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Jarkend

Dieser Artikel behandelt den Fluss in Xinjiang. Für den Kreis Yarkant des Regierungsbezirks Kaschgar (der auch Yarkand geschrieben wird), siehe Yarkant.

Der 1.070 km lange Jarkend (auch Jarkand bzw. Yarkand genannt) ist einer der Quellflüsse des Tarim in China (Asien).

Der Fluss entsteht im äußersten Westen der Volksrepublik im autonomen Gebiet Xinjiang. Seine Quelle befindet sich im Karakorum. Von dort fließt er in nördliche Richtungen durch das Hochgebirge, bildet bereits wenig unterhalb seiner Quelle die Grenze zum östlich angrenzenden Kunlun Shan und erreicht den Westteil des Tarimbeckens. Darin durchfließt er die in 1.270 m Höhe liegende Stadt Yarkand und den Westteil der Wüste Taklamakan in Richtung Nordosten. Einiges südlich von Aksu mündete der Jarkend in den Tarim, solange er dort noch Wasser führte.

Der Jarkend versorgte den Tarim noch in den 1950er Jahren jährlich mit 1–1,5 Milliarden m³ Wasser, aber ab 1979 führte er im Unterlauf kein Wasser mehr; dadurch starben dort 59 % der Pappel-Bestände bis 1993 ab.

Siehe auch: Liste der längsten Flüsse der Erde