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Diskussion:Friedrich Fromm

Habe Textstelle entfernt, die aussagte, das die Gebrüder Stauffenberg das Attentat verübt hätten. Berthold Graf Schenk von Stauffenberg war zwar im Benderblock an der Verschwörung beteiligt, aber nicht am Attentat selbst. --Michael Thieme 23:32, 4. Jan 2006 (CET) Habe ausserdem das Wort „Fronde“ entfernt, das ist dann doch zu albern! --Michael Thieme 23:32, 4. Jan 2006 (CET)

Der 20. Juli 1944 fand viele schnelle Opfer; mit Fromms Hinrichtung bis zum 12. März 1945 ließ man sich (wer eigentlich: Hitler? Himmler?) eine Menge Zeit. Weshalb? Weiß jemand mehr darüber? Das gehörte hier zumindest mit einem Satz erwähnt. --Uccusic 15:41, 20. Jul. 2007 (CEST)

Tod Ludwig Becks

"Nachdem das potentille Staatsoberhaupt, als das war Beck im Erfolgsfalle vorgesehen, es in zwei Versuchen nicht fertigbrachte, sich mit einer Pistolenkugel in den Kopf zu schießen und dadurch zu verscheiden, gab Fromm einem Feldwebel den Befehl, den nun schwer verletzten Beck mit einem Gnadenschuss aus seinem Leben zu erlösen."

Abgesehen davon, dass er grammatisch eine Zumutung ist, empfinde ich diesen Satz in Formulierung und Wortwahl als makaber. Diese unsachliche Darstellung wird der Würde des Toten nicht gerecht. Auch scheint der Satz für mich einen ironischen Unterton zu haben, der eine positive Bewertung des Geschehenen impliziert. Gerade die Formulierung "aus seinem Leben zu erlösen" scheint mir zudem sehr nahe an dem euphemistischen Nazi-Jargon, demzufolge das Leben unliebsamer Menschen wertlos sei und diese demzufolge "erlöst" werden müssten. Der Begriff "Erlösung" im Zusammenhang mit einem gewaltsamen Tod stellt generell eine Perversion dar: Man kann aus dem Leben nicht "erlöst" werden, ein solches Unterfangen ist immer zum Schaden des Opfers.

Aus den genannten Gründen und weil ich überdies nicht einsehe, warum an dieser Stelle so detailliert über den Tod Ludwig Becks Auskunft erteilt werden sollte habe ich mir den Satz folgendermaßen zu ersetzen:

"Als dieser fehlschlug, ließ er den Schwerverletzten erschießen".

Dies halte ich für eine angemessenere, sachlichere, und neutralere Darstellung, die in ihrer Knappheit völlig ausreicht, um der eher geringen Bedeutung der Todesart Becks gerecht zu werden.