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Fender Starcaster

Fender Starcaster
{{{bild}}} Hersteller Fender
Produktionszeit 19761982
Konstruktion
Typ Semi-Hollow
Mensur 625 mm
Halsverbindung geschraubt
Materialien
Korpus Ahorn
Hals Ahorn
Griffbrett Ahorn
Mechanik/Elektronik
Steg feste Brücke (Tune-O-Matic)
Tonabnehmer 2 x Humbucker
Bedienfeld 1 x Tonabnehmer-
wahlschalter,
2 x Lautstärke,
2 x Ton

,
1 x Master Lautstärke

Die Fender Starcaster war ein E-Gitarrenmodell, ein so genanntes Semi-Hollowbody-Design von Gene Fields. Fender versuchte damit, in den Markt der halbakustischen Humbucker-Gitarren vorzudringen. Sie wurde von 1976 bis 1977 produziert.

Die Gitarre hatte einen asymmetrischen Korpus mit Resonanzräumen, zwei F-Löcher und zwei Fender Wide-Range Humbucker-Pickups. Der Hals war nicht - wie bei Gitarren dieser Art üblich - verleimt, sondern nach Fender-Tradition angeschraubt. Die Pickups kamen aus der Telecaster-Serie. Das Design des Kopfes mit einem farblich an den Korpus angepassten geschwungenen unteren Saum war neu und ist an keiner anderen Fender-Gitarre zu finden.

Die Starcaster war - obwohl von hoher Qualität - kommerziell wenig erfolgreich. Sie konnte sich nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auch passte sie nicht zum Image von Fender, die für Solidbody-Gitarren mit Single-Coils standen.

Starcaster-Modelle sind selten, kosten aber wegen ihrer Unbeliebtheit nicht so viel wie vergleichbare Modelle der Marken Gibson oder Gretsch. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gitarrendesigns von Fender gibt es von der Starcaster bisher kein Reissue-Modell.

Die mangelnde Präsenz in diesem Marktsegment konnte Fender erst 2003 mit der Übernahme der Gitarrenproduktion von Gretsch ausgleichen.

Einer der berühmtesten Starcaster-Spieler war bis vor kurzem der Funk-Pionier Leo Nocentelli von The Meters. Bekannt geworden ist die Starcaster zuletzt auch durch den Radiohead-Gitarristen Jonny Greenwood, der sie neben seinen Telecaster einsetzt.