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Bundeshaus (Berlin)

Das Bundeshaus ist ein Gebäude an der Bundesallee 216-218 im Berliner Ortsteil Wilmersdorf.

Geschichte

Dieses Gebäude wurde von 1893 und 1895 unter Leitung des Geheimen Oberbaurates Bernhardt und des Architekten Wiezcorek an der damaligen Kaiserallee errichtet. Es diente als Verwaltungsgebäude für die Königlich Preußische Artillerie-Prüfungs-Kommission. Nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es restauriert und am 17. April 1950 durch Bundeskanzler Konrad Adenauer als Bundeshaus eingeweiht. Im Zusammenhang damit erfolgte die Umbenennung der Kaiserallee in Bundesallee am 18. Juli 1950, um die Verbundenheit Berlins mit dem Bund zu betonen. Von 1950 bis 1990 war das Gebäude Dienststelle des Bevollmächtigten der Bundesregierung in Berlin. Heute befindet hier eine Außenstelle des Bundesinnenministeriums.

Heutige Nutzung

Heute bietet es verschiedenen Einrichtungen des Bundes ein gemeinsames „Dach“. Es ist der Berliner Hauptsitz des Bundesverwaltungsamtes, welches das Gebäude auch verwaltet. Es befindet sich auch eine Lehrgruppe der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung darin. Zwischenzeitlich war es auch Sitz des Oberbundesanwalts beim Bundesverwaltungsgericht. Ab dem 23. Januar 2005 hat die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) ihren Berliner Dienstsitz im Bundeshaus.

Es befindet sich dort eine Berliner Gedenktafel für die Widerstandskämpfer Erich Hoepner und Henning von Tresckow.

Koordinaten: 52° 29' 53" N, 13° 19' 52" O