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Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium (Bad Windsheim)

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Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium

Logo des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasiums
Schultyp Naturwissenschaftliches-technologisches und sprachliches Gymnasium
Anschrift Friedensweg 24
91438 Bad Windsheim
Bundesland Bayern
Gründungsjahr um 1400
Schülerzahl ca. 750
Website www.gwsg.net

Das Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium ist ein Gymnasium in Bad Windsheim. Momentan wird es von ungefähr 750 Schülern besucht.

Geschichte

Die Gründung der, damals als schola latina (Lateinschule) bezeichneten, Einrichtung ist auf den Zeitraum um 1400 zu datieren. Damit ist die Schule das älteste Gymnasium seiner Art in Bayern. 1401 wird von einer Spende an die Internatsschüler von Bad Windsheim berichtet und von 1412 ist die Todesanzeige des ersten Direktors der Lateinschule, Uldaricus Engerer, erhalten geblieben. Allerdings sind nicht viele Dokumente aus der Anfangszeit erhalten geblieben, die die Abläufe und Organisation der Schule wiedergeben.

1595 erhält die Schule erstmals eine „Schulordnung über den schulischen Gehorsam“. 16 Jahre später wird die Lehranstalt mit dem Namen Gymnasium bezeichnet. 1667 folgt eine zweite Schulordnung, die vorschrieb, im Unterricht nur Latein zu sprechen. Während dieser Zeit besucht auch Franz Daniel Pastorius die Schule, der Gründer von Germantown im späteren US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania. Eine weitere berühmte Persönlichkeit besuchte von 1714 bis 1729 das Gymnasium: Es war der Forscher, Mitentdecker Alaskas und spätere Namensgeber Georg Wilhelm Steller.

Im Jahr 1757 wurde unter dem modernen Direktor Georg Wilhelm Dietz erstmals Französisch als Fremdsprache neben Latein und Griechisch angeboten. 1831 wird an dem Gymnasium die bayerische Schulordnung eingeführt, da Bad Windsheim seit 1810 zu Bayern gehört. 1919 wird per Erlass Englisch als erste Fremdsprache eingeführt und Französisch bzw. Latein als zweite Fremdsprache unterrichtet.

Im Jahre 1967 wird der Neubau der Schule abgeschlossen, welche seit 1965 offiziell Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium heißt. 1973 erreicht die Schülerzahl die 600er-Marke. Seit dieser Zeit wurden zwei Informatikräume eingerichtet und zwei Anbauten am Schulhaus, die fünf neue Klassenzimmer, eine Cafeteria, einen Biologiesaal, ein Sprachlabor (inzwischen Computerraum) und einen Medienraum beinhalten, vorgenommen. 2006 wurde eine dritte Erweiterung der Schule mit einem Speisesaal vorgenommen. Sie wurde durch die Einführung des achtjährigen Gymnasiums (verkürzter Bildungsgang → G8) in Bayern notwendig.

Berühmte Persönlichkeiten

Koordinaten: 49° 30' 8" N, 10° 25' 27" O