzielleren Variante festhalten, sondern auch die letzten verbliebenden Verbände im Mannschaftssportbereich, wie beispielsweise im Baseball, sehen die Zukunft ihrer Wettbewerbe im „Champions League“-Format.

American Football

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im American Football ist die European Federation of American Football (EFAF). Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

EFAF European Football League

Der höchste europäische Wettbewerb ist die EFAF European Football League, kurz EFL. Mit derzeit zwölf Teilnehmern aus neun Ländern findet die EFL vom 8. Mai 2008 bis zum 6. Juli 2008 statt, darunter sind auch eine deutsche Mannschaft aus der German Football League, der deutsche Vizemeister Stuttgart Scorpions, sowie drei österreichische Mannschaften aus der Austrian Football League, der Austrian Bowl XXIII-Sieger und Seriensieger der EFL Raiffeisen Vikings Vienna, Vizemeister und Vorjahressieger des EFAF Cups Turek Graz Giants und Meisterschaftsdritter 2007 Swarco Raiders Tirol. Schweizer Vereine hatten sich nicht qualifiziert. Der German Bowl XXIX-Sieger Braunschweig Lions, welche theoretisch auch ein Teilnahmerecht hätten, haben eine noch zweijährige Sperre für internationale Wettbewerbe von der EFAF. Gespielt wird in der Regel immer zwischen März und Juli. Der Wettbewerb endet mit den EFL Eurobowl. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1986 ausgetragen. Erster Sieger war die finnische Mannschaft Taft Vantaa. Rekordsieger ist aus Österreich Chrysler Vikings Vienna bzw. Dodge Vikings Vienna mit vier Titeln. Erfolgreichste Nation im Wettbewerb ist Deutschland mit sechs Titeln.

EFAF Cup

Der zweithöchste Wettbewerb mit zuletzt elf Teilnehmern ist der EFAF Cup. Mit zuletzt elf Teilnehmern aus neun Ländern fand das Turnier vom 5. April 2008 bis zum 13. Juli 2008 statt, darunter sind auch eine deutsche Mannschaften, die Berlin Adler, als dritter der German Football League qualifiziert. Aus Österreich haben sich, als dritter, vierter und letzter der Austrian Football League die Carinthian Black Lions, die Cineplexx Blue Devils und die Danube Dragons qualifiziert. Damit ist die gesamte AFL im internationalen Geschäft. Außerdem sind der Swissbowl XXII-Sieger Bern Grizzlies aus der schweizer Liga dank einer perfect season beim Wettbewerb dabei. Gespielt wird in der Regel immer zwischen Ende März und Mitte Juli. Der Wettbewerb wird durch ein Finale entschieden. Das erste Mal wurde der Wettbewerb in seiner bestehenden Form 2002 ausgetragen. Seit 2000 gibt es aber bereits einen "kleinen Bruder" der EFL welcher unter anderem Namen agierte, der dänische Verein Aarhus Tigers konnte diesen als erstes gewinnen. Erster Sieger des EFAF Cups war die österreichische Mannschaft Graz Giants bzw. Turek Graz Giants, die auch Rekordsieger sind und drei Titel erringen konnten. Österreich ist mit insgesamt vier Titel auch die erfolgreichste Nation in diesem Wettbewerb.

Baseball

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Baseball ist die Confederation of European Baseball (CEB). Es gibt momentan drei Wettbewerbe:

CEB European Cup

Der höchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der CEB European Cup, kurz auch einfach nur EC. Darunter ist auch der deutsche Meister der Vorsaison der Baseball-Bundesliga, zuletzt waren so die Solingen Alligators qualifiziert. Österreichische oder schweizer Mannschaften hatten sich nicht qualifiziert. Gespielt wird meistens in der Mitte vom Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1963 ausgetragen. Erster Sieger war der Picadero Jockey Club aus der spanischen Liga. Rekordsieger ist eine italienische Mannschaft, sie gewannen ihre neun Titel unter den Namen Germal Parma, Parmalat Parma, World Vision Parma, Cariparma Angels und CUS Cariparma.

CEB Cup Winners' Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der CEB Cup Winners' Cup. Darunter ist auch der deutsche Vizemeister der Vorsaison der Baseball-Bundesliga, zuletzt waren so die Regensburg Legionäre qualifiziert. Österreichische oder schweizer Mannschaften haben sich nicht qualifiziert. Gespielt wird meistens in der Mitte vom Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1990 ausgetragen. Erster Sieger war der SC Neptunus aus der niederländischen Honkbal Hoofdklasse, sie sind auch fünffacher Rekordsieger des Wettbewerbs.

CEB Cup

Der dritthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der CEB Cup. Darunter ist auch eine deutsche Mannschaft, 2007 waren die Heidenheim Heideköpfe durch ihre Leistungen in der Saison 2006 in der Baseball-Bundesliga qualifiziert haben. Österreichische oder schweizer Vereine haben sich nicht qualifiziert. Gespielt wird meistens in der Mitte vom Juni. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1993 ausgetragen. Erster Sieger war der italienische Verein Nettuno BC, sie sind auch Rekordsieger mit insgesamt drei Siegen.

Basketball

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Basketball ist die Union of European Leagues of Basketball (ULEB) und die Fédération Internationale de Basketball Europe (FIBA Europe). Es gibt derzeit drei Wettbewerbe:

ULEB Euroleague

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist die ULEB Euroleague, abgekürzt auch EL. Darunter ist mit den Brose Baskets aus Bamberg auch der deutsche Meister aus der Vorsaison. Die Landesmeister aus der Schweiz bzw. aus Österreich sind nicht teilnahmeberechtigt. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Anfang Mai des nächsten Jahres und endet mit einem Final Four Turnier. Mit jeweils zwei Triumphen sind die Mannschaften von Panathinaikos Athen und Maccabi Tel-Aviv Rekord-Titelträger.
Der Vorgänger der ULEB Euroleague war der Europapokal der Landesmeister, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1957/1958 ausgetragen wurde. Erster Sieger war der sowjetische Verein ASK Rīga, die meisten Titel gewann mit acht die spanische Mannschaft von Real Madrid. Als in der Saison 2000/01 die ULEB die ULEB Euroleague ins Leben rief, wurde der Europapokal von der FIBA unter dem neuen Namen Suproleague parallel dazu ausgetragen. Da diese aber gegenüber dem Gegenwettbewerb der ULEB die geringere sportliche Bedeutung besaß und um eine künftige Spaltung des europäischen Vereinsbasketballs zu verhindern, wurde sich von beiden Verbänden bereits nach einer Saison auf die Einstellung dieses Turniers geeinigt.

ULEB Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb ist der ULEB Cup, welcher in der Saison 2002/03 erstmals ausgetragen wurde. Mittlerweile umfasst das Starterfeld 54 Mannschaften. Darunter sind auch fünf deutsche Mannschaften aus der Basketball-Bundesliga: Hauptrunden-Sieger ALBA Berlin, die BBL-Playoff-Halbfinalisten Artland Dragons, Köln 99ers und EnBW Ludwigsburg und mit einer Wild Card die Deutsche Bank Skyliners. Ebenfalls zum Teilnehmerfeld gehören die jeweiligen Meister Österreichs und der Schweiz (Allianz Swans Gmunden bzw. Benetton Fribourg). Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Der Sieger ist für die nächste Saison der ULEB Euroleague qualifiziert. Der spanische Verein Pamesa Valencia konnte diesen Wettbewerb im Jahr 2003 zuerst gewinnen.
Der Vorgänger des ULEB Cup war der Europapokal der Pokalsieger, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1966/1967 ausgetragen wurde. Erster Sieger war der italienische Verein Ignis Varese, Rekordsieger ist auch hier Real Madrid, sowie die italienische Mannschaft von Pallacanestro Cantù (ehemals Birra Forst, Gabetti, Squibb) mit jeweils vier Titeln. Nach mehreren Namenswechseln (Europacup, Eurocup, Saporta Cup) wurde der Wettbewerb nach der Spielzeit 2002 schließlich eingestellt.

FIBA EuroCup

Der dritthöchste europäische Wettbewerb ist der FIBA EuroCup, welcher in der Saison 2002/03 erstmals ausgetragen wurde. Unter den 31 Teilnehmern ist zur Zeit keine deutsche Mannschaft. Gespielt wird zwischen Anfang November und Mitte April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Erster Sieger war die russische Mannschaft Unics Kazan.
Der Vorgänger des EuroCup war der Korac Cup, welcher vom Weltverband FIBA erstmals 1971/1972 ausgetragen wurde. Erster Sieger war die kroatische Mannschaft Lokomotiva Zagreb. Rekordsieger ist die italienische Mannschaft Pallacanestro Cantù (ehemals Birra Forst, Shampoo Clear) mit insgesamt vier Titeln. Wie der Europapokal der Pokalsieger wurde auch der Korac Cup nach der Saison 2002 eingestellt.

Sonstige Wettbewerbe

FIBA EuroCup Challenge

Der vierthöchste europäische Wettbewerb war die FIBA EuroCup Challenge, welcher während den Spielzeiten von 2002/03 bis 2006/2007 ausgetragen wurde. Dieses Turnier war besonders in den mittel- und osteuropäischen Ländern populär, in denen Basketball einen hohen Stellenwert besitzt, für die jedoch nicht ausreichend Startplätze in den Wettbewerben der ULEB zur Verfügung standen. Nachdem man im Sommer 2007 die Erweiterung des Teilnehmerfeldes für den ULEB Cup auf 54 Mannschaften beschloss, wurde die FIBA EuroCup Challenge wieder eingestellt.
Erster Sieger war Aris Thessaloniki aus Griechenland, als letzter Verein konnte die russische Mannschaft von CSK-VVS Samara diesen Wettbewerb gewinnen.

Eishockey

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Eishockey ist die International Ice Hockey Federation (IIHF), da es keine kontinentalen Verbände gibt. Bei den Herren werden zwei Wettbewerbe ausgespielt, bei den Frauen einer:

Champions Hockey League

Der höchste europäische Klub-Wettbewerb ist ab der Saison 2008/09 die Champions Hockey League, kurz CHL. Startberechtigt sind vorerst die Meister und die Hauptrundensieger der sieben besten Ligen Europas. Ab 2009 wird der Wettbewerb um weitere 15 Landesmeister erweitert. Der Wettbewerb wird in zwei Qualifikationsrunden, einer Gruppenphase sowie Halbfinal- und Finalspielen ausgetragen. Die Spiele werden im Zeitraum Oktober bis Januar durchgeführt und finden jeweils mittwochs statt. Der Sieger der CHL trifft im folgenden Oktober im Victoria Cup auf einen Vertreter der nordamerikanischen National Hockey League.

Der Vorgängerwettbewerb der CHL, der Europapokal der Landesmeister wurde erstmals 1965/66 ausgetragen; Erster Europapokalsieger wurde der tschechoslowakische Vertreter ZKL Brno. Der Europapokal wurde 1996 durch die European Hockey League ersetzt. Nach einer Spielpause zwischen 2001 und 2005 wurde der Titel im IIHF European Champions Cup (ECC) ausgespielt, wo sich die Meister der sechs besten Nationen Europas in einem Turnier im Januar gegenüberstanden. Mit insgesamt 20 Titeln ist die Mannschaft von ZSKA Moskau alleiniger Rekordhalter.

IIHF Continental Cup

Der IIHF Continental Cup, kurz CC, bildet den zweithöchsten europäischen Klub-Wettbewerb. Die Teilnahme ist für alle europäischen Landesmeister, welche nicht für die Champions Hockey League startberechtigt sind, freiwillig. Daher variiert jedes Jahr die Anzahl der Teilnehmer. Der IIHF Continental Cup beginnt Ende September mit den Vorrundenspielen und endet Anfang Januar mit einem Finalturnier aus den verbliebenen vier Mannschaften, dem sogenannten „Super Final“. 1994/1995 wurde der Wettbewerb zum ersten Mal ausgetragen. Erster Sieger war die russische Mannschaft Salavat Yulaev Ufa.
Rekordsieger sind die beiden schweizerischen Vereine HC Ambri-Piotta und ZSC Lions mit jeweils zwei Titeln.

IIHF European Women's Champions Cup

Im IIHF European Women Champions Cup, im deutschen Sprachbereich auch "Europapokal der Landesmeister im Fraueneishockey" genannt, spielen die Landesmeister der nationalen Frauenligen. Der Wettbewerb wird in mehreren Turnieren ausgespielt, wobei die Turniersieger in die nächste Runde vorrücken. Das Finalturnier unter dem Namen "EWCC Super Final" wird jeweils im Dezember ausgetragen. Der Pokal wurde erstmals 2004/05 ausgespielt; alle vier bisherigen Ausspielungen wurden vom schwedischen Vereine AIK gewonnen.

Fußball

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Fußball ist die UEFA. Es gibt momentan einen Frauen- und vier Herren-Wettbewerbe.

Frauen

UEFA Women's Cup

Der einzige europäische Wettbewerb ist der UEFA Women’s Cup. Am Wettbewerb nehmen die Landesmeister der einzelnen Landesverbände teil. Da es z.B. in Irland und Wales keine Liga gibt schicken diese Verbände ihren Pokalsieger ins Rennen. Aus Deutschland haben sich der Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt und der deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam qualifiziert. Der FFC Zuchwil 05 und der SV Neulengbach vertreten die Farben der Schweiz bzw. Österreichs. Gespielt wird zwischen August und April des nächsten Jahres. Das Finale wird in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Erstmals wurde der Wettbewerb 2001/2002 ausgetragen. Erster Sieger war der 1. FFC Frankfurt. Die Frankfurterinnen sind gemeinsam mit dem schwedischen Club Umeå IK mit jeweils zwei Titeln Rekordsieger.

Herren

UEFA Champions League

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 32 Teilnehmern ist die UEFA Champions League, welche 1955/1956 unter dem Namen European Champions Clubs' Cup bzw. Europapokal der Landesmeister erstmals ausgetragen wurde. Unter dem heutigen Namen wird dieser Wettbewerb seit der Saison 1992/93 durchgeführt. Als erste Mannschaft konnte der spanische Vertreter Real Madrid die europäische Fußballkrone erringen. Mit neun Titeln sind die Spanier gleichzeitig auch Rekordsieger.
Die CL wird zwischen Mitte September und Ende Mai des nächsten Jahres ausgetragen - der Sieger wird in einem einzelnen Finale ermittelt. Der CL-Sieger spielt gegen die Gewinner der anderen kontinentalen Meisterschaften in der FIFA Klub-Weltmeisterschaft – bis 2004 spielte der CL-Sieger gegen den Sieger der südamerikanischen Copa Libertadores um den Weltpokal.
Die Kriterien für die Teilnahme als auch der Spielmodus wurden im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Bis zur Saison 1998/99 waren ausschließlich die Landesmeister aller europäischen Fußballverbände sowie der Titelverteidiger startberechtigt. Dabei musste in der Spielzeit 1992/93 erstmals eine Qualifikationsrunde eingeführt werden, da aufgrund von politischen Ereignissen die Anzahl der Mitgliedsverbände in der UEFA deutlich zugenommen hatten. Ab der Saison 1999/2000 wurden die Startplätze für die CL-Endrunde nach der UEFA-Fünfjahreswertung vergeben, wodurch stärker eingeschätzte Verbände neben ihren Landesmeistern weitere Mannschaften entsenden durften, die Landesmeister anderer Verbände hingegen in den Qualifikationsrunden um die verbliebenen Plätze spielen mussten.
Für die Bundesliga gehen diese Saison der der deutsche Meister VfB Stuttgart und der deutsche Vizemeister FC Schalke 04 an den Start. Darüber hinaus hat sich der Dritte der letzten Bundesligasaison SV Werder Bremen dank einer erfolgreichen Qualifikation gegen Dinamo Zagreb ebenfalls die Teilnahme an der CL-Endrunde erkämpft. Die österreichischen und schweizer Mannschaften, welche nicht gesetzt sind, haben den Sprung in die Endrunde nicht geschafft.

UEFA Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit derzeit 80 Teilnehmern ist der UEFA Cup, im bundesdeutschen Sprachraum aber auch UEFA-Pokal. Erstmals wurde der Wettbewerb 1971/1972unter dem Namen Messepokal ausgetragen. Unter dem heutigen Namen wird dieser Wettbewerb seit der Saison 1971/72 durchgeführt. Erster Sieger war die englische Mannschaft Tottenham Hotspur. Rekordsieger sind die Mannschaften FC Liverpool, Juventus Turin und Inter Mailand mit je drei Titeln.
Der UEFA Cup wird zwischen Anfang September und Mitte Mai des nächsten Jahres ausgetragen – der Sieger wird in einem einzelnen Finale ermittelt. Bis 1996/97 wurde der Sieger in zwei Endspielen (Hin- und Rückspiel) ermittelt.
Die deutschen Vertreter sind die Mannschaften, welche in der Vorsaison der Fußball-Bundesliga die ersten fünf Plätze belegt haben und sich nicht für die Champions League qualifizieren konnten (Bayer 04 Leverkusen, FC Bayern München). Hinzu kommt der DFB-Pokal-Sieger (1.FC Nürnberg) - falls der Pokalsieger für die Champions League qualifiziert ist, nimmt der Pokalfinalist seinen Platz im UEFA Cup ein. Über einen UEFA Intertoto Cup-Sieg und der darauffolgenden erfolgreichen UEFA-Cup-Qualifikation konnte sich außerdem noch der Hamburger SV qualifizieren. Aus Österreichs Bundesliga nehmen der FK Austria Wien und der FC Red Bull Salzburg teil. Über den UEFA Intertoto Cup hat sich der SK Rapid Wien qualifiziert. Aus der Schweiz haben sich FC Basel, FC Sion und FC Zürich qualifiziert.

UEFA Intertoto Cup

Der dritte europäische Wettbewerb ist mit derzeit 50 Teilnehmern der UEFA Intertoto Cup - auch als UI Cup bezeichnet. Erstmals wurde der Wettbewerb 1967 unter dem Namen Intertoto Cup ausgetragen. Von der UEFA wird dieser Wettbewerb seit 1995 durchgeführt, weshalb er ab diesem Zeitpunkt als UI-Cup (UEFA Intertoto Cup) bezeichnet wird. Erste Sieger waren Feyenoord Rotterdam, OSC Lille, Lierse SK, Hannover 96, Zaglebie Sosnowiec, Polonia Bytom, IFK Göteborg, Ruch Chorzow, VSS Košice, KB Kopenhagen und Fortuna Düsseldorf.
Der UEFA Intertoto Cup wird im Vorfeld des UEFA-Cup ausgetragen – die Gewinner sind für die Qualifikationsrunde zum UEFA Cup startberechtigt. Der Spielmodus wurde im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Seit 2006 werden die Teilnehmer der Qualifikationsrunde zum UEFA Cup in elf Finalbegegnungen (Hin- und Rückspiel) ermittelt. Als UI-Pokalsieger gilt aber die Mannschaft, welche von allen elf Qualifikanten im UEFA-Cup zuletzt ausscheidet. Als deutscher Vertreter startete 2007 der Hamburger SV, welcher in der Bundesliga-Saison 06/07 den siebten und damit ersten „Nicht-UEFA Cup-Platz“ belegte. Unter den UI Cup-Teilnehmern sind mit Rapid Wien und dem FC St. Gallen 1879 auch Vertreter aus Österreich und der Schweiz.

UEFA Supercup

Der Superpokal im europäischen Vereinsfußball ist der UEFA Supercup, welcher seit 1973 (offiziell) ausgetragen wird. Ursprünglich wurde der Supercup zwischen dem Sieger des EC der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und dem Gewinner des Europapokal der Pokalsieger (UEFA Cup Winners' Cup) ermittelt. Seit der Abschaffung des Pokalsieger-Wettbewerbs im Jahr 1999 tritt der Champions League-Sieger gegen den Sieger des UEFA Cup-Wettbewerbs an. Erster Supercup-Gewinner war die niederländische Mannschaft Ajax Amsterdam. Rekordsieger ist der AC Mailand aus der italienischen Serie A mit fünf Titeln.
Der Supercup wird meistens Ende August ausgespielt. Bis 1997 wurde dabei der Gewinner in der Regel in zwei Endspielen (Hin- und Rückspiel) ermittelt. Seit 1998 wird die Vergabe des Supercup in einer einzelnen Begegnung in Monaco ausgespielt.

Eingestellte Wettbewerbe

UEFA Cup Winners' Cup

Der damals zweithöchste europäische Wettbewerb war der UEFA Cup Winners' Cup - in Deutschland meistens Europapokal der Pokalsieger, in der Schweiz und Österreich meistens Cup der Cupsieger. 1960/61 wurde der UEFA Cup Winners' Cup erstmals ausgetragen, nach der Saison 1998/99 folgte die Einstellung des Pokalsieger-Wettbewerbs. Erster Sieger war die italienische Mannschaft AC Florenz, die meisten Triumphe feierte mit insgesamt vier Titeln der FC Barcelona.
Teilnahmeberechtigt waren neben dem Titelverteidiger die Pokalsieger aller Mitgliedsverbände der UEFA. Waren diese bereits für den EC der Landesmeister bzw. für die UEFA Champions League qualifiziert, rückte der unterlegene Pokalfinalist nach. Seit der Abschaffung des UEFA Cup Winners' Cup sind die Pokalsieger im UEFA Cup spielberechtigt.

Hallenhockey

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Hallenhockey ist die European Hockey Federation (EHF). Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

Frauen

EuroHockey Club Champions Cup

Der höchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der EuroHockey Club Champions Cup, kurz ECCC. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1990 ausgetragen.

Herren

EuroHockey Club Champions Cup

Der höchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der EuroHockey Club Champions Cup, kurz ECCC. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1990 ausgetragen.

siehe auch: Liste der Feld- und Hallenhockey-Europapokalsieger

Handball

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Handball ist die European Handball Federation (EHF). Es gibt momentan fünf Wettbewerbe:

EHF Champions League

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 32 Teilnehmern ist die EHF Champions League, oft auch abgekürzt CL. Darunter sind auch die ersten vier der Vorsaison der Toyota-Handball-Bundesliga, dies sind der Trippelsieger THW Kiel, CL-Zweiter SG Flensburg-Handewitt, HSV Hamburg und VfL Gummersbach. Außerdem qualifizierte sich der österreichische Meister A1 Bregenz Handball aus der Handball-Liga Austria. Aus der schweizer SHL ist der Meister Kadetten Schaffhausen dabei. Gespielt wird zwischen Ende September und Ende April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale, das in Hin- und Rückspiel entschieden wird. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1956/1957 ausgetragen. Erster Sieger war eine Auswahlmannschaft aus Prag. Rekordsieger ist der FC Barcelona bzw. zeitweise der FC Barcelona-Cifec mit sieben Titeln. Die jeweils dritten der Gruppenphase steigen in den EHF Cup Winners' Cup ab. Der Sieger ist für die EHF Champions Trophy qualifiziert und falls der Super Globe der IHF ausgetragen wird, bisher nur unregelmäßige Austragungen, ist der Sieger auch hier teilnahmeberechtigt.

EHF Cup Winners' Cup

Der zweithöchste Wettbewerb mit derzeit insgesamt 36 Teilnehmern ist der EHF Cup Winners' Cup, deutsch auch Europapokal der Pokalsieger. In laufe der Saison werden noch die acht Absteiger aus der EHF Champions League dazustoßen. Die Qualifikation erfolgt auf nationaler Ebene in der Regel über den Pokalwettbewerb. Unter den Teilnehmern sind zwei deutsche Mannschaften, die Rhein-Neckar Löwen als DHB-Pokal-Zweiter und durch den Sieg des HSV in der Vorsaison bekam die Handball-Bundesliga einen weiteren Startplatz den der SC Magdeburg erhält. Aus der Schweiz nimmt der TV Suhr teil. Der österreichische Vertreter in diesem Wettbewerb ist UHC Goldmann Druck Tulln. Gespielt wird zwischen Anfang September und Ende Juli. Der Wettbewerb endet mit einem Finale, welches durch Hin- und Rückspiel entschieden wird. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1975/1976 ausgetragen. Erster Sieger war die spanische Mannschaft CBM Granollers. Rekordsieger ist der FC Barcelona aus Spanien mit vier Titeln. Der Sieger ist für die EHF Champions Trophy qualifiziert.

EHF Cup

Der dritthöchste Wettbewerb mit derzeit 56 Teilnehmern ist der EHF Cup, deutsch auch EHF-Pokal, darunter sind auch acht Mannschaft die an der Qualifikation zur EHF Champions League gescheitert sind. Unter den Teilnehmern sind auch drei Mannschaften der Handball-Bundesliga, der fünfte der Vorsaison HSG Nordhorn, der siebte und Vorjahresachtelfinalist TBV Lemgo und der neunte TV Großwallstadt. Die Teilnahmeberechtigung geht an die besten Mannschaften der Handball-Bundesliga, die an keinem höheren Wettbewerb teilnehmen. Deutschland hat drei Startplätze aufgrund des Sieges vom SC Magdeburg in der Vorsaison. Aus der Handball-Liga Austria nehmen die Aon Fivers Margareten teil. Grasshopper-Club Zürich vertritt die Swiss Handball League in diesem Wettbewerb. Gespielt wird zwischen Anfang September und Mitte April. Der Wettbewerb endet mit einem Finale, das in Hin- und Rückspiel entschieden wird. Erstmals wurde der Wettbewerb 1981/1982 ausgetragen. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft VfL Gummersbach. Rekordsieger sind der THW Kiel und der SC Magdeburg mit drei Titeln. Der Sieger ist für die EHF Champions Trophy qualifiziert.

EHF Challenge Cup

Der vierthöchste Wettbewerb mit derzeit 38 Teilnehmern ist der EHF Challenge Cup. Unter den Teilnehmern sind keine deutschen Mannschaften mehr, da dieser Wettbewerb heute vor allem für schwächere Mitgliedsverbände der EHF gedacht ist. Gespielt wird zwischen Ende September und Ende Juli. Der Wettbewerb endet mit einem Finale das in Hin- und Rückspiel entschieden wird. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1993/1994 unter dem Namen EHF City Cup ausgetragen. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft TUSEM Essen. Rekordsieger sind die TuS Nettelstedt und Skjern Håndbold mit zwei Titeln.

EHF Champions Trophy

Der Superpokal im europäischen Handball ist die EHF Champions Trophy an dem neben einem Veranstalter von sportlich hoher Qualität auch die Sieger von Champions League, EHF Cup Winners' Cup und EHF Cup teilnehmen. Darunter waren zuletzt auch zwei deutsche Mannschaften mit TBV Lemgo und VfL Gummersbach. Gespielt wird meistens Ende November. Der Wettbewerb beginnt mit zwei Halbfinals und wird mit einem Finale entschieden, es gibt auch ein Spiel um den dritten Platz. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1978 noch unter den Namen IHF Goldcup ausgetragen. Zwischen 1984 und 1995 fand der Wettbewerb nicht statt. Von 1996 bis 2006 hieß er zehn Jahre EHF European Club Championship. Ab 2007 findet er unter den jetzigen Namen statt. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft VfL Gummersbach. Rekordsieger ist der FC Barcelona aus Spanien mit vier Titeln.

Feldhockey

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe im Feldhockey ist die European Hockey Federation (EHF). Es gibt momentan zwei Frauen- und sieben Herren-Wettbewerbe:

Frauen

EuroHockey Club Champions Cup

Der höchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der EuroHockey Club Champions Cup, kurz ECCC. Das erste Mal offiziell wurde der Wettbewerb 1974, noch unter anderen Namen, ausgetragen.

EuroHockey Cup Winners Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der EuroHockey Cup Winners Cup. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1990 ausgetragen.

Herren

Euro Hockey League

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist die Euro Hockey League, kurz EHL. Darunter sind auch drei deutsche Mannschaften aus der Hockey-Bundesliga. Der EuroHockey Club Champions Cup-Sieger und DM-Halbfinalist Crefelder HTC, der deutsche Meister Club an der Alster und der DM-Zweite Uhlenhorster HC haben sich qualifiziert. Aus der Schweiz hat sich der Landhockey-Meister Luzerner SC qualifiziert. Der österreichische Meister AHTC Wien hat ist ebenfalls dabei. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet in einem Finale am 11. Mai 2008. Das erste Mal offiziell wurde der Wettbewerb 1974, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Die jetzige EHL löste den Vorgängerwettbewerb EuroHockey Club Champions Cup ab. Erster Sieger war die deutsche Mannschaft SC 1880 Frankfurt. Rekordsieger ist ebenfalls eine deutsche Mannschaft, HTC Uhlenhorst Mülheim mit neun Titeln.

EuroHockey Club Trophy

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist der EuroHockey Cup Winners Cup. Darunter ist auch der deutsche Vizemeister, zuletzt war so Der Club an der Alster qualifiziert. Gespielt wird meistens Anfang April. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1990, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Erster Sieger war der HC Hounslow aus der englischen Liga. Rekordsieger ist Dank des Sieges 2007 der Amsterdamsche H&BC mit bisher drei Titeln. Die schlechtesten zwei Mannschaften lassen den zukünftigen Vizemeister oder Pokalsieger ihrer nationalen Wettbewerbe in die EuroHockey Cup Winners Trophy absteigen.

EuroHockey Club Challenge I

Der dritthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist die EuroHockey Club Champions Trophy. Darunter sind keine deutschen Vereine, sie spielen nur in den beiden höchsten Wettbewerben. Gespielt wird meistens Ende Mai oder Anfang Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1981, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Erster Sieger war der nordirische Verein Cookstown HC. Rekordsieger ist der RC France aus Frankreich mit drei Titeln. Die schlechtesten zwei Mannschaften lassen den zukünftigen Meister ihrer nationalen Ligen in die EuroHockey Club Champions Challenge I absteigen. Die beiden besten Mannschaften dagegen lassen den zukünftigen Meister ihrer nationalen Ligen in den EuroHockey Club Champions Cup aufsteigen.

EuroHockey Club Challenge II

Der vierthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist die EuroHockey Cup Winners Trophy. Darunter sind keine deutschen Vereine, sie spielen nur in den beiden höchsten Wettbewerben. Gespielt wird meistens Anfang April. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1991, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Erste Sieger waren der polnische Verein WSK Grunwald sowie Royal Herakles aus Belgien. Rekordsieger ist CA Montrouge aus Frankreich mit zwei Titeln. Die schlechtesten zwei Mannschaften lassen den zukünftigen Vizemeister oder Pokalsieger ihrer nationalen Wettbewerbe in die EuroHockey Cup Winners' Challenge absteigen. Die beiden besten Mannschaften dagegen lassen den zukünftigen Vizemeister oder Pokalsieger ihrer nationalen Wettbewerbe in den EuroHockey Cup Winners Cup aufsteigen.

EuroHockey Club Challenge III

Der fünfthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist die EuroHockey Club Champions Challenge I. Darunter sind keine deutschen Vereine, sie spielen nur in den beiden höchsten Wettbewerben. Gespielt wird meistens Ende Mai oder Anfang Juni. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1994 ausgetragen. Erster Sieger war der Eagles HC aus Gibraltar. Rekordsieger ist der österreichische Verein Wiener AC mit drei Titeln. Die schlechtesten zwei Mannschaften lassen den zukünftigen Meister ihrer nationalen Ligen in die EuroHockey Club Champions Challenge II absteigen. Die beiden besten Mannschaften dagegen lassen den zukünftigen Meister ihrer nationalen Ligen in den EuroHockey Club Champions Trophy aufsteigen.

EuroHockey Club Challenge IV

Der sechsthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt acht Teilnehmern ist die EuroHockey BDO Cup Winners' Challenge. Darunter sind keine deutschen Vereine, sie spielen nur in den beiden höchsten Wettbewerben. Gespielt wird meistens Anfang April. Der Wettbewerb endet in einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1994, noch unter anderen Namen, ausgetragen. Erste Sieger waren der Partille SC aus Schweden. Die beiden besten Mannschaften lassen den zukünftigen Vizemeister oder Pokalsieger ihrer nationalen Wettbewerbe in den EuroHockey Cup Winners Trophy aufsteigen.

Ehemalige

EuroHockey Club Champions Challenge II

Der einst siebthöchste europäische Wettbewerb mit acht Teilnehmern war die EuroHockey Club Champions Challenge II. Darunter waren niemals deutsche, schweizer oder österreichische Vereine. Gespielt wurde meistens Ende Mai oder Anfang Juni. Der Wettbewerb endete in zwei Finalen. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 2004 ausgetragen, das letzte Mal 2007. Erster Sieger war HT 85 Hameenlinna aus der finnischen Liga. Letzte Sieger waren Atasport aus Aserbaidschan und HC Ymittos aus Griechenland. Die beiden besten Mannschaften ließen den zukünftigen Meister ihrer nationalen Ligen in den ehemaligen EuroHockey Club Champions Challenge I, der heutigen EuroHockey Club Challenge IV, aufsteigen. Der Wettbewerb fiel in Folge der Umstrukturierung der übrigen Feldhockey-Europapokal nach Einführung der Euro Hockey League zum Opfer.

siehe auch: Liste der Feld- und Hallenhockey-Europapokalsieger

Pétanque

CEP EuroCup

Der EuroCup in der Kugelsportart Pétanque wird von der Confédération Européenne de Pétanque (CEP) seit 1997 veranstaltet. 2007 nehmen 17 Teams (Landesmeister und Titelverteidiger) teil. Dritte Plätze belegten Düsseldorf sur Place (1999) und der 1. PC Viernheim (2001), Odin Hannover erreichte 2004 die Runde der letzten vier. Der schweizer Club La Pétanque Génevoise siegte 1999 und wurde 2000 Zweiter, 2002 Dritter. Die österreichischen Vertreter, die erst seit 2006 teilnehmen, scheiterten bisher immer in der Vorrunde. Der EuroCup wird von den französischen und belgischen Clubs dominiert. Französische Clubs gewannen 5x den Pokal und belegten 3x Platz 2. Belgische Clubs gewannen 2x den Cup und belegten jeweils 2x die Plätze 2 und 3. Erfolgreichster Club ist der Groupe Nicollin Montpellier, der den EuroCup 3x gewann.

Skibergsteigen

Europacup im Skibergsteigen

In der Sportart Skibergsteigen richtet seit 1992 der International Council for Ski Mountaineering Competitions (ISMC) den Europacup im Skibergsteigen aus.

Rugby Union

Ausrichter der Europapokal-Wettbewerbe in Rugby Union sind das Six-Nations-Organisationskomittee. Es gibt momentan zwei Wettbewerbe:

Heineken Cup

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist der Heineken Cup, in Frankreich wegen der strengen Alkoholwerbegesetze und manchmal als Abkürzung nur H Cup genannt. Darunter sind keine deutschen, österreichischen und schweizer Vereine da sie weit unter diesem Niveau spielen. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale am 25. Mai 2008 in Cardiff. Das erste Mal wurde ein Europapokal-Wettbewerb 1961/62 ausgetragen, damals ausgespielt von der FIRA-AER. Erster Sieger war AS Béziers aus Frankreich. 1995/96 startete dann nach über 25 Jahren noch unter den Namen European Rugby Cup wieder ein europaweiter Wettbewerb, heute bekannt mit den Sponsorname Heineken Cup. Erster Sieger und Rekordsieger hier ist Stade Toulousain aus Frankreich mit drei Titeln. Der Sieger ist für den nächsten Heineken Cup qualifiziert.

European Challenge Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit derzeit 20 Teilnehmern ist der European Challenge Cup. Darunter sind ebenfalls keine deutschen, österreichischen und schweizer Vereine. Gespielt wird zwischen Ende Oktober und Mitte Mai. Der Wettbewerb endet mit einem Finale am 25. Mai 2008. Das erste Mal wurde der Europapokal Wettbewerb 1996/97 ausgetragen. Erster Sieger war CS Bourgoin-Jallieu aus Frankreich. Rekordsieger sind die aus England stamenden NEC Harlequins mit zwei Titeln. Der Sieger ist für den nächsten Heineken Cup qualifiziert.

Volleyball

Ausrichter der Volleyball Europapokal-Wettbewerbe ist die Confédération Européenne de Volleyball (CEV). Es gibt momentan drei Wettbewerbe:

Indesit European Champions League

Der höchste europäische Wettbewerb mit derzeit 24 Teilnehmern ist die Indesit European Champions League der CEV, abgekürzt IECL. Darunter ist auch der deutsche Meister der Volleyball-Bundesliga und IECL-Vorjahressieger qualifiziert, der VfB Friedrichshafen. Aus Österreich sind der österreichische Meister aon hotVolleys qualifiziert. Gespielt wird zwischen Ende September und Anfang April des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet diese Saison mit einem Finale im April 2008. Erstmals wurde der Wettbewerb 1959/1960 noch unter anderen Namen ausgetragen. Erster Sieger war die sowjetische Mannschaft CSKA Moskva, die mit zehn Titeln auch Rekordsieger ist. Der Sieger ist für die nächste Indesit European Champions League qualifiziert.

Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Ländern zu schildern.

CEV Top Teams Cup

Der zweithöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt 35 Teilnehmern ist der CEV Top Teams Cup. Darunter war auch die beste deutsche Mannschaft der Vorsaison der Volleyball-Bundesliga die sich nicht für die Indesit European Champions League qualifiziert hat, diese Saison war das SCC Berlin. Die Mannschaft kann sich aber auch für den CEV Cup entscheiden wenn sie dort für sich höhere sportliche Chancen sieht. Gespielt wird zwischen Mitte Dezember und Mitte März des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Das erste mal wurde der Wettbewerb 1972/1973 noch unter anderen Namen ausgetragen. Erster Sieger des Wettbewerb war Zvezda Vorochilovgrad. Rekordsieger sind Maxicono Parma und Panini Modena aus der italienischen Liga und Elektrotechnika Riga, damals aus der sowjetischen Liga, mit drei Titeln.

CEV Cup

Der dritthöchste europäische Wettbewerb mit zuletzt 46 Teilnehmern ist der CEV Cup, im deutschen Sprachraum auch CEV-Pokal. Darunter war auch die beste deutsche Mannschaft der Vorsaison der Volleyball-Bundesliga die sich für keinen höheren Europapokal-Wettbewerb qualifizieren konnte, diese Saison war das Develey Unterhaching. Gespielt wird zwischen Anfang Dezember und Anfang März des nächsten Jahres. Der Wettbewerb endet mit einem Finale. Das erste Mal wurde der Wettbewerb 1981/1982 ausgetragen. Erster Sieger des Wettbewerb war die französische AS Cannes. Rekordsieger ist Sisley Volley Treviso aus der italienischen Liga mit vier Titeln.

Wintersport

In fast allen olympischen Individualsportarten des Wintersports, wie beispielsweise Biathlon, Ski Alpin und Skispringen, werden Europacups ausgetragen. Diese sind dann zusammen mit Asiencup und anderen Continentalcups nach dem Weltcup die zweithöchste Klasse. Ausnahme ist der Ladies COC, der beim Skispringen der Damen wegen des fehlenden Weltcups den Platz als höchste Klasse einnimmt.