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Sturmabzeichen

Das (allgemeine) Sturmabzeichen war ein Tapferkeitsabzeichen der deutschen Heeres im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Stiftung

Das Abzeichen wurde am 1. Juni 1940 mittels Verordnung durch den Oberbefehlshaber des Heeres, Walther von Brauchitsch, eingeführt. Damit sollten Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften beliehen werden, die weder unter die Bestimmungen des Infanterie-Sturmabzeichens, noch des Panzerkampfabzeichens fielen. In den Stiftungsvorschriften wird von dem Abzeichen stets als Sturmabzeichen gesprochen, zur Abgrenzung bürgerten sich schnell die Bezeichnung Allgemeines Sturmabzeichen, bzw. (allgemeines) Sturmabzeichen ein.

Ausführung

Es bestand aus gegeneinander gekreuzter Stielhandgranate und Seitengewehr und war umgeben von einem ovalen Eichenkranz, der im oberen Teil das Hoheitszeichen der Wehrmacht trug. Die Farbe war silber. Mit Verordnung vom 1. Juni 1940 wurde das Abzeichen durch das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) eingeführt. Die Trageweise wurde auf der linken Brustseite festgelegt und sowohl in als auch außer Dienst getragen.

Verleihung

Das Sturmabzeichen wurde verliehen an Personen, die ab 1. Januar 1940

Am 2. Juli 1943 wurde wiederum mit Verordnung des OKW die Einführung höherer Stufen zum Sturmabzeichen geregelt. Diese sah vor, das Abzeichen unterhalb der gekreuzten Handgranate und dem Seitengewehr zusätzlich mit rechteckiger Umrandung die Zahlenangaben 25, 50, und 75 zu versehen. Diese Aufmachungen wurden dann entsprechend nach 25 anrechnungsfähigen Einsätzen die Stufe II, nach 50 Einsätzen die Stufe III beziehungsweise nach 75 Einsätzen die Stufe IV zur Verleihung gebracht. Es durfte nur ein Sturmabzeichen getragen werden, die niedrigen Stufen verblieben dem Träger jedoch zur Erinnerung.

Literatur

siehe auch Liste der deutschen Orden und Ehrenzeichen