Manifest der Kommunistischen Partei
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Manifest der Kommunistischen Partei

Das Manifest der Kommunistischen Partei, auch Das Kommunistische Manifest genannt, wurde von Karl Marx und Friedrich Engels 1847 im Auftrag des Bundes der Kommunisten verfasst und ist am 21. Februar 1848 in London erschienen, zeitgleich zur Februarrevolution in Frankreich und kurze Zeit vor der Märzrevolution in weiteren Ländern.

Inhaltsverzeichnis


Das Programm, in dem Marx und Engels bereits große Teile der später als „Marxismus“ bezeichneten Weltanschauung entwickeln, beginnt mit dem heute geflügelten Wort: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“ und endet mit dem bekannten Aufruf: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ Das etwa 30 Seiten starke Werk beginnt mit einer Einleitung, gefolgt von vier Kapiteln:

Kapitel 1: Bourgeois und Proletarier

Marx und Engels bezeichnen die bisherige Gesellschaftsentwicklung als eine Geschichte von teils verborgenen, teils offenen Klassenkämpfen zweier gegensätzlicher Klassen: „Freier und Sklave, Patrizier und Plebejer, Baron und Leibeigener...“ Hinzu kamen noch weitere Zwischenklassen.

Durch die Entdeckung Amerikas, die industrielle Entwicklung und das Aufkommen des Weltmarktes ist die „moderne Bourgeoisie“ entstanden, d.h. an die Stelle einer religiös oder politisch verbrämten Ausbeutung tritt die offene egoistische Bereicherung. Auch der Mittelstand, wie „Ärzte, Juristen, Pfaffen, Poeten und Wissenschaftler“ ist zu bezahlten Lohnarbeitern geworden, die Familienverhältnisse treten als reine Geldverhältnisse auf. Der Staat wird zur Verwaltung der „gemeinschaftlichen Geschäfte“ der Bourgeoisie benötigt.

Das Zeitalter der Bourgeoisie ist gekennzeichnet durch ständige Revolutionierung der Produktionsverhältnisse, d.h. der gesamten Gesellschaft. Darüber hinaus muss die nationale Beschränkung überwunden werden, die materielle und geistige Produktion und Konsumption „kosmopolitisch“ gestaltet werden. Die Produktion benötigt Rohstoffe aus aller Welt. Es entsteht „eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander.“

Überzeugt von einer notwendigen positiven historischen Entwicklung fahren sie fort: „Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbesserung aller Produktionsinstrumente, durch die unendlich erleichterten Kommunikationen, auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation.“ Schon in dieser Frühphase des Kapitalismus stellen sie fest: Das Eigentum wird in wenigen Händen konzentriert. Die früheren kleinen Mittelständler gehen im Proletariat auf. In kaum 100 Jahren hat die bourgeoise Klassenherrschaft mehr Produktivkräfte freigesetzt als in der gesamten menschlichen Geschichte davor. Trotz der Not der unterjochten Klassen existiert „eine Epidemie der Überproduktion“. Die bürgerlichen Verhältnisse sind zu eng geworden, Krisen schütteln die Gesellschaften. Die Arbeitskraft, welche die Klasse der modernen Arbeiter zu Markte trägt, stellt eine Ware dar wie jeder andere Handelsartikel und ist daher allen Schwankungen des Marktes ausgesetzt. Durch den wachsenden Einsatz von Maschinen sowie die Einführung der Arbeitsteilung wird die Arbeit vereinfacht und eintönig. Die Arbeitskosten decken gerade die zum Unterhalt und zur Fortpflanzung nötigen Ansprüche. Arbeitermassen werden ausgebeutet und sind in den Fabriken einer soldatischen Hierarchie unterworfen. Geschlecht und Alter spielen dabei keine Rolle mehr, wichtig sind allein die Arbeitskosten. Hinzu kommt die finanzielle Abhängigkeit des Proletariats von „Hausbesitzern, Krämern, Pfandverleihern usw.“

Jedoch beginnen sich die Arbeiter gegen den jeweiligen Kapitalisten zu wehren, zunächst einzeln, dann in einer Fabrik, später in einem Ort. „Sie vernichten konkurrierende Waren, sie zerschlagen die Maschinen, stecken Fabriken in Brand“, weil sie hoffen, so ihre im Mittelalter verlorengegangene Stellung zurück zu gewinnen.

Erst der Zusammenschluss der Bourgeoisie führt zum Zusammenhalten der Arbeiter, „zur Kollision zweier Klassen“, zum Klassenkampf. Der Klassenkampf jedoch ist ein politischer Kampf, die Proletarier organisieren sich zur politischen Partei. Diese erringt einzelne Gesetze zugunsten der Arbeiter, wie den Zehnstundentag in England. Nur das Proletariat ist demnach eine revolutionäre Klasse, da die kleinen Industriellen und Kaufleute, die Handwerker und Bauern zwar auch die Bourgeoisie bekämpfen, jedoch konservativ sind, weil sie nur ihre Existenz als Mittelstand bewahren wollen. Ein kleiner Teil der herrschenden Klasse stellt sich auf die Seite des Proletariats. Hinzu kommt das „Lumpenproletariat“, „diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft, das bereitwilliger sein wird, „sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen.“

Die proletarischen Lebensbedingungen sind gekennzeichnet von Unterjochung unter das Kapital. Die bürgerlichen Familienstrukturen sind aufgelöst. Gesetze, Moral und Religion beruhen auf bürgerlichen Interessen. „Die proletarische Bewegung ist die selbständige Bewegung der ungeheuren Mehrzahl im Interesse der ungeheuren Mehrzahl. Das Proletariat... kann sich nicht aufrichten, ohne dass der ganze Überbau der Schichten, die die offizielle Gesellschaft bilden, in die Luft gesprengt wird.“ Der Kampf des Proletariats ist zunächst einmal ein nationaler. Aber dem „versteckten Bürgerkrieg“ folgt „die offene Revolution“.

Die wesentliche Bedingung für die Existenz und Herrschaft der Bourgeoisieklasse ist die Anhäufung und Vermehrung des Reichtums in den Händen von Privaten, die Bedingung des Kapitals ist die Lohnarbeit. Statt mit dem Fortschritt der Industrie seine Lage zu verbessern, wird der moderne Arbeiter zum Pauper, d.h. er verarmt zunehmend trotz des Fortschritts der Industrie. Die Bourgeoisie produziert mit der Entwicklung der großen Industrie ihre „eigenen Totengräber“. Die jetzige Isolierung der Arbeiter durch Konkurrenz wird erst aufgehoben in ihrer „revolutionären Vereinigung durch die Assoziation.“

Kapitel 2: Proletarier und Kommunisten

Die Kommunisten sind keine „besondere Partei“ gegenüber den anderen Arbeiterparteien. Sie haben laut Marx und Engels dieselben Interessen wie das gesamte Proletariat und vertreten stets die Interessen der Gesamtbewegung. Somit sind sie der entschiedenste Teil der Arbeiterparteien aller Länder. Die Kommunisten streben die Aufhebung des bürgerlichen Eigentums als höchste Stufe des Eigentums an, wie die Bourgeoisie die Aufhebung des feudalen. „Wenn also das Kapital in gemeinschaftliches, allen Mitgliedern der Gesellschaft angehöriges Eigentum verwandelt wird, so verwandelt sich nicht persönliches Eigentum in gesellschaftliches. Nur der gesellschaftliche Charakter des Eigentums wandelt sich. Es verliert seinen Klassencharakter.“

In der kommunistischen Gesellschaft ist die aufgehäufte Arbeit nur ein Mittel, um den Lebensprozess der Arbeiter zu erweitern, zu bereichern und zu befördern. Den Kommunisten werde vorgeworfen, sie wollten die Freiheit aufheben. Es handelt sich jedoch nur um die Aufhebung der Bourgeois-Persönlichkeit, -Selbständigkeit und –Freiheit. Die Kommunisten streben die Aufhebung des „Schachers, der bürgerlichen Produktionsverhältnisse und der Bourgeoisie selbst“ an. In der gegenwärtigen Gesellschaft (1848) gebe es kein Privateigentum für die Mehrheit. „Der Kommunismus nimmt keinem die Macht, sich gesellschaftliche Produkte anzueignen, er nimmt nur die Macht, sich durch diese Aneignung fremde Arbeit zu unterjochen.“

Die Autoren setzen sich weiter mit den Argumenten ihrer Gegner auseinander. Danach will der Kommunismus die Bildung abschaffen, die jedoch für die große Mehrheit lediglich „die Heranbildung zur Maschine“ sei. Die Ideen der Bürger von Freiheit, Bildung, Recht usw. sind selbst Produkte der bürgerlichen Produktions- und Eigentumsverhältnisse. Die Kritiker lehnen insbesondere die „Aufhebung der Familie“ ab. Jedoch gebe es die bürgerliche Familie beruhend auf Kapital und Privaterwerb lediglich für die Bourgeoisie. „Sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen Familienlosigkeit der Proletarier und der öffentlichen Prostitution.“ Ziel sei die öffentliche Erziehung, die an die Stelle der Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern und der Erziehung durch die herrschende Klasse treten solle.

Das moralische Entsetzen bezüglich der „Weibergemeinschaft“ sei lächerlich. Diese habe fast immer existiert. „Unsere Bourgeois, nicht zufrieden damit, dass ihnen die Weiber und Töchter ihrer Proletarier zur Verfügung stehen, von der offiziellen Prostitution gar nicht zu sprechen, finden ein Hauptvergnügen darin, ihre Ehefrauen wechselseitig zu verführen.“ An diese Stelle soll eine „offene Weibergemeinschaft“ treten ohne offizielle und nichtoffizielle Prostitution.

Ein anderer Vorwurf besagt, die Kommunisten hätten kein Vaterland. Schon durch den Weltmarkt, die Gleichförmigkeit der industriellen Produktion und der Lebensverhältnisse werden die nationalen Gegensätze eingeebnet, noch mehr durch die Herrschaft des Proletariats. Wenn die inneren Klassengegensätze aufgehoben werden, gibt es die feindliche Gegenüberstellung der Nationen nicht mehr weder auf geistiger noch auf materieller Ebene.

„Die herrschenden Ideen einer Zeit waren stets nur die Ideen der herrschenden Klasse.“ ... „Die Ideen der Gewissens- und Religionsfreiheit sprachen nur die Herrschaft der freien Konkurrenz auf dem Gebiet des Gewissens aus.“ In allen bisherigen Gesellschaften gab es die Ausbeutung eines großen Teils der Gesellschaft, daher existierten auch ähnliche Bewusstseinsformen, erst die kommunistische Revolution bricht vollständig mit den überlieferten Ideen.

Der erste Schritt hierzu ist die Erhebung des Proletariats zur herrschenden Klasse, „die Erkämpfung der Demokratie“. Nach und nach werden die Produktionsmittel in den Händen des Staates, „d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zentralisiert“. Dazu sind „despotische“ Eingriffe in die bürgerlichen Produktionsverhältnisse erforderlich. In den fortgeschrittensten Ländern sind dies: Enteignung des Grundeigentums, starke Progressivsteuer, Abschaffung des Erbrechts, Beschlagnahmung des Eigentums von „Emigranten und Rebellen“, Errichtung einer monopolistischen Nationalbank mit Staatskapital, Verstaatlichung des Transportwesens, Vermehrung und Verbesserung der Nationalfabriken, der Produktionsinstrumente und Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan, gleicher Arbeitszwang für alle, Errichtung industrieller Armeen, besonders für den Ackerbau, allmähliche Beseitigung des Unterschieds zwischen Stadt und Land, öffentliche unentgeltliche Erziehung aller Kinder, Abschaffung der Kinderarbeit in der heutigen Form....

„An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist.“

Kapitel 3: Sozialistische und kommunistische Literatur

Der reaktionäre Sozialismus

Der feudale Sozialismus

Marx und Engels stellen andere Ansätze vor und grenzen sich von ihnen teilweise polemisch ab. Unter „reaktionärem Sozialismus“ fassen sie den von ihnen so genannten „feudalen Sozialismus“, den englische und französische Aristokraten gegen die Bourgeoisie entwickelten. In der Praxis unterstütze dieser jedoch alle „Gewaltmaßnahmen gegen das Proletariat“.

Kleinbürgerlicher Sozialismus

Der „Kleinbürgerliche Sozialismus“ existiere in Ländern, in denen es zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie ein Kleinbürgertum gebe, das vom Abstieg bedroht sei. Sismondi ist der Autor, der die Widersprüche in den Produktionsverhältnissen beschreibt. Er ergreift den Standpunkt der Arbeiter aus der kleinbäuerlichen und kleinbürgerlichen Sichtweise. Er weist die Wirkungen der modernen Maschinen und der Arbeitsteilung nach, die Konzentration des Kapitals und des Grundbesitzes, die Überproduktion, die Krisen, den notwendigen Untergang der kleinen Bürger und Bauern, die Verelendung des Proletariats, die Unterschiede in der Verteilung des Reichtums, den industriellen Vernichtungskrieg der Nationen untereinander, die Auflösung der alten Sitten, der alten Familienverhältnisse und Nationen. Jedoch sieht er als Ausweg, moderne Produktions- und Verkehrsmittel in den Rahmen der alten Eigentumsverhältnisse und Sitten einzusperren, beziehungsweise die alten Produktions- und Verkehrsmittel, und damit auch die alten Besitzverhältnisse und die alte Gesellschaft wiederherzustellen. Daher sei er „reaktionär und utopisch“ zugleich.

Der deutsche oder „wahre“ Sozialismus

„Der deutsche oder der wahre Sozialismus“ ist aus Frankreich importiert worden. Es waren die Ideen der Französischen Revolution, die die deutschen Literaten, Philosophen und „Schöngeister“ des späten 18. Jahrhunderts begierig aufgriffen. Da die französischen und die deutschen Zustände nicht übereinstimmen, geht es nicht um reale Menschen mit realem Klassenhintergrund, sondern die Wirklichkeit verschwindet unter dem „Dunsthimmel der philosophischen Phantasie“. Der deutsche Sozialismus proklamiere „die deutsche Nation als die normale Nation und den deutschen Spießbürger als den Normalmenschen.“ Er verkünde seine „unparteiische Erhabenheit über alle Klassenkämpfe.“ Die Schriften in Deutschland, die sich als sozialistisch bzw. kommunistisch bezeichnen, sind in der Regel „schmutzige, entnervende“ Literatur.

Der konservative oder Bourgeoissozialismus

Auch ein Teil der Bourgeoisie möchte soziale Missstände abschaffen, um die bürgerliche Gesellschaft zu erhalten, dazu zählen ironisch konnotiert: „Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art.“ Dieser Bourgeoisiesozialismus möchte die Lage des Proletariats ohne Systemwechsel verbessern. Alles, was gut für die Bourgeoisie sei, werde als gut für das Proletariat deklariert.

Der kritisch-utopistische Sozialismus und Kommunismus

Zuletzt setzen sie sich mit dem von ihnen so genannten kritisch-utopischen Sozialismus und Kommunismus auseinander. Er repräsentiere die ersten Versuche des Proletariats, eine eigene Anschauung zu entwickeln. Da die bürgerliche Gesellschaft als Bedingung für die Befreiung noch nicht ausgebildet war, handelte es sich notwendigerweise um reaktionäre Schriften, die einen allgemeinen „Asketismus und Gleichmacherei“ enthielten. Beispiele hierfür sind Saint Simon, Fourier, Owen. Für sie existiert das Proletariat ausschließlich als leidende Klasse. Sie appellieren an die Gesellschaft, ihr System zu übernehmen und wollen ihre Ziele auf friedlichem Weg erlangen. Als Utopie bieten sie aber auch wertvolles Material zur Aufklärung der Arbeiter an. Beispielsweise behandeln sie die Aufhebung des Gegensatzes zwischen Stadt und Land, der Familie, des Privaterwerbs, der Lohnarbeit, die „Verkündigung der gesellschaftlichen Harmonie, die Verwandlung des Staates in eine bloße Verwaltung der Produktion“... Die Schüler dieser frühen Sozialisten, die in vieler Hinsicht revolutionär waren, bilden „jedes Mal reaktionäre (rückwärtsgewandte) Sekten“, weil sie an den alten Grundsätzen festhalten, wenn sich die Produktionsverhältnisse und der Klassenkampf bereits weiter entwickelt haben.

Kapitel 4: Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Die Kommunisten kämpfen für die unmittelbaren Interessen der Arbeiterklasse, vertreten jedoch zugleich „die Zukunft der Bewegung“. Sie schließen Bündnisse mit den progressiven Kräften in den verschiedenen europäischen Ländern, ohne deren Widersprüche zu verkennen. Während sie sich im industriell und politisch weiter entwickelten England und Frankreich gegen die Bourgeoisie wenden, kämpfen sie in Deutschland an der Seite der Bourgeoisie gegen die feudale Ordnung und die „Kleinbürgerei“. Nach dem Sturz der reaktionären Klassen in Deutschland muss jedoch der Kampf gegen die Bourgeoisie beginnen. Die Kommunisten bemühen sich um die Verbindung der „demokratischen“ Parteien aller Länder. Sie erklären offen, dass sie ihre Zwecke nur durch einen „gewaltsamen Umsturz“ erreichen können. „Mögen die herrschenden Klassen vor der kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen.“

Vertonung des Manifests der Kommunistischen Partei

Eine Vertonung des Manifests der Kommunistischen Partei stammt vom Prager Musiker Erwin Schulhoff (1894-1942), dessen Werke die Nationalsozialisten als entartete Musik einstuften und die ihn in einem Nebenlager des KZ Dachau ermordeten. Seine Kantate aus dem Jahr 1932 trägt den Titel Das Kommunistische Manifest. Nach Marx-Engels (op. 82) und ist ein von revolutionärem Pathos erfülltes Musikstück für Solo, Chor und Bläser.

Quelle

 Wikiquote: Manifest der Kommunistischen Partei – Zitate