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Diskussion:Slawische Sprachen/Archiv/Januar/2005

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Maschinelle Übersetzung zwischen slawischen Sprachen

Ich halte es nicht für sinnvoll, dass in einem Artikel über die slawischen Sprachen über éin konkretes Projekt der maschinellen Übersetzung berichtet wird. Erstens gibt es solche Projekte nicht nur in Saarbrücken, sondern auch in Prag, Moskau und sonstwo, zweitens wird niemand, der Informationen zu diesem Thema sucht, sie im Artikel über die slawischen Sprachen suchen, sondern allenfalls in dem Artikel über maschinelle Übersetzung, wo übrigens so einiges über die Übersetzung zwischen Russisch und Englisch steht. Ich möchte also vorschlagen, den gestern eingefügten Absatz dorthin zu verschieben, und werde das auch in den nächsten Tagen tun - nachdem ich noch eventuelle andere Meinungsäußerungen abgewartet habe. Gruß --Tilman 09:16, 11. Jan 2005 (CET)

Ich bin einverstanden, vielleicht sollte der Artikel dann aber - als "Kompromiss"- auch einen Verweis auf den Artikel "maschinelle Übersetzung" enthalten...Juro 12:14, 11. Jan 2005 (CET)

Das ist noch das geringste Problem - ich hoffe, ich denke daran, wenn ich dann so weit bin. Gruß --Tilman 12:44, 11. Jan 2005 (CET)

Ich wollte es hier schreiben, weil es eben um eine Übersetzung *innerhalb* der slawischen Sprachen geht, nicht etwa Russisch-Englisch oder so. Ich kenne kein ähnliches nennenswertes Projekt außer RUSLAN in Prag - vor 20 Jahren. Zumindest ein Link wäre sinnvoll. Gruß --Kotisch 14:33, 11. Jan 2005 (CET)

Egal wo das steht, es sollte doch wenigstens der Name des Projektes erwähnt werden! So bringt diese "Information" überhaupt nichts. Wo kann man sich nun informieren, wenn man mehr darüber erfahren will. Vielleicht gibt es auch Literatur oder eine Homepage zu diesem Projekt. Dann sollte man dies auch dazu schreiben. Dubby 12:44, 21. Okt 2005 (CEST)

Bildgröße

Das Bild hat eine Größe von 718 KB (735.062 Bytes). Sehr viel für Modemsurfer. --Leparachutist 03:00, 12. Jan 2005 (CET)

Huch, und ich sehe gerade, dass es dort einen kleinen Klecks Sorbisch westlich der Elbe gibt... Sollte damit etwa mein Exil-Wohnort gemeint sein? ;-) --Dundak 17:34, 11. Mai 2005 (CEST)
Nicht schlecht, die Karte. Bitte noch Tippfehler berichtigen: Ungarn, Schwarzes Meer, WEISSRUSSLAND (kein scharfes ß, weil in Großbuchstaben). Allerdings scheint die Karte eher historisch zu sein; dass Polabisch ausgestorben ist, weiß man eh, aber Ober- und Niedersorbisch nehmen auf dieser Karte eine zu große Fläche ein. Und Slowenisch in ganz Kärnten, dass ist natürlich auch ziemlich hart. Was mir noch einfällt: In der Ostslowakei wird auch Ruthenisch gesprochen, ich weiß aber leider nicht, wie die Sprachgrenze genau verläuft. Im Teschener Schlesien spricht man auch Polnisch. Und im südwestlichen Teil Bulgariens müsste man noch Mazedonisch berücksichtigen. Gruß --Kotisch 09:25, 12. Mai 2005 (CEST)
Jedenfalls besser als die vorhandene Abbildung. Was die von Kotisch angesprochenen Punkte angeht, es stellt sich dann aber die Frage, ab wieviel Prozent die Zweitsprache abgebildet werden soll. In der Slowakei (und Polen) gibt es beispielsweise Ruthenen, aber in der Slowakei machen sie - im äußersten Nordosten - höchstens 7% Prozent aus - das heißt, wenn man die abbildet, müsste man dann analog auch sehr "kleine" Details in anderen Gebieten abbilden...Juro 05:06, 13. Mai 2005 (CEST)
Oh, in Bezug auf den Osten Deutschlands ist die Karte aber nicht zu gebrauchen. Wie schon von Kotisch angemerkt, ist das Polabische nicht mehr existent - das Grün müsste also verschwinden. Die beiden sorbischen Sprachen nehmen wirklich viel zu viel Platz ein - die Karte geht vielleicht von den Verhältnissen um das Jahr 1600 aus (dann müsste sich das Sorbische allerdings bis östlich der Neiße erstrecken! --Dundak 10:21, 13. Mai 2005 (CEST)
Na ja, stimmt, das ist mir gar nicht aufgefallen. Ich würde jetzt aber nicht das Gebiet um Sorau schraffieren, man sollte die nunmehrige Lage abbilden. Ich schlage also vor: Polabisch weg, Ober- und Niedersorbisch verkleinern und Slowenisch in Kärnten auch. Im Teschener Schlesien müsste neben Tschechisch auch Polnisch eingezeichnet sein. Ruthenisch in der Ostslowakei muss nicht sein, war nur ein Denkanstoß von mir. Man könnte sich noch überlegen, ob ein Teil der Südslowakei entsprechend schraffiert werden sollte, dort leben schon mehr Magyaren, oder? (Die Aufzählung ist nicht taxativ :-) --Kotisch 11:00, 13. Mai 2005 (CEST)
Deswegen habe ich ja nach dem Prozentanteil gefragt. Es stellt hier aber die Frage, ob wir nur so vor uns hin diskutieren, oder ob auch jemand vor hat, die Karte zu ändern und die entsprechenden Vorschläge zu berúcksichtigen...Juro 01:59, 14. Mai 2005 (CEST)

Hopla, da ist wohl jemand schlecht drauf... Bezüglich der slowenischen Minderheit in Kärnten hab ich noch ein genaueres Schema erstellt. (Zwecks übertragung auf die neue Karte.)

Allerdings bezweifle ich ob es sich lohnt diese Minderheit bei einem Anteil von nur gut 2.3% an der Kartner Bevölkerung auf der Karte aufzuführen. --lion10 10:46, 14. Mai 2005 (CEST)

Die Karte zeigt aber mitnichten die Verbreitung der slowenischen Minderheit. Es handelt sich einzig um eine Karte, auf der diejenigen politischen Bezirke blau eingefärbt sind, in denen es Slowenen gibt. Gerade die nördlichen Teile der Bezirke Villach-Land und Völkermarkt sind seit langem nicht mehr slowenischsprachig. Eine derart ungenaue Karte nützt uns gar nichts. --Seidl 16:47, 14. Mai 2005 (CEST)
Viel mehr werden es nicht sein, aber nicht alle Kärntner Slowenen geben zu, solche zu sein. Es gibt immer noch scheußliche Deutschnationale in Kärnten, die ausrasten, wenn z. B. jemand laut darüber nachdenkt, ein paar zweisprachige Ortstafeln mehr aufzustellen. – David (siehe oben)

Das habe ich niemals behauptet. Die Karte zeigt lediglich ganz eindeutig jene Bezirke in denen es noch eine nenneswerte slowenische Minderheit gibt. Dies habe ich im übrigen mit dem kleinen Bevölkerungsanteil der Slowenen noch verdeutlicht. Aber anscheinend scheint da ein Deutsch-Natinaler nicht ganz zu Ende zu lesen. Was anderes kann mann wohl auch nicht erwarten. Einfach nur traurig... --lion10 23:24, 17. Mai 2005 (CEST)

Womit wir auch hier wieder einen schönen Beleg für die Richtigkeit von Godwin's Law hätten. Und, by the way: bei solchen Leuten fühlst du dich doch ganz zu Hause, denn wer anderes als die Deutschnationalen behaupten, dass die Kärntner Slowenen so wenige seien, dass sich das ganze Trara um diese Volksgruppe gar nicht lohnt? --Seidl 00:05, 18. Mai 2005 (CEST)

Auf der großen Karte kommen solche Details sowieso nicht zum Vorschein. Das Unterland kann halt zweisprachig eingezeichnet werden, dann sieht man, dass irgendwo in Südkärnten auch Slowenisch gesprochen wird. Eine detaillierte Erklärung müsste dann in den Artikeln slowenische Sprache und Kärnten stehen, oder? --Kotisch 03:37, 18. Mai 2005 (CEST)

Ich bin der gleichen Meinung. Auf der Karte kann man Kärnten nicht einmal erkennen. Juro 19:14, 18. Mai 2005 (CEST)

Auch ich schliesse mich dem an. Dieses Thema gehört in die Artikel slowenische Sprache sowie Kärnten. Und, By the way, jemand scheint hier mit Liebe Tatsachen zu verdrehen. Wer hat sich denn hier über eine zu starke Gewichtung der Kärntner Slowenen beschwert? Als Halb-Slowene stehe ich bestimmt den Deutsch-Nationalen nahe. Ich halte micht nur an Fakten, auch wenn's mir selber nicht gefällt, ist der Anteil der Kärntner Slowenen nun mal relativ klein. Und zum Punkt Godwin's Law, ich habe wirklich nicht gewusst das man Deutsch-Nationale 1:1 mit Nazis gleichsetzt, das ist mir wirklich neu... --lion10 16:56, 19. Mai 2005 (CEST)