Marathonlauf
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Marathonlauf

Der Marathonlauf (kurz Marathon) ist eine auf Straßen oder Wegen ausgetragene sportliche Laufveranstaltung über 42,195 Kilometer und zugleich die längste olympische Laufdisziplin in der Leichtathletik. Manche Läufe, insbesondere bei leichtathletischen Jahreshöhepunkten, führen zum Zieleinlauf ins Stadion, wo dann noch etwa eine Runde zu laufen ist.

Bei Olympischen Spielen wird die Marathonstrecke seit 1896 von den Männern gelaufen (allerdings zunächst nur auf ca. 40 Kilometer Länge) und von Frauen seit 1984.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprung des modernen Marathonlaufs

Der Geschichtsschreiber Herodot berichtet über den griechischen Boten Pheidippides, der 490 v. Chr. von Athen in zwei Tagen nach Sparta gelaufen war, um Hilfe im Krieg gegen die Perser zu suchen. Daraus formten 500 Jahre danach Plutarch und Lukian von Samosata unter Berufung auf Herakleides Pontikos eine Legende, der zufolge ein Läufer sich nach dem Sieg der Athener in der Schlacht von Marathon auf den knapp 40 Kilometer langen Weg nach Athen gemacht habe und dort nach der Verkündung seiner Botschaft „Freut Euch, wir haben gesiegt“ tot zusammengebrochen sei.

Bei den ersten Langstreckenläufen der Neuzeit dachte niemand an diese Historie. Als Vergnügen für die Zuschauer und zur Befriedigung ihrer Wettleidenschaft wurden im ausgehenden 18. Jahrhundert die ersten Langstreckenläufe in einer Art sportlichen Wettkampf ausgetragen. In England und den Vereinigten Staaten absolvierten die Pedestrianisten (Fußläufer) Strecken zwischen 20 Meilen (32,18 km) und 30 Meilen (48,27 km). Die Distanzen wurden überwiegend gegen die Uhr gelaufen, selten traten die Läufer gegeneinander an. Der Lauf führte von Meilenstein zu Meilenstein, was eine zuverlässige Zeitnahme garantierte. Beachtliche Zeiten wurden dabei erzielt. Im Jahr 1808 lief ein Mann mit dem Namen Blewet über 24 Meilen (38,62 km) eine Zeit von 2:34 Stunden. Auf die heute gültige Marathondistanz umgerechnet wäre dies eine Zeit von 2:48 Stunden.

Erst mit den Ausgrabungen an historischer Stelle in Marathon, bei denen 1890 ein Hügel mit den Gräbern der gefallenen Athener von der Schlacht von Marathon freigelegt wurde, kam die Legende über Pheidippides wieder in Erinnerung. Der Sprachwissenschaftler Michel Bréal besuchte bei einer Griechenlandreise diesen Ort. Als er dann 1894 dem Olympischen Kongress in Paris beiwohnte, wuchs in ihm die Idee, den legendären Lauf des Pheidippides im Rahmen der für 1896 geplanten Olympischen Spiele von Athen als Wettkampf aufleben zu lassen. Mit einem Brief teilte er seinem Freund, Baron Pierre de Coubertin, dem Begründer des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), seine Idee mit. Der Sieger sollte einen von ihm gestifteten Pokal erhalten. Nach einigem Zögern stimmte man der Idee zu, und so wurde der Olympische Marathon 1896 von Athen der erste organisierte Marathonlauf.

Einen Monat vor den Olympischen Spielen fand jedoch schon ein Marathonlauf als Griechenland-Meisterschaft auf der Strecke vom Dorf Marathon nach Athen (ca. 40 Kilometer) mit elf Läufern statt. Zwei Wochen später wurde ein weiterer Marathonlauf als Test für die Olympischen Spiele mit 38 Läufern ausgetragen, bei dem der Sieger Ioannis Lavrentis eine Zeit von 3:11:27 Stunden erreichte und der spätere Marathon-Olympiasieger, Spyridon Louis, in 3:18:27 Stunden Fünfter wurde. Zu einem anderen Termin sollen sich zwei Frauen, deren Namen mit Melpomene und Stamathis Rovithi angegeben wurden, schon erfolgreich an der Strecke Marathon-Athen versucht haben (Quelle: AIMS).

Major Papadiamanopoulos wurde im Vorbereitungskomitee damit betraut, den Langstreckenlauf auszurichten. Papadiamanopoulos' ehemaliger Laufbursche war Spyridon Louis, der schließlich den ersten Olympischen Marathon 1896 in einer Zeit von 2:58:50 Stunden gewann.

Erst seit 1984 ist der Marathonlauf auch für die Frauen eine olympische Disziplin.

Der erste offizielle deutsche Marathon wurde am 3. Juli 1898 gelaufen. Die Strecke verlief von Paunsdorf bei Leipzig (heute Stadtteil von Leipzig) nach Bennewitz und wieder nach Paunsdorf zurück. Sieger war Arthur Techtow, der für die 40 km eine Zeit von 3:15:50 benötigte und damit 20 Minuten weniger als der Zweitplatzierte brauchte.

Entwicklung der Laufdistanz

Jahr Distanz (km) Distanz (Meilen)
1896 40 24,85
1900 40,26 25,02
1904 40 24,85
1906 41,86 26,01
1908 42,195 26,22
1912 40,2 24,98
1920 42,75 26,56
seit 1924 42,195 26,22

Im offiziellen Bulletin der Olympischen Spiele 1896 wurde die Laufstrecke von Marathon nach Athen mit exakt 40 Kilometer ausgeschrieben. Der heutige Erkenntnisstand besagt, dass dies jedoch vermutlich nicht mit der vom legendären Boten zurückgelegten Distanz übereinstimmt. Während Pheidippides wohl den kürzesten Weg über das Pentelikon-Gebirge genommen und dabei höchstens 34 Kilometer zurückgelegt hätte, nahmen die Läufer bei den Olympischen Spielen den Straßenverlauf am Meer entlang und um das Gebirge herum.

Für die folgenden Olympischen Spiele war es dem IOC nicht wichtig, den Marathonlauf an eine bestimmte Distanz zu knüpfen, da die Läufer im direkten Kampf gegeneinander antraten. Die Länge des ersten Olympischen Marathonlaufs 1896 diente zwar als Richtschnur, aber es war den Veranstaltern überlassen, die Distanz den örtlichen Verhältnissen anzupassen.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London betrug die Strecke gemäß einem Vermessungsprotokoll exakt 26 Meilen 385 Yards, was umgerechnet 42,195 km entsprach. Es gibt viele Erklärungen, wie es zu dieser Distanz kam. Das Vermessungsprotokoll gibt Auskunft. Ausgangspunkt der Vermessung war das neu erbaute Olympiastadion im Londoner Stadtteil Shepherd’s Bush. Der Start sollte beim Schloss Windsor erfolgen. Nachdem man 25 Meilen (40,23 km), die bislang übliche Distanz eines Marathonlaufs, ausgemessen hatte, war man noch immer 1 Meile vom Schloss Windsor entfernt. An der Ostterrasse des Schloss Windsors hatte man schließlich 26 Meilen vermessen. Es fehlte aber noch das Stück vom Stadionmesspunkt bis vor die königliche Loge, also mussten noch einmal 385 Yards der Distanz hinzugefügt werden. Aus diesem Grund sollen noch heute angelsächsische Marathonläufer auf dem letzten Kilometer ein God Save the Queen ausstoßen.

Den dramatischen Ausgang im Olympischen Marathon 1908 zwischen Dorando Pietri und John Hayes, bei dem Pietri nach mehrmaligen Stürzen kurz vor dem Ziel schließlich von Offiziellen über die Ziellinie geschoben und deshalb disqualifiziert wurde, nutzte man nach den Spielen dazu, in den Vereinigten Staaten eine Reihe von Revanchekämpfen zwischen den beiden zu organisieren. Natürlich sollten die Bedingungen gleich sein, so dass man die Distanz stets auf eine Länge von 42,195 km festlegte. Neben Pietri, der im Jahr 1909 an 8 Marathonläufen teilnahm, beteiligten sich an den Wettkämpfen schließlich immer mehr Läufer, die bald wie ein Wanderzirkus durch die Lande und schließlich durch die Welt zogen. Meistens wurden die Läufe in einer Halle, wie etwa im Madison Square Garden, ausgetragen, wo man 262 Runden zu absolvieren hatte.

Trotz der inzwischen fast schon obligatorischen Distanz von 42,195 Kilometern bei den vielen professionellen Wettkämpfen, sah das Internationale Olympische Komitee (IOC) es nicht für notwendig an, die Distanz für den Marathon bei den Olympischen Sommerspielen 1912 in Stockholm und auch noch bei den Olympischen Sommerspielen 1920 in Antwerpen auf eine bestimmte Streckenlänge festzulegen. Erst 1921 hat der internationale Verband für Leichtathletik (IAAF) die Distanz von 42,195 Kilometer als offizielle Streckenlänge für einen Marathonlauf festgelegt.

Meilensteine

Männer

Frauen

Erfolgreichste Sportler

International

Deutschland

Schweiz

Österreich

Marathon als Spitzensport

Einige der größten und angesehensten Veranstalter schreiben gemeinsam für Eliteläufer die im Zweijahresrhythmus ausgetragenen World-Marathon-Majors-Serien aus.

In einem Punktesystem werden innerhalb von zwei Jahren die Teilnahmen an den Marathons in Boston, London, Berlin, Chicago und New York sowie gegebenenfalls bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen gewertet.

Weitere Großveranstaltungen finden jährlich in Honolulu, Los Angeles, Paris, Seoul und Peking statt.

Marathon als Breitensport

Beginnend in den 1970er-Jahren (mit Aktionen wie „Trimm-Trab“ und „Laufen ohne zu Schnaufen“ des DLV) und dann im Zuge des allgemeinen Fitnesstrends hat sich der Laufsport und parallel der Marathonlauf als Breitensport etabliert.

1979 wurde die Zahl der deutschen Marathonläufer auf 10.000 geschätzt und es fanden rund 50 Marathonläufe in Deutschland statt. 2005 wurden in Deutschland 153 Marathonveranstaltungen angeboten und der harte Kern der Marathonläufer wird vom Deutschen Leichtathletikverband auf rund 100.000 Aktive geschätzt. Das sind dennoch weniger als ein Prozent aller Laufsportler.[1]

2004 fanden in Europa 73 Marathonläufe mit mehr als 1.000 Teilnehmern statt, davon 20 in Deutschland (2002: 60, davon 18 in Deutschland, 2003: 65, davon 18 in Deutschland).

Training

Viele Trainer sind der Ansicht, dass das wichtigste Element im Marathon-Training das Laufen langer Strecken ist. Freizeitläufer versuchen zum Beispiel während des Trainings eine maximale Einzelstrecke von 30 km und ein wöchentliches Pensum von 60 km zu erreichen. Dabei wird den relativ langsamen Läufern häufig geraten, aus orthopädischen Gründen den langen Dauerlauf nach etwa drei Stunden zu beenden und die Streckenlänge erst mit zunehmender Leistungsfähigkeit auszubauen. Erfahrenere Marathonläufer laufen auch längere Strecken und mehr Kilometer pro Woche. Im Spitzenbereich sind 200 km und mehr keine Seltenheit. Neben den langen langsamen Läufen spielt in vielen Trainingsplänen erfolgreicher Trainer auch das Intervalltraining eine entscheidende Rolle, allerdings mit einem sehr geringen Anteil an der Gesamtkilometerleistung des Trainings (5% bis 10%).

Ein Trainingsplan dauert fünf oder sechs Monate, wobei die gelaufene Strecke nach und nach alle zwei Wochen zunimmt. Die oft propagierten 10- bis 12-Wochenpläne sind nur das Aufbautraining für schon vorher geleistete Trainingsarbeit. Ein Läufer sollte mindestens ein Jahr, besser noch zwei Jahre regelmäßig gelaufen sein, bevor er sich an einem Marathon versucht. Wettkampferfahrungen auf Unterdistanzen, die in der Regel zwischen 5000 m und 25 km, seltener auch 30 km liegen, sind wünschens- und empfehlenswert. Während des Marathon-Trainings ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Laufen während einer Erkältung oder bei Fieber kann ernsthafte Erkrankungen (z. B. Myokarditis) nach sich ziehen.[2]

Rennvorbereitungen

Während der letzten zwei oder drei Wochen vor einem Marathonlauf reduzieren die Läufer üblicherweise ihr wöchentliches Pensum (typischerweise auf bis zu 50–75 % der Maximalstrecke) und pausieren im Freizeitbereich manchmal mindestens zwei Tage lang völlig, damit sich der Körper vor der harten Belastung des Marathons noch einmal erholen kann. Diese Trainingsphase wird auch als „Tapering“ („Zuspitzung“) bezeichnet. [3]Viele Marathonläufer nehmen auch in der Woche vor dem Marathon vermehrt Kohlenhydrate zu sich (sogenanntes „Carbo-Loading“), damit der Körper mehr Glykogen aufnehmen kann. Dem gleichen Zweck dienen die von vielen Veranstaltern angebotenen Pastaparties am Tag vor dem Marathonlauf, bei denen den Teilnehmern vorwiegend kohlenhydratreiche Gerichte angeboten werden.

Direkt vor dem Rennen verzichten viele Läufer darauf, festes Essen zu sich zu nehmen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Weiterhin wird darauf geachtet, genug zu trinken, und die Toilette wird noch einmal aufgesucht. Leichte Streckübungen vor dem Rennen helfen, die Muskeln locker zu machen. Um bei großen Starterfeldern und besonders in der kalten Jahreszeit eine Auskühlung vor dem Start zu vermeiden, verwenden viele Marathonläufer aufgeschnittene Müllbeutel als Bekleidung, derer sie sich kurz vor dem Start entledigen.

Während des Rennens

Trainer empfehlen, während eines Marathonlaufs ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu halten. Es gibt aber auch Empfehlungen, die Strecke in Phasen aufzuteilen. Es beginnt mit einer Anfangsphase, in der ein Tempo gehalten wird, bei dem die Zeit über der angestrebten Kilometerzeit liegt. Dann folgt ein Mittelteil in dem die angestrebte Kilometerzeit gehalten wird, dem sich ein Endteil anschließt, in dem die angestrebte Kilometerzeit unterschritten wird. Dies entspricht auch der allgemein gültigen Empfehlung, einen Marathon langsam anzugehen. Paul Tergat gelang es bei seiner Weltbestzeit im Jahr 2003 im Rahmen des Berlin-Marathons sogar, die zweite Hälfte gut eine Minute schneller zu absolvieren als die erste.

Man sollte darauf achten, regelmäßig Wasser oder isotonische Getränke zu trinken; diese werden entlang der Strecke angeboten. Zu viel Wasser kann aber zu Salzverlusten führen und gesundheitsbedrohend sein. Deshalb wird an den Versorgungsstellen normalerweise auch Wasser angeboten, das in isotonischer Konzentration mit Kochsalz versetzt ist. [4]Bei nicht all zu hohen Außentemperaturen ist es möglich, einen Lauf ohne Trinkpausen zu absolvieren. Kohlenhydrat-Gele sind eine gute Energiequelle, aber sie sollten beim Verzehr mit Wasser verdünnt werden, da sie sonst zu Übelkeit und Erbrechen führen können. Die Menge und Art der Getränke und Kohlenhydrate, die während des Laufs vom Körper aufgenommen werden können, hängt sehr stark von der Laufgeschwindigkeit ab. Je schneller der Lauf absolviert wird, desto weniger Blut fließt durch den Verdauungstrakt. Der Körper kann dann kaum noch Kohlenhydrate oder Wasser aufnehmen. Diese werden zur Belastung und führen leicht zu Übelkeit und Erbrechen.

Typischerweise gibt es eine zulässige Höchstzeit von fünf Stunden und dreißig Minuten (in Deutschland) bis sechs Stunden und dreißig Minuten (in einigen anderen Ländern), nach deren Ablauf die Strecke zumeist durch den Besenwagen geschlossen wird; bei einigen großen Veranstaltungen – insbesondere in den USA – bleibt die Strecke aber wesentlich länger offen. Wenn man sich ein zeitliches Ziel steckt, ist es einfacher, ein regelmäßiges Tempo zu halten. Hier ist es für Laufanfänger günstig, sich eine Tempotabelle auf die Strecke mitzunehmen.

Gesundheitliche Aspekte

Muskelschmerzen nach dem Lauf sind normal. Dieser Schmerz, der oft fälschlich als „Muskelkater“ empfunden wird, aber mit einem solchen einhergehen kann (Laufen beinhaltet kurze, exzentrische Muskelkontraktionen), kann bis zu einer Woche anhalten. Eine komplette Erholung vom Marathonlauf benötigt aber eine wesentlich längere Zeit. Trainer rechnen je nach Rennverlauf, äußeren Bedingungen und Trainingszustand mit mindestens zwei Wochen bis hin zu zwei Monaten bis zur vollständigen physischen wie psychischen Regeneration, die für den Wiederaufbau für ein neues Rennen wichtig sind. Aus diesen Gründen laufen erfolgreiche Athleten nur selten mehr als zwei Marathons im Jahr.

Wie bei fast allen Sportarten, die auch als Breitensportart betrieben werden, überwiegen die gesundheitlichen Vorteile des Marathonlaufens etwaige Risiken bei weitem. Ein Problem stellt allerdings das kontinuierlich steigende Durchschnittsalter der Läufer bei großen Veranstaltungen wie dem New-York-City-Marathon dar.[5] Trotz beeindruckender Leistungen treten bei älteren Marathonläufern Probleme des Bewegungsapparates sowohl in der Trainingsphase als auch im Wettkampf gehäuft auf [6], zum anderen steigt in dieser Altersgruppe aber auch das allgemeine Risiko von Herzerkrankungen an. Das Risiko während eines Marathons einen plötzlichen Herztod zu erleiden, ist verschwindend gering und liegt zwischen 0,5:100.000[7] und 0,8:100.000 Teilnehmern[8]. Dennoch empfiehlt der Deutsche Sportärztebund Sport-Anfängern und Wiedereinsteigern, insbesondere bei Vorliegen von Vorerkrankungen, Beschwerden oder Risikofaktoren eine Gesundheitsprüfung durchführen zu lassen.[9] Andere akute gesundheitliche Probleme, die während des Laufs auftreten können, sind Elektrolytstörungen (insbesondere die Hyponatriämie)[10] und der Hitzschlag. Das erhöhte Hautkrebsrisiko von Marathonläufern[11] ist Mahnung zu konsequentem Sonnenschutz. Lästige Beschwerden sind durch Reibung an einem Kleidungsstück verursachte wunde Brustwarzen (Jogger's nipple), Fußpilz und Blasenbildung.[12]

Bei Marathon- und Langstreckenläufern kommt es häufig zu einem Anstieg von körpereigenen Substanzen im Blut, die üblicherweise mit einer strukturellen Schädigung des Herzens (z. B. Troponin)[13] oder auch des Gehirns (S-100beta)[14] in Zusammenhang gebracht werden. Diese Anstiege spiegeln in vielen Fällen nicht eine echte Schädigung von Herz oder Gehirn wider, sondern es liegt überwiegend eine Freisetzung aus der Skelettmuskulatur vor.[15][16] Tatsächlich ergab sich kein Zusammenhang zwischen erhöhten Schadensmarkern und der Herzfunktion in gesunden Marathonläufern.[17] Eine Studie konnte echokardiographisch Veränderungen der Herzfunktion bei untrainierten Marathonläufern nachweisen;[18] die Ergebnisse dieser Studie werden kontrovers diskutiert.[19]

Statistik

Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften

Entwicklung der Weltrekorde und Weltbestzeiten

Da der Marathonlauf auf öffentlichen Straßen und somit nicht auf genormten Strecken ausgetragen wird, wurden lange Zeit keine Weltrekorde, sondern nur Weltbestzeiten geführt. Seit dem 1. Januar 2004 führt die Internationale Leichtathletik-Föderation IAAF offizielle Leichtathletik-Weltrekorde. Sie hat die beiden Bestzeiten aus dem Jahre 2003 von Paul Tergat und Paula Radcliffe als erste Weltrekorde anerkannt.

Männer

*: Von der IAAF als Weltrekord anerkannt.

Zeit (h) Name Datum Ort
2:55:18  John Hayes 24.07.1908 London
2:52:45  Robert Fowler 01.01.1909 New York
2:46:52  James Clark 12.02.1909 New York
2:46:04  Albert Raine 12.12.1909 New York
2:42:31  Fred Barett 15.12.1909 London
2:38:16  Harry Green 12.05.1913 London
2:36:06  Alexis Ahlgren 31.05.1913 London
2:32:35  Hannes Kolehmainen 22.08.1920 Antwerpen
2:29:01  Albert Michelsen 12.10.1925 Port Chester
2:27:49  Fusashige Suzuki 31.03.1935 Tokio
2:26:44  Yasuo Ikenaka 03.04.1935 Tokio
2:26:42  Sudkorea Sohn Kee-chung 03.11.1935 Tokio
2:25:39  Sudkorea Yun Bok Suh 19.04.1947 Boston
2:20:42  James Peters 14.06.1952 Chiswick
2:18:40  James Peters 13.06.1953 Chiswick
2:18:34  James Peters 04.10.1953 Turku
2:17:39  James Peters 26.06.1954 Chiswick
2:15:17  Sergei Popow 24.08.1958 Stockholm
2:15:16  Athiopien Abebe Bikila 10.09.1960 Rom
2:15:15  Toru Terasawa 17.02.1963 Beppu
2:14:28  Leonard Edelen 15.06.1963 Chiswick
2:13:55  Basil Heatley 13.06.1964 Chiswick
2:12:11  Athiopien Abebe Bikila 21.10.1964 Tokio
2:12:00  Morio Shigematsu 12.06.1965 Chiswick
2:09:36  Derek Clayton 03.12.1967 Fukuoka
2:08:34  Derek Clayton 30.05.1969 Antwerpen
2:08:18  Robert De Castella 06.12.1981 Fukuoka
2:08:05  Steve Jones 21.10.1984 Chicago
2:07:12  Carlos Lopes 20.04.1985 Rotterdam
2:06:50  Athiopien Belayneh Dinsamo 17.04.1988 Rotterdam
2:06:05  Ronaldo da Costa 20.09.1998 Berlin
2:05:42  Khalid Khannouchi 24.10.1999 Chicago
2:05:38  Khalid Khannouchi 14.04.2002 London
2:04:55  Paul Tergat 28.09.2003 Berlin
2:04:26 *  Athiopien Haile Gebrselassie 30.09.2007 Berlin

Frauen

Zeit (h) Name Datum Ort Bemerkungen
3:40:22  Violet Piercy 03.10.1926 Chiswick
3:37:07  Merry Lepper 16.12.1963 Culver City Strecke zu kurz
3:27:45  Dale Greg 23.05.1964 Ryde
3:19:33  Mildred Sampson 16.08.1964 Auckland Lauf gegen die Uhr („time trial“)
3:21:25  Roberta Louise Gibb 19.04.1966 Boston Punkt-zu-Punkt-Kurs
3:15:23  Maureen Wilton 06.05.1967 Toronto
3:07:27  Anni Pede-Erdkamp 16.09.1967 Waldniel
3:02:53  Caroline Walker 28.02.1970 Seaside (Oregon)
3:01:42  Elizabeth Bonner 09.05.1971 Philadelphia
3:00:35  Sara Mae Berman 30.05.1971 Brockton Strecke um 400 m zu kurz
2:46:30  Adrienne Beames 31.08.1971 Werribee unsicher[20]
2:55:22  Elizabeth Bonner 19.09.1971 New York City
2:49:40  Cheryl Bridges 05.12.1971 Culver City
2:46:37  Michiko Gorman 02.12.1973 Culver City
2:46:18  Chantal Langlacé 09.06.1974 Nivelles Strecke zu kurz
2:42:38  Christa Vahlensieck 26.10.1973 Essen Strecke um 745 m zu kurz
2:46:24  Chantal Langlacé 27.10.1974 Neuf-Brisach
2:43:55  Jacqueline Hansen 01.12.1974 Culver City
2:42:42  Liane Winter 21.04.1975 Boston Punkt-zu-Punkt-Kurs
2:40:16  Christa Vahlensieck 03.05.1975 Dülmen
2:38:19  Jacqueline Hansen 12.10.1975 Eugene
2:35:16  Chantal Langlacé 01.05.1977 Oiartzun
2:34:48  Christa Vahlensieck 10.09.1977 Berlin
2:32:30  Grete Waitz 22.10.1978 New York City Strecke um 150 m zu kurz
2:27:33  Grete Waitz 21.10.1979 New York City Strecke um 150 m zu kurz
2:31:23  Joan Benoit 03.02.1980 Auckland
2:30:58  Patti Catalano 06.09.1980 Montreal
2:25:42  Grete Waitz 26.10.1980 New York City Strecke um 150 m zu kurz
2:30:27  Joyce Smith 16.11.1980 Tokio
2:29:57  Joyce Smith 29.03.1981 London
2:26:47  Allison Roe 20.04.1981 Boston Punkt-zu-Punkt-Kurs
2:25:29  Allison Roe 25.10.1981 New York City Strecke um 150 m zu kurz
2:29:02  Charlotte Teske 16.01.1982 Miami
2:26:12  Joan Benoit 12.09.1982 Eugene
2:25:28  Grete Waitz 17.04.1983 London
2:22:43  Joan Benoit 18.04.1983 Boston Punkt-zu-Punkt-Kurs
2:24:26  Ingrid Kristiansen 13.05.1985 London
2:21:06  Ingrid Kristiansen 21.04.1985 London
2:20:47  Tegla Loroupe 19.04.1998 Rotterdam
2:20:43  Tegla Loroupe 26.09.1999 Berlin
2:19:46  Naoko Takahashi 30.09.2001 Berlin
2:18:47  Catherine Ndereba 07.10.2001 Chicago
2:17:18  Paula Radcliffe 13.10.2002 Chicago
2:15:25  Paula Radcliffe 13.04.2003 London Erster von der IAAF offiziell anerkannter Weltrekord

Weltbestenliste

Männer

Alle Läufer mit Zeiten von 2:07:30 Stunden oder besser.

Letzte Veränderung: 27. April 2008

  1. 2:04:26 h  Athiopien Haile Gebrselassie, Berlin, 30. September 2007
  2. 2:04:55 h  Paul Tergat, Berlin, 28. September 2003
  3. 2:04:56 h  Sammy Korir, Berlin, 28. September 2003
  4. 2:05:15 h  Martin Lel, London, 13. April 2008
  5. 2:05:24 h  Samuel Kamau Wanjiru, London, 13. April 2008
  6. 2:05:30 h  Abderrahim Goumri, London, 13. April 2008
  7. 2:05:38 h  Khalid Khannouchi, London, 14. April 2002
  8. 2:05:49 h  William Kipsang, Rotterdam, 13. April 2008
  9. 2:05:50 h  Evans Rutto, Chicago, 12. Oktober 2003
  10. 2:06:05 h  Ronaldo da Costa, Berlin, 20. September 1998
  11. 2:06:14 h  Felix Limo, Rotterdam, 4. April 2004
  12. 2:06:15 h  Titus Munji, Berlin, 28. September 2003
  13. 2:06:15 h  Emmanuel Mutai, London, 13. April 2008
  14. 2:06:16 h  Moses Tanui, Chicago, 24. Oktober 1999
  15. 2:06:16 h  Daniel Njenga, Chicago, 13. Oktober 2002
  16. 2:06:16 h  Toshinari Takaoka, Chicago, 13. Oktober 2002
  17. 2:06:17 h  Ryan Hall, London, 13. April 2008
  18. 2:06:23 h  Robert Cheboror, Amsterdam, 17. Oktober 2004
  19. 2:06:33 h  Sudafrika Gert Thys, Tokio, 14. Februar 1999
  20. 2:06:33 h  Michael Kosgei Rotich, Paris, 6. April 2003
  21. 2:06:36 h  António Pinto, London, 16. April 2000
  22. 2:06:36 h  Benoît Zwierzchiewski, Paris, 6. April 2003
  23. 2:06:38 h  Athiopien Deriba Merga, London, 13. April 2008
  24. 2:06:40 h  Athiopien Tsegay Kebede, Paris, 6. April 2008
  25. 2:06:44 h  Josephat Kiprono, Berlin, 26. September 1999
  26. 2:06:44 h  Paul Kiprop Kirui, Rotterdam, 9. April 2006
  27. 2:06:45 h  Richard Limo, Amsterdam, 21. Oktober 2007
  28. 2:06:46 h  Abdelkader El Mouaziz, Chicago, 13. Oktober 2002
  29. 2:06:47 h  Fred Kiprop, Amsterdam, 17. Oktober 1999
  30. 2:06:47 h  Raymond Kipkoech Chemwelo, Berlin, 29. September 2002
  31. 2:06:47 h  Wilson Onsare, Paris, 6. April 2003
  32. 2:06:48 h  Driss El Himer, Paris, 6. April 2003
  33. 2:06:49 h  Athiopien Tesfaye Jifar, Amsterdam, 17. Oktober 1999
  34. 2:06:49 h  Simon Biwott, Berlin, 29. September 2002
  35. 2:06:49 h  Joseph Muriithi Riri, Berlin, 26. September 2004
  36. 2:06:50 h  Athiopien Belayneh Dinsamo, Rotterdam, 17. April 1988
  37. 2:06:50 h  William Kiplagat, Amsterdam, 17. Oktober 1999
  38. 2:06:50 h  Moses Kimeli Arusei, Paris, 6. April 2008
  39. 2:06:51 h  Atsushi Fujita, Fukuoka, 3. Dezember 2000
  40. 2:06:51 h  Abel Kirui, Berlin, 30. September 2007
  41. 2:06:52 h  Vincent Kipsos, Berlin, 29. September 2002
  42. 2:06:52 h  Charles Seronei Kibiwott, Rotterdam, 9. April 2006
  43. 2:06:52 h  Julio Rey, Hamburg, 23. April 2006
  44. 2:06:54 h  Ondoro Osoro, Chicago, 11. Oktober 1998
  45. 2:06:55 h  Sudafrika Hendrick Ramaala, London, 23. April 2006
  46. 2:06:57 h  Takayuki Inubushi, Berlin, 26. September 1999
  47. 2:06:57 h  Athiopien Tesfaye Tola, Amsterdam, 17. Oktober 1999
  48. 2:06:58 h  Daniel Rono, Rotterdam, 13. April 2008
  49. 2:07:02 h  Sammy Lelei, Berlin, 24. September 1995
  50. 2:07:02 h  Jaouad Gharib, London, 18. April 2004
  51. 2:07:05 h  Joshua Chelanga, Berlin, 26. September 2004
  52. 2:07:06 h  Sudafrika Ian Syster, London, 14. April 2002
  53. 2:07:07 h  Ahmed Salah, Rotterdam, 17. April 1988
  54. 2:07:07 h  Paul Koech, Chicago, 12. Oktober 2003
  55. 2:07:09 h  Japhet Kosgei, Rotterdam, 18. April 1999
  56. 2:07:11 h  Benjamin Maiyo, Chicago, 9. Oktober 2005
  57. 2:07:12 h  Carlos Lopes, Rotterdam, 20. April 1985
  58. 2:07:12 h  James Rotich, Amsterdam, 21. Oktober 2007
  59. 2:07:13 h  Steve Jones, Chicago, 20. Oktober 1985
  60. 2:07:13 h  Atsushi Satō, Fukuoka, 2. Dezember 2007
  61. 2:07:14 h  Robert Kipkoech Cheruiyot, Boston, 17. April 2006
  62. 2:07:15 h  Cosmas Ndeti, Boston, 18. April 1994
  63. 2:07:15 h  Dmytro Baranowskyj, Fukuoka, 3. Dezember 2006
  64. 2:07:16 h  Isaac Wanjohi Macharia, Dubai, 18. Januar 2008
  65. 2:07:18 h  Kenneth Cheruiyot, Rotterdam, 22. April 2001
  66. 2:07:19 h  Andrés Espinosa, Boston, 18. April 1994
  67. 2:07:19 h  Mubarak Hassan Shami, Paris, 15. April 2007
  68. 2:07:20 h  Vincent Rousseau, Berlin, 24. September 1995
  69. 2:07:20 h  Sudkorea Lee Bong-ju, Tokio, 13. Februar 2000
  70. 2:07:22 h  Stefano Baldini, London, 23. April 2006
  71. 2:07:23 h  Fabián Roncero, Rotterdam, 18. April 1999
  72. 2:07:23 h  Viktor Röthlin, Tokio, 17. Februar 2008
  73. 2:07:23 h  David Mandago Kipkorir, Hamburg, 27. April 2008
  74. 2:07:24 h  Hosea Kiprop Rotich, Paris, 6. April 2008
  75. 2:07:26 h  Benjamin Kimutai Koskei, Amsterdam, 20. Oktober 2002
  76. 2:07:28 h  Sudafrika Josia Thugwane, Fukuoka, 7. Dezember 1997
  77. 2:07:29 h  Salim Kipsang, Berlin, 30. September 2007

Frauen

Alle Läuferinnen mit einer Zeit von 2:24 Stunden oder schneller.

Letzte Veränderung: 10. April 2008

  1. 2:15:25 h  Paula Radcliffe, London, 13. April 2003
  2. 2:18:47 h  Catherine Ndereba, Chicago, 7. Oktober 2001
  3. 2:19:12 h  Mizuki Noguchi, Berlin, 25. September 2005
  4. 2:19:36 h  Deena Kastor, London, 23. April 2006
  5. 2:19:39 h  Sun Yingjie, Peking, 19. Oktober 2003
  6. 2:19:41 h  Yōko Shibui, Berlin, 26. September 2004
  7. 2:19:46 h  Naoko Takahashi, Berlin, 30. September 2001
  8. 2:19:51 h  Zhou Chunxiu, Seoul, 12. März 2006
  9. 2:20:42 h  Athiopien Berhane Adere, Chicago, 22. Oktober 2006
  10. 2:20:43 h  Tegla Loroupe, Berlin, 26. September 1999
  11. 2:20:43 h  Margaret Okayo, Boston, 15. April 2002
  12. 2:20:47 h  Galina Bogomolowa, Chicago, 22. Oktober 2006
  13. 2:21:06 h  Ingrid Kristiansen, London, 21. April 1985
  14. 2:21:21 h  Joan Benoit, Chicago, 20. Oktober 1985
  15. 2:21:29 h  Constantina Tomescu, Chicago, 9. Oktober 2005
  16. 2:21:29 h  Ljudmila Petrowa, London, 23. April 2006
  17. 2:21:31 h  Swetlana Sacharowa, Chicago, 13. Oktober 2002
  18. 2:21:32 h  Athiopien Gete Wami, Berlin, 24. September 2006
  19. 2:21:45 h  Uta Pippig, Boston, 18. April 1994
  20. 2:21:45 h  Masako Chiba, Osaka, 26. Januar 2003
  21. 2:21:46 h  Susan Chepkemei, London, 23. April 2006
  22. 2:21:51 h  Naoko Sakamoto, Osaka, 26. Januar 2003
  23. 2:22:12 h  Eri Yamaguchi, Tokio, 21. November 1999
  24. 2:22:22 h  Lornah Kiplagat, Osaka, 26. Januar 2003
  25. 2:22:23 h  Catherina McKiernan, Amsterdam, 1. November 1998
  26. 2:22:36 h  Benita Johnson, Chicago, 22. Oktober 2006
  27. 2:22:38 h  Zhang Yingying, Xiamen, 5. Januar 2008
  28. 2:22:46 h  Reiko Tosa, London, 14. April 2002
  29. 2:22:54 h  Lidia Simon, Osaka, 30. Januar 2000
  30. 2:22:56 h  Harumi Hiroyama, Osaka, 30. Januar 2000
  31. 2:22:56 h  Jeļena Prokopčuka, Osaka, 30. Januar 2005
  32. 2:22:59 h  Madaí Pérez, Chicago, 22. Oktober 2006
  33. 2:23:05 h  Marleen Renders, Paris, 7. April 2002
  34. 2:23:09 h  Athiopien Bezunesh Bekele, Dubai, 18. Januar 2008
  35. 2:23:12 h  Wei Yanan, Seoul, 18. März 2007
  36. 2:23:17 h  Zhang Shujing, Peking, 20. Oktober 2002
  37. 2:23:21 h  Athiopien Fatuma Roba, Boston, 20. April 1998
  38. 2:23:22 h  Joyce Chepchumba, London, 18. April 1999
  39. 2:23:22 h  Salina Jebet Kosgei, Berlin, 24. September 2006
  40. 2:23:23 h  Athiopien Magarsa Assale, Dubai, 18. Januar 2008
  41. 2:23:26 h  Hiromi Ōminami, Berlin, 26. September 2004
  42. 2:23:27 h  Bai Xue, Xiamen, 5. Januar 2008
  43. 2:23:29 h  Rosa Mota, Chicago, 20. Oktober 1985
  44. 2:23:30 h  Mari Ozaki, Osaka, 26. Januar 2003
  45. 2:23:30 h  Athiopien Derartu Tulu, Helsinki, 14. August 2005
  46. 2:23:31 h  Esther Wanjiru Maina, Osaka, 30. Januar 2000
  47. 2:23:33 h  Walentina Jegorowa, Boston, 18. April 1994
  48. 2:23:37 h  Liu Min, Beijing, 14. Oktober 2001
  49. 2:23:38 h  Rita Jeptoo Sitienei, Boston, 17. April 2006
  50. 2:23:43 h Olga Markowa, Boston, 20. April 1992
  51. 2:23:43 h  Takami Ōminami, Rotterdam, 21. April 2002
  52. 2:23:47 h  Maura Viceconte, Wien, 21. Mai 2000
  53. 2:23:48 h  Yumiko Hara, Osaka, 28. Januar 2007
  54. 2:23:51 h  Lisa Martin-Ondieki, Osaka, 31. Januar 1988
  55. 2:23:57 h  Zhu Xiaolin, Peking, 20. Oktober 2002

Trivia

Siehe auch

Quellen

(unvollständig)

Einzelnachweise

  1. Analyse der Marathonszene in Deutschland 2005 auf laufreport.de
  2. http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-12021-0,00.html
  3. http://www.runnersworld.com/article/0,7120,s6-238-244-255-5958-0,00.html
  4. http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/4927936.stm
  5. Jokl u. a.: Master's performance in the New York City Marathon 1983–1999. In: British Journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273172, S. 408-412 (Volltext verfügbar)
  6. Steinacker u. a.: Orthopädische Probleme bei älteren Marathonläufern. In: Sportverletzung Sportschaden. 15, 2001, PMID 11338658, S. 12-15
  7. Maron u. a.: Risk for sudden cardiac death associated with marathon running. In: American College of Cardiology.28, 1996, PMID 8800121, 428–431
  8. Redelmeier & Greenwald: Competing risks of mortality with marathons: retrospective analysis. BMJ 2007;335;1275-1277 doi:10.1136/bmj.39384.551539.25
  9. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention
  10. Almond u. a.: Hyponatremia among runners in the Boston Marathon. In: The New England Journal of Medicine. 352, 2005, PMID 15829535, S. 1550–1556
  11. Ambros-Rudolph u. a.: Malignant melanoma in marathon runners. In: Archives of Dermatology. 142, 2006, PMID 17116838, S. 1471–1474
  12. Mailler, Adams: The wear and tear of 26.2: dermatological injuries reported on marathon day. In: British journal of Sports Medicine. 38, 2004, PMID 15273194, S. 498–501 (Volltext verfügbar)
  13. Fortescue u. a.: Cardiac troponin increases among runners in the Boston Marathon. In: Annals of Emergency Medicine. 49, 2007, PMID 17145114, S. 137-143
  14. Otto u. a.: Boxing and running lead to a rise in serum levels of S-100B protein. In: International Journal of Sports Medicine. 21, 2000, PMID 11156273, S. 551-555
  15. Siegel u. a.: Elevated skeletal muscle creatine kinase MB isoenzyme levels in marathon runners. In: JAMA. 250(20), 1983, PMID 6644963, S. 5-2837
  16. Hasselblatt u. a.: Serum S100beta increases in marathon runners reflect extracranial release rather than glial damage. In: Neurology. 62, 2004, PMID 15136701, S. 1634–1636
  17. Siegel u. a.: Normal post-race antimyosin myocardial scintigraphy in asymptomatic marathon runners with elevated serum creatine kinase MB isoenzyme and troponin T levels. Evidence against silent myocardial cell necrosis. In: Cardiology. 86, 1995, PMID 7585754, S. 451-456
  18. Neilan u. a.: Myocardial injury and ventricular dysfunction related to training levels among nonelite participants in the Boston marathon. In: Circulation. 114, 2006, PMID 17101848, S. 2325–2333
  19. Thompson u. a.: Marathoner's Heart? In: Circulation. 114, 2006, PMID 17130353, S. 2306–2308
  20. Siehe Edward S. Sears: Running Through the Ages. McFarland, 2001, ISBN 0786409711, S. 306
  21. Statistik des Hamburger 100 Marathon Club
  22. Horst Preisler lief seinen 1500. Marathon - Nachricht auf www.Laufen-in-Hamburg.de

Literatur

 Commons: Marathonlauf – Bilder, Videos und Audiodateien