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Diskussion:Wilsdruff/Archiv

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Wappen: Gemeinfreiheit

Hallo Wils. Das Wilsdruffer Wappen ist gemeinfrei? gruss Geograv 08:03, 30. Mär 2005 (CEST)

Hallo Geograv,

die Wappendarstellung in 3D ist von mir. Ich erkläre sie als gemeinfrei. Die abgewandelte Version des offiziellen (flachen) Wappens der Stadt für wikipedia ist mit Bürgermeister und IT-Verantwortlichen der Stadt W. abgesprochen und bestätigt. Im Übrigen ist die Rechtslage bei Wappen hier schon öfters geklärt worden.

Nichts für ungut - inzwischen sind Wappen eine ausgesprochene Rarität (von 9.000 Ortsartikeln keine 300) und meinerseits blieben einige Anfragen bei Städten und Gemeinden des Erzgebirges unbeantwortet - ä bissl Neid sei mir gestattet. gruss Geograv 12:13, 9. Apr 2005 (CEST)

Nicht bloß Dir. Habe den gesamten Kreis Sächsische Schweiz angeschrieben und nur eine Antwort, diese allerdings positiv von der Stadt Pirna, erhalten. Der Rest war düsteres Schweigen mike 04:02, 10. Apr 2005 (CEST)

Schade. Seit dem Heise-Artikel vom 15.09.2004 wegen dem Wappen von Planegg und dem positiven Ausgang dachte ich an eine Beispielwirkung für alle Kommunen. In Wilsdruff selbst ist die Verwaltung seit längerem neuen Medien und ihren Nutzeffekten für die Stadt gegenüber sehr aufgeschlossen. Deshalb auch die freundliche Zustimmung. Interessant vielleicht noch hier => http://archiv.twoday.net/stories/281440/ Und von meiner Ausbildung her würde ich den "eigenschöpferischen Anteil", also die Umwandlung in 3D, als gerichtsverwertbar erachten. ;-) Gruß Wils

Die Diskussion ist vorbei. Amtliche deutsche und österreichische Wappen sind grundsätzlich gemeinfrei und dürfen ohne vorheriges Nachfragen bei den Gemeinden verwendet (im Sinne von Zitieren, nicht Führen!) werden. Siehe Wikipedia:Wappen und zur Verdeutlichung Wikipedia:Wappen/Probleme. --AlexF 16:18, 7. Jan 2006 (CET)

Geographie: begriffliche Bedeutung

Hi Beneflitz: Geographie ist fast alles. Geologie kann in den Bereich der physischen Geographie gezählt werden, Ortsteile , Nachbargemeinden von mir aus in regionale oder politische Geographie. hier fehlt vielleicht noch ein genereller Konsenz über die Einteilung. mike 01:47, 31. Mär 2005 (CEST) mike

Hallo mike: Eben weil 'Geographie' auch nach meiner Auffassung fast alles zu sein scheint, hielt ich die Anwendung dieses Begriffes für problematisch bzw. für überflüssig. (Ich dachte da auch an diverse 'Erdbeschreibungen' und 'Topographien' des 19. Jh.) Bis zum Beginn der Neuzeit hatten die beiden Begriffe 'Geograpie' und 'Kosmograhpie' meines Wissens gemäß Ptolemaeus synonyme Bedeutung, was sicher aus dem damaligen 'Welt'-Verständnis resultierte. In dem Werk (Cosmographicus Liber 1524) eines Verwandten (Peter Apian) wird 'Geographie' im Sinne von 'Kartographie' verstanden. Auch wegen der vielschichtigen Begriffsentwicklung maßte ich mir, der ich im Gegensatz zur Dir kein Geograph usw. bin, diese diskutable terminologische Nörgelei an. Übrigens freue ich mich über Deine Tolleranz. - Andererseits gibt es gewisse Leute, die wirklich keine Ahnung haben und sich bei berechtigtem Widerspruch recht militant verhalten. Eine Nichtachtung der Wissenschaft(en) schadet Wikipedia. PLUS ULTRA. Gruß Benneflitz.

Michael Kohlhaas: Wilsdruffbezug

Hallo Benneflitz, ich weiß, dass der "Schäfer von Wilsdruff" im Kohlhaas nicht die Hauptperson des Werkes ist. Ich hielt es trotzdem für erwähnenswert. Bei einer Löschung würde ich aber nicht militant. ;-) (Ich meld mich sicher noch mal per mail...) Wils

Hallo Wils: Hinsichtlich des 'Kohlhaas' ist nicht die verhältnismäßig geringe Gewichtung Wilsdruffs das Problem. - Ich darf sicher annehmen, daß Du das, was über Wilsdruff ausgesagt wird, gelesen hast. Wenn Du das mit stadtgeschichtlichen Tatsachen abgleichst, wirst Du erkennen, daß es höchstens sehr wenig mit der einstigen Wirklichkeit zu tun haben kann. - Lediglich der Umstand, daß ein bekannterer Schriftsteller in einem seiner Werke auf Wilsdruff Bezug nimmt, ist nach meinem Ermessen eine Fußnote wert, aber nicht mehr. An Deinem Quellen- und Geschichtsverständnis solltest Du vielleicht noch ein wenig arbeiten. Es gibt Vorbilder, die weder Abi noch HS-Studium vorweisen können, so daß Ausreden zwecklos sind. Welchen Wert hat Geschichtsvermittlung, wenn in gewohnter medienkapitalistischer Manier vordergründig Highlights vermittelt werden ? Sachlichkeit und Ausgewogenheit sollten Priorität haben, was sich auch unter 'Literatur' zeigen sollte. Ebenso wie viele ein Gotteshaus nicht wegen eines Glaubens, sondern wegen seiner Sehenswürdigkeiten betreten, kann man den Umgang mit Geschichte sicher nicht vorschreiben, aber eine Enzyklopädie sollte gewissen Ansprüchen hinlänglich genügen. - Zwar gibt es keine wirklich verbindliche Vorschrift fürs Zitieren von Literatur, aber Anführungszeichen sind eher ungewöhnlich. (Literaturhinweis: Neheimer, Kurt: Der Mann, der Michael Kohlhaas wurde. Heinrich von Kleist. Michael Kohlhaas, Berlin 1979; Mein Exemplar wurde 1979 von der damaligen Zentralbibliothek Wilsdruff angeschafft, aber nie ausgeliehen und sicher deswegen 'ausgesondert') - Im Sinne einer Empfehlung (!!!) verbleibe ich mit Gruß Benneflitz [+<(:-)~].

Hm. Wer sich über den Zusammenhang von Kohlhaas und Wilsdruff freut, benennt das im Wiki. Wen es stört, der löscht es. It´s a wiki ! Übrigens wäre es interessant zu erfahren, ob eine neue/andere Ausgabe des Buches jetzt in der Bibliothek zu haben ist. Gruß Wils

Na dann gehe mal schnell hin und mache im positiven Falle ein Schild mit 'erfreulicher Zusammenhang von Kohlhaas und Wilsdruff'dran. Schön, daß mir der Sinn und Zweck von Wikipedia endlich klar gemacht worden ist. Gruß Benneflitz.

..... Ratzinger widersprach nicht der Auffassung eines Interviewenden, daß Pfarrer heute mehr auf das, was bei den 'Leuten' ankommt, und weniger auf das, worauf es eigentlich ankommt, achten ..... Hm. ..... (vorauseilende) Selbstkritik (k)eines Medienpapstes ?! ..... Hm. .....

Literaturangaben zu Wilsdruff

Hallo Wils, welche Kriterien gibt es, um in die Literaturliste aufgenommen zu werden? Zu Kleist gibt es ja die Diskussion schon oben. Das Buch gehört hier einfach nicht hin. - Eugen Schlönvogt und Hermann Thomas haben zwar sehr nette Bücher verfasst - sie sind aber keine Werke über die Wilsdruffer Stadtgeschichte oder Gegenwart. Die wesentlichen Quellen zur Wilsdruffer Stadthistorie bzw. Zeitgeschichte fehlen dagegen nahezu vollständig. Es ist ja nicht so, dass man händeringend suchen muss, wo Wilsdruff mal am Rande erwähnt ist (s. Kleist). Sunflower

Hallo Sunflower, leider kenne ich die besagten Bücher nicht. Wenn diese Bücher, wie Du feststellst, nichts oder nur Unwesentliches über Wilsdruff aussagen, solltest Du sie besser rausschmeißen. Ich kann es aber nicht tun, weil ich die Bücher nur vom Titel her kenne. Nicht dieses gelegentlich langwierige Disskutieren, sondern Handeln im Sinne der Sache nutzt Wikipedia. Daher solltest Du außerdem die aus Deiner Sicht fehlende Literatur ergänzen. MfG Nachtschwärmer.

Hallo Sunflower, gelesen hast du die Bücher aber ? Natürlich sind das keine reinen Geschichtswerke, beschäftigen sich aber sehr wohl mit Wilsdruffer Stadt-, Schulgeschichte und Gegenwart. Wegen den vielen fehlenden "wesentlichen Quellen zur Stadthistorie" freuen wir uns auf deine Einträge. Ich trag dann "Wilsdruff - ein Kindheitsparadies" ein. Und wenn Kleist gelöscht wird, geht die stolze Stadt auch nicht unter. Immerhin aber taucht der "Schäfer von Wilsdruff" in diesem Werk 7 mal auf - und nicht am Rande, sondern in der Mitte des Buches... ;-) Grüße wils

Jakobsweg: Nachweisbarkeit

Hallo Wils, zuerst sorry an Geograv, hab noch nicht rausbekommen, wie ich mich selbst ordentlich in die Diskussion einklinken kann ... Wils, welche wissenschaftlichen Quellen gibt es dafür, dass Wilsdruff an einem der alten Jakobswege gelegen hat??? Das Thema interessiert mich brennend! Gruß ?Fragezeichen

Zuerst mal hier => http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg#Ostdeutschland Und wenn du in der Allgemeinen Einführung die Namensherkunft durchliest, erscheint die Aussage auch "wissenschaftlich" haltbar. Gruß Wils

Na wenn hier solche Mottos wie 'pars pro toto' oder 'wie der Kopf so der Rest' gelten, dann will ich mal hoffen, daß einer im Wilsdruff-Artikel nicht zuerst etwas wissenschaftlich unhaltbares liest und deswegen vielleicht denkt, daß der Rest von ebenfalls minderer Qualität ist. Übrigens, manches klingt nur 'wissenschaftlich'. Gruß Benneflitz.

Hallo Wils, ich suche eine wissenschaftliche Quelle im Sinne von historischer Quelle oder zitierfähiger wissenschaftlicher Arbeit. Internetquellen kann man zwar auch in Dipl.-Arbeiten u. ä . zitieren, es müsste sich dabei aber aber um eine im Internet veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit (Artikel, Dipl.-Arbeit, Dissertation o.ä.) handeln. Freie Enzyklopädien werden auf keinen Fall als Quelle anerkannt, da die nachprüfbare Grundlage fehlt und sie von jedem Interessierten ergänzt und damit im Extremfall auch manipuliert werden können. Vielleicht kannst Du mir helfen. Danke! Gruß ?Fragezeichen

Hallo Wils, Dein Link nennt den Frankenweg als Zubringer zum Jakobsweg. Der Zweig des Frankenweges über Bautzen-Dresden-Freiberg-nach Nürnberg wurde allerdings erst Mitte des 15. Jahrhunderts eingerichtet. Er hatte gegenüber anderen Handelsstraßen auch nur eine sehr untergeordnete Bedeutung. Wann wurde die Jakobikirche erbaut? Der Jakobsweg hatte im 15. Jh. seine Blütezeit schon deutlich hinter sich. Gruß Sunflower

Hallo Sunflower, die Wisdruffer Jacobikirche wurde vor 1165 erbaut. Ich war dabei, als Archäologen im Innenraum der Kirche Grabungen durchführten, um u. a. die Bauzeit festzustellen. Als immer wieder (durch schriftliche Quellen nicht belegbare) Brandschichten das Vorhaben störten, wurde das Alter anhand des Ecksteines am südöstlichen Kirchenfundament bestimmt. Genauer gesagt - "eingegrenzt". Website zur Wilsdruffer Jacobikirche Belege für Pilgerfahrten, Übernachtungen, Briefwechsel nach Santiago de Compostella liegen mir nicht vor. Hat allerdings bis jetzt auch noch niemand danach gesucht. Der Bezug zum Jakobsweg ist "nur" Allgemeingut, welches sich durch o. g. wiki bestätigt. Aber - sollte sich eine Mehrheit der engagierten (und auf wissenschaftlich fundierte Aussagen bedachten) Wiki-Autoren den kurzen Satz als überzogen, unwichtig und nicht wissenschaftlich empfinden, dann müsste er eben gelöscht werden. Noch kurz - das Spannende an der Jacobikirche ist eben genau ihre romanische Erscheinung als Wehrkirche. Könnt ihr ab Sommer 2005 selbst erleben, dann soll sie als 2. Sächsische Autobahnkirche ge- oder eröffnet werden ... Grüße wils

Hallo Wils, das Alter der Jakobikirche habe ich nie angezweifelt. Ich würde ihre Erbauung sogar noch ein paar wenige Jährchen eher einordnen - bin allerdings kein Historiker oder Archäologe. Ich finde es auch ganz toll, dass die Kirche Autobahnkirche wird. Ich mag St. Jakobi sehr und es hat mir sehr weh getan, dass sie so verlassen und vereinsamt auf ihrem Friedhof stand. Angezweifelt habe ich nur ihre Lage an einem historischen Jakobsweg!!! Und dafür wirst Du auch nie Quellen finden, weil historisch nicht haltbar.

Übrigens, zur Website der Jakobikirche: Wenn Bischof Benno wirklich den Bauplatz der Jakobikirche geweiht hat (wg. schwarzen Hundes usw.) dann hätte er als Heiliger mal ein echtes Wunder vollbracht. Zur Zeit der Erbauung der Jakobikirche war der Gute schon rund 50 Jahre tot. Nur so als kleiner Hinweis. Herzliche Grüße Sunflower

..... ebenso spielverderberisch ließe sich behaupten, daß 'Erlicht' nichts mit 'Irrlicht', sondern mit 'Erle' zu tun hat .....

Hallo, da ja inzwischen reichlich Zeit für Recherchen vergangen ist, will ich wieder mal anfragen, wie es denn nun mit den historischen Quellen zum angeblichen Jakobsweg aussieht. Wikipedia geht ja jetzt sehr entschieden gegen Falschinformationen vor. Ich schlage deshalb vor, entweder die Behauptung wird durch solide historische Quellen nachdrücklich untermauert oder ersatzlos gestrichen.

2. Du schreibst "Sie ist das städtische Zentrum einer 'Wilsdruffer Land' genannten Region, welche sich in etwa mit dem ehemaligen Amtsgerichtsbezirk Wilsdruff deckt." Stimmt so überhaupt nicht mehr. Große Teile des ehemaligen Amtsgerichtsbezirks liegen heute im Kreis Meißen, während andererseits fünf der heute 14 Ortsteile historisch immer zu den Ämtern Grillenburg und Dresden gehörten. Ganz davon abgesehen, halte ich die Information an dieser hervorgehobenen Stelle für völlig sinnlos und unwichtig. Gruß Sunflower

Hallo Sunflower, hinsichtlich des auch m. E. deplacierten Jakobsweges gebe ich Dir gern recht. - Das mit dem besagten 'Wilsdruffer Land' geht auf meine Kappe. Hierbei bezog ich mich in erster Linie auf diese fundierte und gehaltvolle Publikation: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz. Schrift für Heimatschutz, Volkskunde, Denkmalpflege und Naturschutz, Bd. 29, Heft 9 - 12: Das Wilsdruffer Land, Dresden 1940. Der Begriff 'Wilsdruffer Land' hat freilich nicht ein solchen Rang wie z. B. der Begriff 'Kohrener Land'. Weil sich nun der Begriff 'Wilsdruffer Land' kaum etabliert hat, kann man ihn auch ablehnen. Daher ist er diskutabel, auch hinsichtlich seiner Stellung im Artikel. Weil diese 'Region', auf welche die einstige administrativ-zentralörtliche Funktion Wilsdruffs ausstrahlte und heute in einer anderen Qualität und Quantität immer noch ausstrahlt, mit Ausnahme des Amtsgerichtsbezirkes Wilsdruff über jede gewesene und künftige Verwaltungsgliederung erhaben sein dürfte, kann im Gegensatz zum herbeigeredeten Jakobsweg keine Beugung von Geschichte beispielsweise für das Erreichen (finanz-)politischer Ziele vorliegen. - ..... Und selbst wenn es etwas mit dem Jakobsweg auf sich hätte, da oben gehört er schlicht nicht hin. Ich denke, der/die Jakobsweg-Verfechter sollte(n) eine gewisse Frist zum Erbringen unanfechtbarer Quellennachweise erhalten. Wenn einer Freiberufler ist, dann kann er sich gewiß auch einen Besuch einschlägiger Archive einrichten. Vielleicht (aber nur vielleicht) wird er sich dabei des Anspruchs und gleichsam der Härte ernsthafter Quellenarbeit bewußt. ...... Gruß Benneflitz (gelegentlicher Archivbenutzer). P. S.: Der Bürgermeister der Stadt Wilsdruff war heute im Heimatmuseum der Stadt Wilsdruff. Ist aber falsch herum gegangen. Konnt's ihm leider nicht rechtzeitig sagen; er war nur kurz da; wollte sich vielleicht nur zeigen. Hat sein Amtsvorgänger auch so gemacht. Dies gehört aber vielleicht genauso wenig hierher wie eben jener Jakobsweg, wenngleich jenes und dieses irgendwie miteinder zu tun hat. Es lebe der Chiasmus, wenn es einer ist.

Auch das sollte man gelesen und verstanden haben: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sei_grausam

hallo, die sache mit dem wilsdruffer land will ich nicht überbewerten. wesentlicher ist die geschichte mit dem jakobsweg. geschichte ist halt eine ernsthafte wissenschaft und darf nicht einfach nach marketinggesichtspunkten zurechtgebogen und gefälscht werden. vorschlag: bis 28. februar 2006 sollte genügend zeit sein, um alle verfügbaren wissenschaftlichen fakten, die für den historischen jakobsweg über wilsdruff sprechen auf den tisch, sprich: hier in der diskussionsrunde, vorzulegen. dann treffen wir uns hier und sichten das material. danach sollten wir gemeinsam entscheiden, ob wir den jakobsweg belassen können oder für immer ins reich der sagen verbannen. gruß sunflower

Zum Vorschlag: Und wenn ich "alle verfügbaren wissenschaftlichen Akten" zum ostdeutschen Zweiges des Jakobsweges erst am 29. Februar "auf den Tisch lege" ? Hat er dann für immer im Reich der Sagen zu bleiben oder wird nur ein gelöschter Eintrag wieder hergestellt ? Und auch wenn die Nachweise erst am 1. März ;-) kämen, müssten das die Gegner der Stadt akzeptieren. Zum "Wilsdruffer Land" sollte jeder engagierte Bürger "dem Volk auf´s Maul schauen". Selbst Leute aus Naustadt und Pegenau bei Meißen meinen Wilsdruff, wenn sie sagen: "Wir fahren in die Stadt." Probierts aus ! Verwaltungsgrenzen lassen sich vielleicht hervorragend durch Archiveinträge belegen, verhindern aber nicht die starke Ausstrahlung der unterzentralen Funktion des sog. "Grundzentrums" Wilsdruff in alle Richtungen. Und damit selbst Benneflitz merkt, dass die "einstige zentralörtliche Funktion Wilsdruffs" heute aktueller ist den je, wird ein zweites Altenpflegeheim und eine neue Kinderkrippe (!) an seiner Straße gebaut. ;-) Grüße wils

Wils, Du stellst immer wieder unter Beweis, kein wirklich brauchbarer Wikipedianer sein zu können. Deshalb ist es mir auch keineswegs mehr wert, auf Deine verschwafelten Diskussionsbeiträge ausführlicher zu reagieren. Nur soviel sollte noch gesagt werden, 'Gegner der Stadt' können auch solche Leute sein, welche infolge ihrer bald krankhaften Wilsdruffbegeisterung sowie ihres entsprechenden Geschwätzes und Handelns die Würde ihrer Stadt untergraben (auch wenn es nur wenige merken und schließlich auch sagen). Für einen Medienkünstler gehst Du äußerst schlampig und gewissenlos mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort und ebenso dessen Rezeption um, was aber nicht geschäftsschädigend sein muß, wenn man es durch Schaumschlägerei geschickt übertüncht. Doch zu weit sollte man sich vielleicht dennoch nicht aus dem Fenster lehnen. - Dein einst redlich erworbener Bonus, der mehrfach aufgewertet worden ist, ist endgültig verbraucht. Benneflitz (s. c. n.). P. S.: "Um Experten zum Mitwirken und Bleiben zu bewegen, darf nur wenig Geduld für diejenigen aufgebracht werden, die die Ziele der Wikipedia nicht verstehen ....." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sei_grausam).

Den von mir rausgeschmissenen Jakobsweg kannst Du gerne wieder einfügen, wenn Du für einen nennenswürdigen Jakobsweg auch eine anerkennenswerte Quelle ersten Ranges zu benennen vermagst. Solltest Du das Sächsische Hauptstaatsarchiv benutzen, empfehle ich wegen des gegenwärtigen Baulärms Ohrenschützer. Wenn Du einen überzeugenden Beleg gefunden hast, dann placiere ihn dort, wo er hingehört. Benneflitz.

Hallo Wils, 1. Es geht hier nicht um „den“ ostdeutschen Zweig des Jakobsweges, sondern nur um einen möglichen Nebenweg!

2. Wenn Du die Unterlagen erst am 29. Februar 2008 vorlegen willst, dann würde ich das schon etwas lang finden. Der 1. März 2006 ist allerdings OK. Das Ganze wundert mich aber schon. Du erzählst offenbar seit Jahren ! von diesem Weg. Zahlreiche Journalisten haben Deine Geschichten ahnungslos übernommen und Artikel dazu verfasst. Bei der ersten Nachfrage bezüglich historischer Quellen bricht aber das große Jammern aus. Wie soll ich das verstehen? Geschichtsaufarbeitung ist durchaus eine ernsthafte Wissenschaft!

3. Verwaltungsgrenzen sind nicht nur Striche auf der Landkarte. Da sind geschichtliche Wurzeln, wirtschaftliche Beziehungen, infrastrukturelle Anbindungen, auch emotionale Bindungen in eine Struktur eingeflossen und haben ein Gebiet geprägt. Ob Leute aus Naustadt oder Pegenau Wilsdruff meinen wenn sie in die „Stadt“ fahren, Junge, dass ist Micky Mouse Perspektive! Außerdem bestreitet hier niemand die „Ausstrahlung“ von Wilsdruff. Wilsdruff ist seit sehr langer Zeit ein gewisses städtisches Zentrum für sein Umland, allerdings für mehr als dies fehlen einfach die Potenziale. Ich kann nur - wenn ich auf Ursachesuche für Deine Reaktion gehe – vermuten, dass Du aus irgendeinem Grund über das Scheitern des Bürgerbegehrens verärgert bist. Aber das ist Demokratie! Ich verstehe bei diesem Projekt auch nicht, warum sich hier einige in W. anmaßen, immer nur nach den größten Töpfen zu schielen und wenn diese leergefressen sind, sich zu neuen durchzuschlauchen. Hier könnten wir jetzt z. B. eine Diskussion zu christlichen Grundwerten führen bzw. zu Prinzipien und dem Funktionieren von Demokratie! Das würde an dieser Stelle aber zu weit führen. Die Erklärung von Benneflitz akzeptiere ich. Das verstehe ich unter einer ernsthaften Geschichtsbetrachtung. Viele Grüße Sunflower

Hallo Sunflower + Wils, hab da mal von einer Wüstung Jakobsdorf in Richtung Freiberg gelesen. Gibt es da einen Zusammenhang? O. Plehn

Hallo Sunflower + Wils + O. Plehn, ich habe gehört, die Pesterwitzer Kirche verfügt über ein Jakobspatrozinium. Kann es vielleicht sein, daß der 'legendäre' Wilsdruffer Jakobsweg erst einen kleinen Abstecher nach 'Freital' machte, bevor er von Rußland nach Spanien weiterführte ? Oder kann es vielmehr sogar sein, daß es unzählige und dabei nicht besonders nennenswürdige Jakobswege gab, weil jeder zum dem bekannten Ziel führende Pilgerweg/-pfad einem Jakobsweg entspricht ? Gruß Benneflitz.

Hallo Sunflower, ich 'glaube' fest, daß der von Dir angesprochene Etikettenschwindel denjenigen, welche Du ansprichst völlig bewußt ist. Der Zweck 'heiligt' die Mittel. Es zählt, was letztlich am Ende herauskommt. Sich nicht damit abzufinden, ist aber in Ordnung. Mach ich auch so (zum Schaden der Karriere). Und daß Christen bessere Menschen sind, bezweifeln sogar die Christen. Da hilft auch manche Gebetszeile nichts, wie z. B.: "Herr ..... Lass die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute." (Quelle: www.wilsdruffer.de). Gruß Benneflitz.

P. S.: Mir fällt auf, daß manche Änderungen im hiesigen Artikel dazu führen, daß diese widerlichen 'Highlights' beseitigt oder entschärft werden. Dies sollte so weitergehen. Diese Highlight-Schwärmer sind Todfeinde unserer Heimat und treten das zu tradierende Erbe mit Füßen. Denn was bleibt von unserer eigentlichen Heimat, wenn nur noch diese besch... Highlights zählen ? Kühnes Vermächtnis ist der Sinn für das Authentische. Und es gilt, einmal herauszufinden, was die Wilsdruffer Stadtregierung und höhere Instanzen dazu meinen.

Hallo, ich möchte das Thema Jakobsweg gern endgültig abschließen, deshalb folgende Informationen zum Thema: Eine schöne Geschichte, aber leider Unfug. Hier müsste ich zuerst ganz viel über die Verbreitung des Jakobuskultes in Osteuropa erzählen – sowohl in zeitlicher, als auch regionaler Hinsicht. In Polen z. B. hat sich der Kult erst relativ spät (im 13. Jahrhundert) verbreitet. Auch stand hier die Pilgerbewegung im Zusammenhang mit Kaufleuten und Handel und es ist in der Hanse eine größere Pilgerbewegung als im polnischen Kernraum nachweisbar – mit der Folge, dass Wege von der Küste nach Süden genutzt wurden, die Wilsdruff überhaupt nicht tangierten. Für Russland ist das Thema Verbreitung des Kultes noch komplizierter. Insgesamt ist aber belegt, dass Pilger grundsätzlich die vorhandenen Altstraßen nutzten. Auf sächsischem Gebiet führte der historisch belegte Pilgerweg von Bautzen über Leipzig. Beliebt war auch der Weg von Polen direkt über Prag. Für die relativ häufige Verwendung des Jakobspatroziniums außerhalb von Pilgerwegen in Ostmitteleuropa sieht die Forschung andere Gründe.

Renate Wißuwa (Historikerin aus Chemnitz) warnt ausdrücklich davor, in Sachsen überlieferte Jakobspatrozinien aneinander zureihen und davon ausgehend Jakobswege zu rekonstruieren bzw. in bestimmtem Abständen Jakobskirchen und Hospize hineinzuinterpretieren. Weiterhin schreibt sie, dass es ein Fehler wäre, alle Jakobspatrozinien die an Fernstraßen liegen, sofort ursächlich mit der Pilgerbewegung in Verbindung zu bringen. Hier wird z. B. von Wilsdruffer Verfechtern der Theorie immer gern die Frankenstraße als Beleg angeführt - die allerdings gar nicht über Wilsdruff führte! Kurz zusammengefasst: Die Legende ist erst neueren Datums und wurde vermutlich mit einem Wiederaufschwung des Jakobuskultes in den 1980er Jahren konstruiert. In der seriösen und breit angelegten Heimat- und Kirchenforschung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts finden sich dazu keinerlei Hinweise oder Vermutungen. Die von Arthur Kühne betriebene Flurnamenforschung der 1920er Jahre ergibt ebenfalls keinerlei Hinweise, die entsprechende Rückschlüsse erlauben. Resümee: Es schließt nicht aus, dass ein einzelner Pilger einstmals auch an der Wilsdruffer Jakobikirche vorbeikam – für einen historischen Jakobsweg fehlt aber jedweder historische Ansatz und Beweis. Viele Grüße Sabine L-T

Artikel zur Jakobikirche (vgl. Nikolaikirche [Wilsdruff])

..... gibt es wohl noch nicht. Oder ? Benneflitz.

Artikel zum Heimatmuseum der Stadt Wilsdruff

..... gibt es wohl auch nicht. Wo sind die 'engagierten' 'Wilsdruffer' ? ..... Getöse ..... Blöße ..... . Benneflitz (.....).

Was eiert ihr denn so rum ??? Fragt halt Herrn Dr. rer. nat. Rolf Görner, ehrenamtlicher Leiter des Heimatmuseums der Stadt Wilsdruff und Mitglied im Landesverein Sächsischer Heimatschutz OG Wilsdruff, Autor zweier oder dreier Heimatbücher über Wilsdruff. Adresse s. Tel.-Buch (www.telefonbuch.de) und Homepage der Stadt Wilsdruff. Er kann eure Fragen beantworten; vielleicht schreibt er auch einen Artikel über dieses Museum, auch über die Schreibweise der Jakobikirche (obwohl dies schnurzegal sein sollte) und den Jakobsweg (der ebenfalls schnurzegal sein sollte) ??? Evtl. hat der aber keinen Internetzugang, muss man nicht unbedingt haben ab einem bestimmten Alter .....

Dieter Börner

Lieber Dieter, warum sprichst eigentlich Du, welchem dieser gebührliche Einfall zukommt, Herrn Dr. Görner diesbezüglich nicht an ? Weshalb soll(t)en andere dies tun ? Auch Dir galt meine ungünstige Ansprache. Herr Dr. Görner dürfte in der Lage sein, mittels ergebener Mitarbeiter sich einen Internetzugang zu verschaffen. Gruß Benneflitz.

Lieber Benneflitz, Dein leicht vorlautes Mundwerk (in diesen und in anderen Beiträgen) spricht für sich. Bis Du was merkst, haben andere (Wils und ich) das schon lange erledigt. Auch für Dich zum mitschreiben: Dr. Görner ist über 80 Jahre und nicht mehr so recht für sowas zu haben. --Dieter Börner 23:09, 15. Dez 2005 (CET)

Lieber Dieter, wenigstens reiß ich mein bescheidenes Mundwerk nicht bloß auf, sondern habe gelegentlich auch mal was vernünftiges bis gehaltvolles mitzuteilen. Was 'spricht für sich' ? Klingt anzüglich. - Würdet Ihr, Wils und Du, die Freundlichkeit oder Güte besitzen, die Erträgnisse Eures Schaffens im Wilsdruff-Artikel zur Wissenschaft aller zu verlinken ? Warum diese Geheimnisse ? Habt Ihr Angst, daß jemand was verbessert ? - Uebrigens zum Mitschreiben (substantiviertes Verb - hoff ich zumindest): Dr. rer. nat. Rolf Görner ist 81 Jahre 2 Monate 4 Tage alt. Morgen ist es allerdings ein Tag mehr, und übermorgen ..... Gääähn. Benneflitz 'maledicus' [+<(:-)-|<]. P. S.: Dieses "Bis Du was merkst, ....." übersteigt meine Frechheiten bei weitem.

Hallo Benneflitz, ich habe Dich schon richtig eingeschätzt. Aber lass uns einfach zur normalsprachlichen Form übergehen. Wils und ich haben nichts ausgeheckt, was man verbreiten müsste, sondern wir haben festgestellt, dass der Dr. Görner wahrscheinl. keinen Artikel dazu schreiben wird. Da ich kein ständig ortsansässiger Wilsdruffer bin sondern alle 1-2 Monate für 1 Woche oder mehr da bin, hat mich wils auf das Alter (ich wusste dies nicht) aufmerksam gemacht. Weiters kamen wir zu dem Schluss, dass die aufgeworfenen Fragen von minderem Interesse sind (ob Jacobus oder Jakobus) - das ist wie Staatsanwalt oder Waschanstalt, fast das selbe, nicht des Nachgehens wert. Dashalb haben wir es einfach auf sich beruhen lassen - Wenn DU aber mit ihm (=Dr.G.) redest - gebührlich natürlich - macht er vielleicht was - meine Stunden in Wilsdruff sind eigentlich immer ausgebucht bis auf die halbe Bier beim Paix vielleicht. Darf ich Dir abschliessend ein erfolgreiches Neues Jahr mit vielen GUTEN Artikeln und einer etwas stumpferen Zunge Wünschen - kommt von Herzen -- Dieter Börner 20:32, 27. Dez 2005 (CET)

Hallo Dieter, zunächst möchte ich Deine Wünsche zum Neuen Jahr erwidern. Mein gemäß Deiner Wahrnehmung lockeres Mundwerk ist in erster Linie die Reaktion auf die deplacierte Lockerheit und Gewissenlosigkeit, mit welcher gewisse 'Mitarbeiter' diese Enzyklopädie absichtsvoll in politischer oder geschäftlicher Hinsicht mißbrauchen bzw. verhunzen. Einmal ging es sogar so weit, daß Zutreffendes, weil es politisch nicht paßte, beseitigt worden ist. Da sehen sich manche als große Lokalpatrioten und wollen dabei nicht wahrhaben, welchen Schaden sie infolge ihrer Unfähigkeit, mit Geschichte umgehen zu können bzw. auch zu wollen, anrichten. Andererseits klopfen diese skrupellosen Handlanger und Claqueure sich für ihre vermeintlich geleisteten Verdienste sogar noch auf die eigene Schulter. ..... Das brachte mich zurecht gelegentlich in Fahrt. Wenn da was in Deine Richtung ging, erachte ich dies im nachhinein für bedauerlich, zumal Dich Deine Benutzerseite als einen ernstzunehmenden Wikipedianer ausweist. Allerdings könntest oder solltest Du gelegentlich mal erläutern, was Du unter 'gesicherten Quellen' verstehst.

Mittlerweile habe ich erkannt, daß diese langwierigen, letztlich hauptsächlich aus Höflichkeit (!) und (gelegentlich auch falsch verstandenem) Respekt (vorm Einbringen anderer) resultierenden Diskussionen Wikipedia und m. E. auch Wilsdruff schaden, weil es sicher besser ist, gewissen 'Mitarbeitern' diskussionslos die Rote Karte zu zeigen. Insofern wird der von Dir ausgesprochene Wunsch nach einer 'stumpferen Zunge' zumindest vielleicht in Erfüllung gehen. - Allerdings solltest Du anerkennen, daß hier manchmal ziemlich üble Dinge, von welchen Du auch beim Paix nichts oder wenig erfährst, mitschwingen.

Gruß Benneflitz.

P. S.: Der Familiennahme 'Börner', der von 'Bernhard' herrühren dürfte, ist in der Wilsdruffer Gegend seit Jahrhunderten verwurzelt. In Grumbach (b. Wilsdruff) haben wir beispielsweise 1530 einen Peter Berner (Tharandter Straße 27) und Gregor Berner (Limbacher Straße 24) (SächsHStA Landsteuerregister Nr. 312, Bl. 185a ff.). Dabei ist zumindest in Grumbach im 17. Jh. eine Wandlung von 'Berner' zu 'Börner' feststellbar (u. a.: SächsHStA GB AG Wilsdruff Abgabe I Nr. 83, Bl. 388a v. 02. Febr. 1677).

Hallo Beneflitz wenn Du immer das Datum dazusetzen würdest, wüsste ich jetzt, wann Du mir geschrieben hast. Börner ist ein alter Erzgebirgsname, da bin ich auch geboren, aber dass der mit "Bernhard" was zu tun haben soll, höre ich zum ersten Mal. Meine Vorfahren <1800 stammen aus dem Raum Freiberg-Olbernhau. Für Börner gibt es drei Erklärungen (norddt: Born des Lebens =Wasser), geboren = entsprungen, börnen =Vieh tränken); (fränkisch-erzgeb.: bornen = brandroden, brennen. vgl: to burn (engl) = brennen), auch von Mordbrennern ist in manchen Lexicas die Rede); (Pommerisch = Bernsteingeher (=Sucher) kurz: Berner). Durchaus ist der Bernhard damit verwandt, aber nicht Namensbegründer. Wo das Börner-Nest in Hessen herkommt, habe ich noch nicht ergründet. Jetzt beenden wir das Thema, sonst werden diese Zeilen genausolang wie die parallel laufenden Diskussionen. Was ich unter "gesicherter Quelle" verstehe, weiss ich selbst nicht, das stammt auch nicht von mir sondern hat ein anderer Wiki-Weltverbesserer mir in die Vorstellung hineinverschlimmbessert. Ich nehms so hin, wenn ich sicher etwas besser weiss, ändere ich es ab. ansonsten halte ich mich aus unnützen, oft wg. Lappalien angezettelten Diskussionen raus, da bin ich ganz meiner bayr. Heimat verbunden --- "mir doch wurscht" ---. Wenn Du bei Suchen im StArchiv auf solche Namensstämme stösst, bin ich für Mitteilungen dankbar, ich suche in 1600-1800 nach Börner. Wenn Du mehr Fragen/Anregungen hast - mail mich privat an. -- Dieter Börner 22:29, 16. Jan 2006 (CET)


JAKOBIKIRCHE oder JACOBIKIRCHE?

Wie ist denn die richtige Schreibweise dieser Wilsdruffer Kirche: Jakobikirche oder Jacobikirche? Im Artikel gibt es da Unterschiede.THOMAS 16:27, 30. Aug 2005 (CEST)

Hallo THOMAS, ich glaube nicht, daß es eine verbindliche und damit 'richtige' Schreibweise des Namens dieser Kirche gibt. Dies könnte auch im Namen der zu dieser Kirche geschaffenen Internetseite seinen Ausdruck finden: 'www.jacobikirche.info' bzw. 'www.jakobikirche.info', wobei allerdings letztere Variante die primäre zu sein scheint, weil auf diese umgeleitet wird; ganz schön gerissen dieser Internetseitenbetreiber, der wird's sicher noch zu was bringen (im Gegensatz zu ..... {zensiert}). Du kannst ja auch mal bei der Stadt Wilsdruff, dem Eigentümer dieser Kirche, nachfragen, wie die das sieht; unbesoldete, jedoch ob ihres Aufwandes entschädigte Ratsmitglieder, heute 'Stadträte' genannt, können es natürlich auch wissen. Einer von diesen macht da wohl jetzt Stadtführungen, deren Gehalt hoffentlich genauso hoch wie deren Unterhaltungswert ist. ..... {zensiert} - Im Falle der Wilsdruffer Stadtkirche war der Vorgänger des jetzigen Pfarrers der Meinung, daß die Schreibung 'Nicolaikirche' angemessen sey, dieweyl ein wenigstens zu dieser Zeit noch benutztes Kirchensiegel diese Schreibung aufwies (o. s. ä.). Deshalb hat auch einer oder eine im Artikel zur Wilsdruffer Stadtkirche die Schreibung von 'Nikolaikirche' auf 'Nicolaikirche' umgestellt; der Artikelname blieb jedoch unverändert. Sollte mir eigentlich egal sein, aber wenn das alle beitragenden Änderungen der letzten Zeit sein sollen ..... Übrigens, gelungenes Saubachfoto. Gruß Benneflitz.

Schön, dass es dir gefällt, Benneflitz!!!THOMAS 16:28, 1. Sep 2005 (CEST)

Zur Richtigstellung: 1. Die Variante "www.jacobikirche.info" ist die primäre, "jakobikirche.info" wird umgeleitet. "jacobikirche.info" wurde recht zeitig nach einem Treffen des Aktionskreises Autobahnkirche angemeldet, die Stadt Wilsdruff sichert durch Reservierung von "jakobikirche.info" beide Schreibweisen für den Inet-Nutzer. Offiziell lautet der Name "Jakobikirche", entschied die Stadt als Besitzerin. 2. Der Wilsdruffer Kirchenvorstand entschied sich für ein neues Siegel (Christus auf Weltkugel) und die Schreibweise "Nicolaikirche". Grüße wils

Was entspricht hier einer 'Richtigstellung' ? Was war demnach falsch ? Das mit dem Siegel wurde meinerseits wegen eines lückenhaften Gedächtnisprotokolls mittels 'o. s. ä.' relativiert. Meines Wissens trug die Tatsache, daß auch das vorherige Siegel die besagte Schreibweise aufwies, mit zur Entscheidungsfindung bei. Benneflitz.

"Regierende Partei"

Hallo Wils, in Wilsdruff gibt es wohl (wie früher) nur eine Einheitspartei, die regiert. Oder Du kennst vielleicht noch nicht den Unterschied zwischen Stadtrat und Stadtverordneten. Während die Stadtverordnetenversammlung eine Art Parlament war, ist der Stadtrat um mich mal mit Deinem Wortenschatz auszudrücken, die "Regierung" der Stadt Wilsdruff. Also sind alle darin vertretenen Parteien auch die "Regierenden". Warum verschweigst Du also dem Wikipadia-Nutzer, dass auch die Parteien PDS, SPD und FDP gemeinsam mit der von Dir allein genannten CDU die Stadt Wilsdruff regieren? Zumal in der Stadt ja einiger Wert darauf gelegt wird, dass das Parteibuch keine so große Rolle spielen würde. Das bedarf schon einer Erklärung von Dir. Bei etwas anderer Formulierung bezüglich der "Stadtregierung", wären natürlich auch noch die Freien Wähler zu nennen. Aber das wäre ja wieder eine andere Geschichte, denn Du unterstellst ja, dass nur Parteien "regieren" können. Viele Grüße Wielandis von der Frey

Das ist so nicht richtig. Stadtverordnete gibt es in Sachsen seit Beginn der 1990er Jahre nicht mehr. Statt einer Stadtverordnetenversammlung gibt es eben einen Stadtrat, der vom Wahlvolk gewählt wurde und der beschließende Aufgaben wahrnimmt und auf diese Weise sich durchaus mit einer Stadtverordnetenversammlung vergleichen läßt, und daneben einen direkt gewählten Bürgermeister, der die Stadtverwaltung leitet und die Stadt vertritt. Darüberhinaus gibt es in Wilsdruff bei einer Einwohnerzahl von etwa 13.000 noch einen Beigeordneten, der den Bürgermeister vertritt bzw. einen bestimmten Geschäftskreis betreut. Es ist also schon eine irgendwie geartete Trennung von Exekutive und Legislative festzustellen. Der Stadtrat ist auf keinen Fall die "Regierung" der Stadt! Ich möchte darum bitten, sich mal den ersten und zweiten Abschnitt des dritten Teils der Sächsischen Gemeindeordnung zu Gemüte zu führen. - Wenn es nun darum geht, wer die Stadt regiert, muß man wohl als Kriterium ansetzen, welche Parteien (oder Wählergemeinschaften) den Bürgermeister und den Beigeordneten stellen. PS: Ich sehe gerade auf der Stadthomepage, daß die CDU im Stadtrat die absolute Mehrheit stellt. Und da soll man kein Übergewicht der CDU in der Stadtpolitik konstatieren können?--AlexF 17:51, 7. Jan 2006 (CET)

Hallo AlexF,zu Deinem Beitrag gib es durchaus eine Menge zu sagen. Also, bis 1990 gab es z.B. in Sachsen sowohl Stadtverordnete wie auch Stadträte. Wenn Du nun schreibst, daß es jetzt statt der einen eben die anderen gibt, ist das schon mal kompletter Blödsinn. Die Einwohnerzahl, das Vorhandensein eines Beigeordneten usw. haben mit dem Thema auch rein gar nichts zu tun. Weiterhin möchte ich über die Auslegung von Begriffen nicht streiten, muß jedoch festhalten das "Regierung" zwar im Grundgesetz der BRD im Bezug auf dem Bund, nicht aber in der Sächsischen Gemeindeordnung vorkommt. Ich habe es in meinem Diskussionsbeitrag daher auch folgerichtig nur in Anführunmgszeichen verwendet, weil eben der angesprochene Eintrag bei Wikipedia unter "Regierende Partei" erfolgte, was schon durch die Gemeindeordnung nicht gedeckt ist. Dieser Eintrag enthält nun aber noch einige Unterstellungen, die einfach beschämend sind und so manchen engagierten Kommunalplolitiker völlig zu Unrecht beleidigen. Ist nun z.B. ein engagierter "Freier Wähler", der sich redlich und mit viel Zeitaufwand vielleicht um die Sanierung des örtlichen Feuerwehrhauses oder die Dorfstraße kümmert, etwa der nörgelnde und verhindernde Oppositionelle? Oder vielleicht der PDS-Stadtrat, der sich um die Altenversorgung kümmert? Und überhaupt, wenn der städtische Haushalt als Grundlage für das gesamte Jahr in Wilsdruff gewöhnlich einstimmig verabschiedet wird, tragen dann nicht alle Abgeordneten gleichermaßen die "Regierungsarbeit" mit? Das alles hat überhaupt nichts mit einem von niemandem berstrittenen Übergewicht der CDU im Stadtrat zu tun. Vielleicht sind aber viele Erfolge in Wilsdruff auch damit zu erklären, daß die Parteien eben wirklich nicht die große Rolle spielen und vieles gemeinsam gemacht wird.Ich kann nur dazu auffordern, die angesprochene anmaßende und beleidigende Formulierung ganz schnell zu ändern. Viele Grüße Wielandis von der Frey

Hallo Wielandis, willkommen in der Wikipedia. Zunächst möchte ich dich bitten, deine Diskussionsbeiträge mit 4 Tilden zu unterschreiben, und dich in deinem Ton ein wenig zurückzunehmen. Zum Inhalt: Zunächst gab es in Sachsen bis 1994 auf kommunaler Ebene Stadtverordnetenversammlungen (der Begriff ist preußisch beeinflußt und hat aufgrund der vereinheitlichten Strukturen überall in der DDR Anwendung gefunden) und bis 1990 einen sogenannten Rat der Stadt, der von der Stadtverordnetenversammlung gewählt wurde. Ab 1990 spricht man in Sachsen von Beigeordneten bzw. in einigen Großstädten seit etwa 1994/95 von Dezernenten. Seit 1994 gibt es auch keine Stadtverordnetenversammlungen mehr, sondern Stadträte. Nur weil die Begriffe Stadtrat und Rat der Stadt ähnlich klingen, bedeuten sie nicht dasselbe. Seit 1994 werden in Sachsen die Bürgermeister als Stadtoberhäupter direkt gewählt (siehe Gemeindeordnungen in Deutschland bzw. Süddeutsche Ratsverfassung). Zusätzlich gibt es Beigeordnete bzw. Dezernenten, deren Anzahl sich nach der Einwohneranzahl der Gemeinde/Stadt richtet und vom Stadtrat gewählt werden, so daß sich die Mehrheitsverhältnisse des Stadtrates wiederspiegeln. Laut SächsGemO sollen zwar sämtliche Fraktionen des Stadtrates bei der Wahl der Beigeordneten berücksichtigt werden, dies ist aber praktisch nicht immer der Fall (siehe Dresden), damit ist dies keine Muß-Bestimmung. - Exekutive Aufgaben werden in einer Stadt von der Stadtverwaltung wahrgenommen, diese wird politisch vom Bürgermeister und dem/den (je nach Anzahl) Beigeordneten repräsentiert. (Dazu gibt es auf der Stadthomepage ein anschauliches Organigramm vom Aufbau der Stadtverwaltung) Damit kann man m.E. bereits von "regieren" sprechen. (Auch wenn der Bürgermeister nicht "Regierungschef" heißt). Es ist natürlich klar, daß in kleineren Gemeinden die Parteizugehörigkeiten in der täglichen politischen Arbeit eine geringere Rolle spielen können. - Ich möchte mal wissen, warum die Nennung oder Nichtnennung in dieser Spalte "beschämend" bzw. "anmaßend" und "beleidigend" sein soll. Wer sagt denn, daß Opposition unter keinen Umständen etwas mit konstruktiver Mitarbeit in den Gremien zu tun haben soll?
PS: Welche Partei/Wählergemeinschaft stellt denn den Beigeordneten? --AlexF 01:08, 9. Jan 2006 (CET)
Ich habe es bereits gefunden [1]: Andreas Clausnitzer, Vorsitzender CDU-Stadtverband Wilsdruff. --AlexF 01:14, 9. Jan 2006 (CET)

Hallo allerseyts, entschuldigt bitte, daß ich mich als ein in diesen Dingen ziemlich Unkundiger einmische. Aber wäre es nicht zielführender, diese Diskussion zu beenden, und es vielleicht so wie im Artikel der Stadt Belgern zu handhaben, indem unter 'Politik' die Zusammensetzung des Stadtparlaments angeführt wird (s. [2]) ? Hat jemand die aktuellen Zahlen ? Dagegen erscheinen mir die auf meine Kappe gehenden Angaben zum Wappen unter 'Politik' eher deplaciert. Was meint Ihr ? Ich hatte sie einst oben unter 'Wappen' placiert, weil das Wappen irgendwie über den Dingen und Zeiten und auch der Politik steht. Wenn hier mit 'Regierende Partei' (wieder einmal) ein Instrumentalisierung des Wilsdruff-Artikels vorliegen sollte, dann würde ich mich dafür aussprechen, dies schleunigst zu ändern. Andererseits zeigt die vorstehende Diskussion, daß hier viel Diskussionsbedarf besteht, zumal auch ich das eine oder andere von mir gegeben habe, auch wenn es letztlich nicht viel bringt. Vielleicht läßt sich an einer anderen Stelle ein Diskussionsforum zum 'Thema' Wilsdruff einrichten, z. B. auf solchen neutralen Podien wie www.wilsdruffer.de ? (Der zweite Satzteil [nicht Teilsatz] war und ist freilich nur Spasss !!!) Es kann natürlich sein, daß es dergleichen bereits gibt und ich es (wieder einmal) nicht mitbekommen habe. Gruß Benneflitz. P. S.: Zumindest früher 'regierten' die Bürgermeister tatsächlich, daher 'Consul regens' oder 'regierender Bürgermeister'; allerdings währte in Wilsdruff deren 'Regierung' immer nur ein Jahr. Die Viertelsmeister, quasi Vorgänger der Stadtverordneten und Stadträte, amtierten für zwei Jahre. Auch sonst war vieles anders, aber dazu vielleicht später.

Naja, "regieren" heißt ja nicht unbedingt "Persönliches Regiment" o. ä. Immerhin ist der Bürgermeister gegenüber dem Beigeordneten weisungsbefugt (aber eben nicht gegenüber den Stadtratsmitgliedern) und leitet die Stadtverwaltung. Wenn ich morgen Zeit habe, baue ich die Infobox ähnlich wie in Dresden aus. Die Stadtratsmitglieder und deren Listenmitgliedschaften sind über die Stadthomepage zu finden. --AlexF 03:39, 9. Jan 2006 (CET)

Hallo Alexander, mit 'früher' meinte ich vor 1838. Und daß ebenda 'regieren' eher amtieren meint, ist auch sicher; deshalb hatte ich ja 'regieren' in Anführungszeichen gesetzt. - Ansonsten finde ich es sehr gut, daß Du die Absicht hast, Dich in der gedachten Weise einzubringen. Nicht alle, die sich hier 'einbringen', tuen dies in einer sachdienlichen Weise, auch dann nicht, wenn sie dies in ihrer Eigenschaft als Stadtrat gerade tun sollten. Gruß Benneflitz. P. S.: Wenn sich hier vernünftige Leute einbringen, dann macht es auch wieder Freude, sich selbst einzubringen.

Wow, Alex, da hat uns ja endlich mal jemand den Unterschied zwischen Rat der Stadt und Stadtrat erläutert! Mir fällt auf, dass Du zwar sehr viel geschrieben hast, aber immer knapp an der Frage von Wilandis vorbei. Rat an Wilandis: Einfach ändern, Du wirst immer "Besserwisser" in solchen Diksussionsrunden finden, die Dich dann mit allem möglichen zulabern. Hab jetzt einfach mal einige unkorrekte Sachen auf der Seite geändert. Gruß O. Plehn.

Hallo, auch für dich gilt, daß du bitte mit vier Tilden unterschreibst (~~~~). Wielandis war offensichtlich der Unterschied zwischen Rat der Stadt und Stadtrat nicht klar. Ansonsten wäre es schön, wenn du mit Argumenten kommen würdest, anstatt mich hier einfach als Besserwisser abzuqualifizieren. Ich kann dich jedenfalls momentan mit deinem polternden Einstieg in der Wikipedia nicht ganz ernst nehmen. --AlexF 20:31, 9. Jan 2006 (CET)

Hallo AlexF, inzwischen hat sich ja einiges geklärt. Die Vertretung der verschiedenen Parteien im Stadtrat darzustellen, ist natürlich OK. und auch üblich. Zum Thema Stadtrat hat ja nun schon Bennefliz alles gesagt. Etwas abstoßend ist allerdings schon, in welch belehrendem Stil Du immer wieder völlig daneben liegst. Dazu gleich noch eine weiteres Fragment: Du leitest die Rolle der „regierenden Partei“ ganz wesentlich davon ab, dass die CDU in Wilsdruff sowohl den Bürgermeister als auch den Beigeordneten stellt. Das ist zwar einerseits völlig richtig, andererseits handelt es sich dabei schlicht und einfach um die Verwaltungsspitze. Du würdest jetzt sicherlich bedeutungsvoll erläutern: „In der großen Politik spricht man eben von Regierungschef und auf lokaler Ebene von Verwaltungsspitze. Sonst ist es halt dasselbe.“ Aber ganz so einfach ist der Sachverhalt - leider – wieder einmal nicht. Denn während eine Regierung bekanntermaßen selber Gesetze erlassen kann, hat die kommunale Selbstverwaltung nach vorgegebenen Gesetzen und Richtlinien zu handeln (abgesehen von eng durch den Gesetzgeber definierten Ausnahmen wie z. B. der Möglichkeit einer Hundesteuersatzung u. ä.). Bis zum Beweis des Gegenteils (was Du sicherlich schon bald in bewährter Weise in Angriff nehmen wirst) sollte das auch für die berühmte Ackerbürgerstadt Wilsdruff gelten. Übrigens: Warum es „klar“ ist, dass in kleineren Gemeinden die Parteizugehörigkeit eine geringere Rolle spielen soll als in größeren, ist mir absolut nicht schlüssig und bedarf schon etwas der Erklärung. Es gibt nach meiner Beobachtung in allen Parteien und auf allen Ebenen eine Menge Leute (ich denke sogar, es ist die breite Mehrheit), die nach dem Motto handelt: Allgemeinheit geht vor Partei. Deine abschließende Frage erübrigt sich nun schon von selbst. Wenn es in der kommunalen Selbstverwaltung keine Regierung gibt, so kann es auch keine Opposition geben. So wichtig ist Wilsdruff nun doch nicht, dass hier alles völlig anders sein soll, als im Rest der Welt. Alles andere ist... (Ich habe es ja schon gesagt.) Wielandis von der Frey

Hallo allerseyts, hoffentlich geht der Server, auf welchem alles (!) Vorstehende gespeichert worden ist, nicht irgendwann entzwei. Ich glaube, daß das hier Geschriebene auch den kommenden Generationen eine Menge zu sagen vermag. Gruß Benneflitz.

Also, wikipedie legt ja wer auf richtigkeit und hohe qualität seiner eintragungen. Habe deshalb gestern noch einen juristen aus dem bett geschmissen und gefragt. Wenn wilsdruff nicht kürzlich und unbemerkt als stadtstaat ins grundgesetz aufgenommen worden ist, dann ist das mit der regierenden partei quatsch. Also streichen. Wer diesen fakt gern wieder hier stehen haben möchte, der sollte einen juristischen beweis führen, dass es eine regierungspartei auf kommunaler ebene gibt. Also bitte genau angabe der gesetzesquellen, entsprechenden kommentare oder urteile. Denkt bitte mal an das anliegen von wikipedia und lasst mal die persönlichen eitelkeiten weg. O. Plehn

Vandalismus

Wils, die (bloße) Annahme (Hypothese), daß ich den Jakobikirche-Link entfernte, bewog Dich offenbar, sich an solchen Inhalten, die ich kraft Quellenstudiums oder recht sorgfältiger Komparation in Verbindung mit erwiesener wissenschaftlicher Kompetenz bereits vor einger Zeit einbrachte, zum Schaden des Artikels regelrecht zu vergreifen. Auch wenn derjenige, welcher den besagten Link entfernte, nur seine IP-Adresse hinterlassen hat, ich vergriff mich nicht an dem besagten Link, obwohl durchaus genügend Ursache bestünde. Findest Du nicht, daß Du infolge Inkompetenz, Oberflächlichkeit, Schaumschlägerei u. v. a. m. genug Schaden angerichtet hast und daher wenigstens das Einbringen solcher Leute, welche sich dies nicht vorwerfen lassen müssen, lieber würdigen solltest ? Im übrigen wäre ich sehr vorsichtig, fundierte Annahmen als 'Hypothese' abzutun. Gemessen an der Tatsache, daß mit Dir trotz üblen Gebarens bisher äußerst fair umgegangen worden ist, sind Deine Versuche, Schwachtellen unter der Gürtellinie zu suchen und, wenn es paßt, zuzuschlagen, als ziemlich erbärmlich und kläglich einzuschätzen. Bist halt nur ein 'Politiker' (von der üblen Sorte) und zumindest bezüglich der hiesigen Sache ein Schädling. Man wird sich und Dich zu richten wissen. Benneflitz. P. S.: Es wirkt auch ziemlich armselig, daß Du Dich nur selten und noch weniger konkret auf die Argumentation anderer Mitarbeiter einläßt. Da hättest schon sehr viele Gelegenheiten gehabt, anderen und mir zu zeigen, daß sie möglicherweise nur dummes Zeug faseln. Darauf kann man sich durchaus seinen Reim (nicht Hypothese) machen.

Sorry Benneflitz, ich hatte den Link entfernt + vergessen mich anzumelden.

Begründung: Die Website enthält totalen Blödsinn, der wissenschaftlich nicht haltbar ist (angebliche Pilgerkirche am Jakobsweg von Russland nach Santiago de C.). Wikipedia verlangt erstklassige Links! Also entweder Behauptungen historisch belegen oder Website ändern, dann darf auch wieder verlinkt werden. Sunflower

P.S.: Die Begründung richtete sich als Aufforderung an Wils, von Benneflitz würde ich nie solchen Blödsinn erwarten

Hallo Sunflower, unter www.jakobikirche.info wurden Änderungen vorgenommen, so daß über die Löschung des Links neu befunden werden sollte. 'Wehrkirche' erscheint mir streitbar, sofern man die Beschaffenheit eigentlicher Wehrkirchen zum Vergleich heranzieht. 'Missionskirche' (wohl nicht 'Missionkirche') sollte hinsichlich des Zwecks dieser Kirchenkategorie kurz erläutert werden. Auch wäre es von Vorteil, den (funktionalen) Zusammenhang zwischen 'Dorfkirche' und 'Missionskirche' zu erläutern. Und sollte sich ein erwähnenswerter Jakobsweg oder gar ein Klostergut belegen lassen, sollte niemand etwas zu beanstanden haben. Wenn es von vornherein fair, sachlich und fundiert in Verbindung mit einer entsprechenden Argumentation zuginge, dann ließen sich diese leidlichen Diskussionen vermeiden. Dennoch scheint die Diskussion etwas gebracht zu haben. Sehr schön. Gruß Benneflitz.

hallo benneflitz, danke für den hinweis. ich freue mich sehr über die änderungen. ich mag die jakobikirche sehr und habe den link nur ungern entfernt. aus meiner sicht kann der link sehr gern wieder rein. wehrkirche finde ich hier zwar auch nicht so angebracht, das stört aber nicht weiter. die sache mit der benediktinerkirche stimmt nach meinen rechercheergebnissen so nicht, aber das ist halt geschichte. dort wo die fakten unzureichend sind dürfen theorien entwickelt werden, wenn sie als solche gekennzeichnet werden und nicht zu haarsträubend sind. damit kann ich leben. gruß sunflower

Hallo Sunflower, ich habe den Link soeben wieder eingefügt. Ich für meine Wenigkeit habe wenig Zweifel, daß es sich bei der Jakobikirche um eine bloße Dorfkirche mit einer zumindest anfangs überörtlichen Funktion handelt, wobei diese überörtliche Funktion die städtische Entwicklung gefördert haben dürfte. Das unmittelbar neben der Jakobirkiche gelegene Gut kann spätestens 1530, als noch vor der Reformation, unbezweifelbar als Privathausgrundstück nachgewiesen werden. Eine topografische Verbindung von Dorfkirche und (Erb-)Richtergut, wie sie andernorts belegbar ist, drängt sich regelrecht auf. Allerdings gibt es auch einen Hinweis, daß sich das Gut ursprünglich nicht am heutigen Ort befand. Aber wegen des Mangels an schriftlichen und sonstigen Quellen besteht freilich ein Freiraum für Annahmen, und wenn diese fundiert sind, sollte niemand etwas zu meckern haben. Wenn allerdings verschiedene fundierte Annahmen existieren, könnte man dies auch kenntlich machen. Den Begriff 'Wehrkirche' halte ich unvermindert für diskutabel. Im Grunde ist allen romanischen Sakralbauten ein wehrhaftes Äußeres eigen. - Jedoch das allerschlimmste scheint abgewendet. Wenn hier jeder das einbringt, wozu er wirklich befähigt ist und dabei das kompetente Einbringen der anderen respektiert, dann ließen sich hier viele Widrigkeiten vermeiden. Deshalb verdient auch die Leistung der Betreiber von www.jakobikirche.info eine Würdigung. Ich hoffe, daß sich die hier auftuhende postive Entwicklung fortsetzt. Defizite gibt es nach wie vor. Gruß Benneflitz. P. S.: Rührt die konsequente Kleinschreibung davon her, weil Du zwei Tastaturen gleichzeitig bedienst oder weil Du beim Schreiben ein Kleinkind auf dem Arm hast ?


Literatur und Kohlhaas

Ich habe die Literaturliste überarbeitet, sie dürfte gemessen an der Größe von W. (1) erst einmal ausreichend sein und (2) das Spektrum der für die Stadtentwicklung wichtigen Bereiche abdecken. Es sei darauf hingewiesen, dass sich im Heft 9-12/1940 der Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz (vgl. KÜHNE 1940) eine 8-seitige (!) Bibliographie zur Entwicklung des Wilsdruffer Landes befindet. Kleist's Kohlhaas habe ich erst vor kurzem für eine Nachhilfe gelesen, für Informationen über das werden und sein von Wilsdruff ist er völlig unerheblich, deshalb flog er raus. Wenn Kohlhaas als relevante Informationsquelle z. B. für die Artikel Dresden, Wittenberg oder Luther angesehen wird und in den dortigen Literaturverzeichnissen auftaucht, bin ich der erste, der ihn in W. wieder einfügt.--Norbert Kaiser 00:30, 3. Jul 2006 (CEST)

Hallo Norbert, schön, daß ein 'neutraler' Wikipedianer diesem Kohlhaas-Spuk ein Ende gesetzt hat. Zu Literatur und Kohlhaas siehe auch die hiesigen Diskussionsbeiträge. Deine Einschätzung zur Angemessenheit der Literaturliste in Bezug auf die Größe von Wilsdruff kann ich nicht ganz teilen. Meines Erachtens sollten Forschungsstand und Qualität der Veröffentlichungen das maßgebende Kriterium sein. Gibt es bzgl. Wikipedia eine verbindliche Vorschrift für das Zitieren von Literatur ? Gruß Wilsdruffer.

Guten Abend Wilsdruffer, Wikipedia hat Vorschläge für Literaturangaben, näheres findest Du hier. Persönlich finde ich aber die Form Nachname, Vorname (Jahr): Titel. Verlagsort. ISBN. sinnvoller, da dies in Wissenschaft und Forschung gängig ist. Es erleichtert zudem das Finden nachgewiesener Zitate bzw. weiterführender Literatur im Literaturverzeichnis ungemein. Dieser Nachweis erfolgt in fast allen mir bekannten Veröffentlichungen z. B. in der Form WILSDRUFFER 2006 (evtl. noch plus Seitennummer bei wörtlichem Zitat, übrigens auch von der Wiki vorgeschlagen hier). Jetzt versuch mal den WILSDRUFFER 2006 im Lit-verzeichnis zu finden, wenn dort zuerst die Vornamen bunt durcheinander auftauchen (die Sortierung erfolgt ja alphabetisch nach Nachnamen) und die Jahreszahl irgendwo am Zeilenende steht. Spätestens bei einem 5-seitigen Lit-verzeichnis (und 5 Seiten sind so schnell zusammen, denk mal allein an die 8 Seiten in KÜHNE 1940) wirst Du zumindest leise fluchen. Was Forschungsstand und Qualität der Veröffentlichungen angeht, hast Du natürlich recht, obwohl Qualität immer im Auge des Lesers liegt und die Verfügbarkeit des aktuellen Forschungsstandes mindestens ebenso relevant ist. Was nützt die Angabe von aktuellsten Studien zur Wilsdruffer Stadtentwicklung, wenn sie der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind und im Schrank des Baureferenten langsam altern. Mit angemessen meinte ich vor allem die (auf die Schnelle recherchierte) Länge der Lit-liste in Bezug zu anderen Artikeln über größenmäßig vergleichbare Städte (z. B. Heidenau (Sachsen), Nossen, liese sich fortsetzen). Angemessen also im Sinne von "da ist Quellenmäßig erst mal Grund drinnen." Noch kurz was zur Wirtschaft. Tatsache ist nun mal, dass sich Wilsdruff aufgrund der Autobahnlage und der Suburbanisierung überdurchschnittlich gut entwickelt hat und heute ein starker Standort im Dresdner Umland und in Sachsen ist. Das hat nichts mit "überschwänglicher Speckgürtelpropaganda" zu tun. Mit dem Satz sollten die negativen Seiten der suburbanen Entwicklung (Verfremdung Ortsbild, Aufbrechen des gefestigten sozialen Gefüges, Flächenverbrauch, Verkehrsbelastung etc.) keinesfalls geschönt werden, die müssten dann aber in anderen Abschnitten erwähnt werden. Im Abschnitt Wirtschaft können wir für Wilsdruff aber eine positive Bilanz ziehen, die Stadt steht als Standort in wesentlichen Bereichen (Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Bevölkerungsentwicklung, Steuereinnahmekraft) in Sachsen überdurchschnittlich gut da. Der Hinweis "(unter Einschluß der sehr strukturschwachen Regionen)" ist unnötig, der sächsische Durchschnittswert impliziert ja den Einschluß aller Regionen (egal wie stark oder schwach). Mit "den typischen städtischen Handwerken und Dienstleistungen" ist nichts anderes als die wirtschaftliche Basis von Wilsdruff (und zahlreicher anderer Klein- und Mittelstädte in Sachsen) gemeint: Bäcker, Fleischer, Handwerker, Steuerberater, Ärzte, öffentlicher Dienst etc. In der ganzen Diskussion um die Ansiedlung von Mittelständlern und Großbetrieben wird leider viel zu oft vergessen, dass eben diese Zweige die Grundlage der lokalen Wirtschaft vieler Klein- und Mittelstädte bildet. Ach ja, wir sollten bei P-D vielleicht doch eher von einer "Firmenzentrale" sprechen, da sicher keiner von uns weiß, wo Jürgen P-D tatsächlich schaltet und waltet, nachher fällt er strategische Entscheidungen unter der Dusche, dann wäre die die Schaltzentrale... Grüße nach Wilsdruff --Norbert Kaiser 23:59, 6. Jul 2006 (CEST)
Guten Morgen Norbert, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die von Wikipedia gemachten Vorschläge für Literaturangaben sind auch aus meiner Sicht diskutabel. Ich bevorzuge diese Variante: Zühlke, Dietrich: Erscheinungsformen und Strukturelemente in den Städten der Bezirke Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt in historisch-geographischer Betrachtung, ungedr. Diss., o. O. 1981 {na ja, geht so}. - Die Darstellung zu den aktuellen Wirtschaftsverhältnissen vermittelt so viel Positives, daß mich dies nach wie vor etwas verwirrt. Mancher sucht rein instinktiv oder vernünftigerweise nach dem Schatten, wo recht viel Licht ist. Und wer sagt eigentlich, daß eine starke Wirtschaft wirklich gut ist ? Sind die Menschen im Vergleich zu 'früher' glücklicher und zufriedener geworden ? (Das bekannte Indianersprichwort und andere solche Weisheiten spar ich mir jetzt mal.) - Sollte sich 'städtisch' auf die namengebende Kernstadt beziehen, dann paßt 'typisch' wohl. Weil sich 'Wilsdruff' heuer bisweilen auf die Kernstadt nebst Ortsteilen bezieht, stellte 'typisch' und 'städtisch' aus meiner Sicht keine günstige Paarung dar. - Wer sagt, daß ich in 'Wilsdruff' und nicht in einem der Ortsteile oder sogar in Island wohne ? - Dank und Gruß Wilsdruffer.
Mahlzeit Wilsdruffer, ich denke mit der Form der jetzigen Literaturangaben oder auch deine Form (hast Du den Zühlke übrigens da ???) kann die Wiki und vor allem die Wiki-Nutzer gut leben. Es ist auf jeden Fall besser und für Nutzer, die sich vertiefend damit beschäftigen wollen zielführender, als z.B. hier. Noch mal was zur Wirtschaft. Dass der "Aufbau Ost" in zahlreichen Bereichen eher einem "Abbau Ost" gleichkam ist unstrittig. Das die erreichten Ergebnisse nach 16 Jahren Einheit in der Masse sprich Fläche unzureichend sind, steht für mich ebenfalls fest. Das der Aufbau Ost abgeschlossen ist und die Menschen und Entscheidungsträger mit dem leben und auf das aufbauen müssen was da ist, ist die Tatsache im Jahr 2006. Wir sollten das Erreichte aber nicht kleinreden. Ich habe mich in den letzten 2 Jahren intensiv mit der Standort- und Regionalentwicklung von Braunkohlenbergbauregionen in Mitteldeutschland und Osteuropa auseinandergesetzt. Glaub mir, da gibt es schon 20 km südlich von Leipzig Gegenden, gegen die ist Wilsdruff nicht nur anhand der harten Zahlen ein wesentlich lebenswerterer und als Standort konkurrenzfähigerer Ort. Ob die Menschen glücklicher sind - Glück ist relativ. Eine wesentliche Voraussetzung ist sicherlich die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben auf Basis einer Arbeit gestalten zu können (eigene Erfahrung). Dafür haben die Wilsdruffer im sächsischen Vergleich nun mal gute Voraussetzungen. Warum sollte man das nicht erwähnen. Es gibt viel zu wenig Licht am Ende des Tunnels "Aufbau bzw. Regionalentwicklung Ost", ich finde wir sollten die wenigen "Lichter" nicht noch zudecken. Das heißt ja nicht, dass vorhandene Defizite nicht auch erwähnt werden können. Man könnte ja z.B. unter dem Punkt Einwohnerentwicklung erwähnen, dass W. aufgrund der Zuzüge eine positive Entwicklung genommen hat, die Probleme des demographsichen Wandels dadurch aber nur nach hinten geschoben werden und umso geballter auftreten werden, wenn die altersmäßig nahezu homogenen neuen Wohngebiete fast geschlossen in den Ruhestand treten. Auch die Veränderung des Ortsbildes und der Siedlungstruktur v.a. von Keselsdorf ist in meinen Augen alles andere als ein Grund zum Jubeln. Für eine neutrale (d.h. in meinen Augen auch kritische) Betrachtung bin ich immer zu haben. Vielleicht schlägt sich unser Disput ja in einer Artikelerweiterung nieder ??? Grüße nach Wilsdruff, seine Ortsteile und Island.--Norbert Kaiser 11:01, 7. Jul 2006 (CEST) PS: Vielleicht sollte ich noch alles südlich der Donau grüßen, ist nur so eine Vermutung...

Guten Morgen Norbert, ja ich glaube auch, daß in Anbetracht der vielfach anzutreffenden Unzulänglichkeiten bei Quellenangaben die Wiki-Variante gut ist. Leider habe ich den Geising und Umgebung betreffenden Band der Reihe 'Werte unserer Heimat' nicht da; sonst würde ich a. a. O. was ändern. Der Zühlke ist ohne Probleme in der SLUB zu erlangen. Wie es ebenda mit dem Kopieren maschinenschriftlicher Arbeiten derzeit gehalten wird, weiß ich allerdings nicht. Sollte diese Option nicht sonderlich passen, können wir uns noch mal darüber unterhalten. Diese Arbeit kennst Du sicher: Zühlke, Dietrich: Städtische Siedlungen im östlichen Erzgebirge. Eine historisch-geographische Untersuchung unter Berücksichtigung der Einflußbereiche und Bedeutungsgrade von Kleinstädten, in: Wissenschaftliche Veröffentlichungen des Deutschen Instituts für Länderkunde, hrsg. v. Edgar Lehmann, Neue Folge, Bd. 19/20, Leipzig 1963, S. 267 - 341 ? - Nach 'landläufigen' Maßstäben ist die wirtschaftliche Entwicklung in Wilsdruff sicher positiv zu bewerten. Daß es im nördlichen Sachsen (Torgauer Ecke) im Vergleich zu Wilsdruff mancherorts ziemlich trübe aussieht, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. - Mein gedanklicher Ansatz war etwas umfassender ausgerichtet und zielte u. a. darauf ab, daß sehr vielen notwendiger- und somit unabwendbarerweise (!!!) leider nicht "die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben auf Basis einer Arbeit gestalten zu können", gegeben ist. Des einen Freud ist des anderen Leid. Bei einer vordergründig mikroskopischer Betrachtung wird uns das freilich nur unzureichend klar. Doch sollte es uns rechtzeitig klar werden, bevor es 'plautzt'. Die einfachen Fragen (z. B.: 'Warum ?', 'Wofür ?') werden verdächtigerweise fast nicht (mehr) gestellt. Und wenn doch mal eine Antwort in dieser Richtung gegeben wird, dann wird klar, daß es primär um die Mehrung des Wohlstandes geht, wobei die unmenschlichen Nebenwirkungen dieses Strebens zu sehr in den Hintergrund treten. Ich möchte hier keine Schwarz-Weiß-Malerei betreiben, aber ich glaube, daß mit den Problemen unserer Gesellschaft vergleichsweise ignorant umgegangen wird, wobei die negativen Folgen dieser Ignoranz auf uns alle zurückfallen können. - Dies sollte niemanden daran hindern, das Positive darzustellen. Worum es mir eigentlich ging und geht, ist die mangelnde Deklaration der Schattenseiten. Und bisweilen ist es ja auch so, daß - wenn wir mal besonders ehrlich sind - im Hintergrund entgegen diverser christlicher Gebote hier und da bisweilen auch ziemlich getrickst und geschoben wird. Allein schon das k... mich maßlos an, vor allem dann, wenn offiziell schön gelächelt bzw. mitgelächelt wird. Daß das Aufzeigen solcher Gravamina im hiesigen Artikel schlecht möglich ist, muß ich respektieren. Grummml ! - Ächtz ! - Stöhn ! - Schnüff ! - Arghhh ! Und irgendwie machen wir doch alle mit, allein indem wir beispielsweise konsumieren; und wer mitmacht ist dabei. Ich glaube, dumm lebt's sich manchmal zufriedener. - Den sachlichen Verlauf unserer Diskussion empfinde ich als recht wohltuend, zumal hier auch schon die Fetzen flogen. Wo sind eigentlich Wils, Sunflower, Benneflitz und die anderen Kommunarden abgeblieben ? Große Klappe und nichts dahinter ! Paßt die Länge hiesiger Diskussion(en) eigentlich zur 'Größe' der Stadt Wilsdruff ? - Gruß Wilsdruffer (cisdanubisch - cishyperboräisch - cisherzynisch [vermute ich zumindest; harharhar, isländisch für: 'hihihi']).

Guten Abend Wilsdruffer,zuerst noch mal zum Zühlke: Ich selbst habe in meiner Hausbibliothek "nur" seinen in den "Werten der dt. Heimat" enthaltenen Aufsatz der osterzgebirgischen Stadtsiedlungen. Aber gut zu wissen dass die SLUB noch mehr von ihm hat, ist ja von mir aus nicht aus der Welt. Falls Du mit "sonst würde ich a. a. O. was ändern" Ergänzungen an Osterzgebirgs-Artikeln wie [3] meinst, dann sei gewarnt. Dies könnte sich rasch als Fass ohne Boden erweisen, da Benutzer SpaceJ [4] als Hauptautor einiger dort angesiedelter Artikel recht lasch mit Urheberrechten umgeht (noch schlimmer ist seine Homepage, die ist zu 99,9 % nur abgeschrieben). Ich bin gerade dabei, den von ihm wesentlich initiierten Artikel über "Hochwasser und Naturkatastrophen in Sachsen" in eine UR-verträgliche Form zu bringen und zu ergänzen. Vielleicht kannst Du ja hier noch Ereignisse aus dem Wilsdruffer Land nachtragen ??? In Deinen weiteren Ausführungen kann ich Dir nur zustimmen. Ich hatte das "Vergnügen", in letzter Zeit einige politische Entscheidungsträger bis hin zur Landesebene näher kennenzulernen. Dabei konnte ich recht schnell feststellen, dass bei steigender Hierarchieebene Entscheidungen immer stärker von objektiven Notwendigkeiten abgekoppelt sind. Die von Dir beobachtete Ignoranz resultiert m.E. (1) aus der "nicht-Vermarktbarkeit" unpopulärer Themen (die aber gerade "dem Osten" unter den Nägeln brennen), (2) dem Drang zur bzw. dem Hang an der Macht und dem daraus resultierenden kurzfristigen Denken in der Spanne von Legislaturperioden, (3) der Verklüngelung untereinander (die zumeist schon ganz unten, also auf lokaler Ebene einsetzt), (4) fehlenden Realitätssinn (wie können Leute mit vier- und 5-stelligen Gehältern über Kürzungen bei Hartz-IV diskutieren ??? Wie kann dem arbeitslosen "Ostler" Arbeitsunwilligkeit vorgeworen werden, wo doch die unzureichenden Aufbaukonzepte das Etikett "made in West-Germany" tragen ??? - ließe sich fortsetzen...) und (5) den Mängeln des deutschen politischen Systems im Hinblick auf seine Gestaltungsfähigkeit (damit meine ich nicht die Demokratie an sich, sondern ihre spezifisch deutsche Ausprägung: Kanzler + Präsident + Verfassungsgericht + Interessenverbände + Parteien + Parlament + Bundesrat + 16 Landesfürsten + ...). Aber für derartige Gedanken ist der "Mikrokosmos" Wilsdruff sicher nicht ganz die richtige Bühne. Vielleicht noch mal was zu Deinen Gedanken bezüglich "bevor es plautzt". In meinem Bekanntenkreis mehren sich in der letzten Zeit die Stimmen, die sagen, dass sie der gegenwärtige Gesellschaftszustand an die letzten Tage der DDR erinnert. Ich kann dem nur zustimmen, v.a. wenn ich beide Gesellschaften im Hinblick auf die Zukunftsperspektiven und die Zukunftsfähigkeit vergleiche. Der große Krach ist aber wahrscheinlich schon im kleinen erfolgt. Der heutigen Bundesrepublik wird ihr Genick sicher nicht durch eine Revolution gebrochen. Sie bricht es sich selbst, indem sie zulässt, dass ihr größtes Kapital, ihr Humankapital, brachliegt oder aber in eine gewisse l.m.a.A.-Mentalität verfällt. Ersters wegen der Arbeitslosigkeit, letzteres aus Angst vor derselben. Anstatt neuer Wege werden demzufolge nur alte Konzepte ausgetreten. Bestes Beispiel aus dem Bereich Stadt- und Regionalentwicklung ist die nach wie vor vorherrschende Verknüpfung von "Entwicklung" und "Wachstum", die sich in der Realität schon allein aus der Sichtung der meisten ostdeutschen Bevölkerungszahlen heraus als grundfalsch erweist. Und hier könnte sich dann wieder der Kreis nach Wilsdruff schließen, indem wir unsere abstrakte Diskussion anhand des Mikrokosmos Wilsdruffs greifbarer machen und am konkreten Beispiel nicht nur auf die Sonnenseiten der Entwicklung, sondern auch auf ihre Schattenseiten hinweisen. Ich werde Wilsdruff als aktuelle Baustelle vermerken. Man liest sich also (nachdem ich Dein mittleres "cis" nachschlagen habe...). Grüße aus Pirna --Norbert Kaiser 23:25, 11. Jul 2006 (CEST) (PS: Wir konsumieren zwar alle, aber gestaltet Wiki nicht eines der wichtigsten Konsumgüter: Wissen, "Input"... ?!)
Guten Morgen Norbert, wenn ich mich nicht irre, dann wurde der von Dir angezogene Zühlke-Aufsatz an einer mir leider nicht mehr bekannten Stelle als eine wichtige Arbeit zu den besagten Stadtsiedlungen bezeichnet. Insofern hast Du sicher ein gutes Material, wenngleich Zühlke nicht unfehlbar zu sein scheint; fraglos ist dessen interdisziplinärer Ansatz zu würdigen. Ebenfalls zu empfehlen ist: Löscher, Friedrich Hermann/Johannes Voigt: Heimatgeschichte der Pflege Stollberg i. E., 1. Lieferung ff., Stollberg i. E. 1932 ff.; gibt es mittlerweile auch als Reprint (s. http://www.heimatland-sachsen.de/seiten_z/Verlag.htm); obwohl hier die jeweils genutzten Quellen im einzelnen kaum oder nicht genannt werden, scheint ebenda dennoch sehr quellennah und quellenintensiv gearbeitet worden zu sein. - So einen wie diesen SpaceJ gibt es wahrscheinlich (fast) überall, was ja auch die hiesige Diskussion zeigt bzw. andeutet. Der lasche Umgang mit Quellen und Leistungen der Quellenbearbeiter schaden Wikipedia. Ausdruck dieser bedauerlichen Tatsache ist auch die beachtliche Umfänglichkeit der Wilsdruff-Diskussion. Für manche gilt etwas als 'quellensicher', wenn es irgendwo gedruckt worden ist. Doch wenn man das in diversen Druckschriften geschriebene bezüglich der Quellengrundlage hinterfragt, dann wird manches zum haltlosen Fakt. - Eigentlich wäre es schöner, wenn ich mit meiner Einschätzung über das 'Geschäftsgebaren' auf kommunaler und 'landesherrlicher' Ebene falsch liegen würde. Doch bestätigen Deine Ausführungen etliches von dem, was auch ich monierte. Das eigentlich frustrierende ist, daß die angesprochenen Mißstände aus dem Wesen der jetzigen Gesellschaft resultierten; und weil das Wesen einer Sache m. E. nicht änderbar ist, könn(t)en m. E. die Mißstände nur mit Beseitigung der Sache eliminiert werden. Doch wie sieht die Alternative aus ? Ich sehe keine zukunftsweisende Alternative, da wir durch mehr oder weniger ausgeprägten Egoismus, mangelnde Gesellschaftserkenntnis, unterentwickelte Zukunftssichtigkeit, materielle Verblendung usw. die bestehenden Möglichkeiten früher oder später vergeigen. (Die 'Menschen' sind und bleiben wahrscheinlich immer dieselben, was offensichtlich des 'Pudels Kern' ist.) Wenn wir keine Alternative benennen können, sollten wir dann nicht den Mund halten ? Ich meine, daß es primär den professionellen (und somit den 'demokratisch' gewählten) Politikern zustehen sollte, nach solchen Alternativen zu suchen. Auf jeden Fall scheinen die Fahrt in die Sackgasse und der unausweichlich einzulegende Rückwärtsgang vorprogrammiert zu sein. Es könnte totalitärer werden. Dem linken Überwachungsstaat könnte ein rechter Überwachungsstaat folgen. Hieraus könnte bzw. sollte sich ein Forschungsgegenstand für das Institut für Totalitarismusforschung ergeben - 'Wehret den Anfängen' (hahaha). Ich denke, daß die jetzigen Verhältnisse eher an die spätere Weimarer Zeit erinnern. Die von Deinen Bekannten gesehene Ähnlichkeit mit den 'letzten Tagen der DDR' hat sicher auch ihre Berechtigung, vor allem dann, wenn man die Diskrepanz zwischen der öffentlichen Meinung und des Volkes Meinung sowie den Umgang mit Kritikern, von denen gewiß nicht alle Radikale sind, berücksichtigt. Wenn man sich mit gesellschaftlichen Sachverhalten der Vergangenheit auseinandersetzt, wird man bald mit der Zeitlosigkeit von Geschichte konfrontiert. Auch möchte ich feststellen, eher hinsichtlich meiner Händigkeit 'links' zu sein. Doch neigen Linkshänder eher als die 'rechten' zum ganzheitlichen Denken (habe ich zumindest gehört). Überdies bestaune ich, daß einer wie Du, der sich professionell mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen hat, eine beachtenswert kritische Haltung hinsichtlich der angesprochenen Fragen beibehält. Und dann gibt es ja auch noch diese Handlanger, welche die besagte Entwicklung forcieren. Ich habe die Erfahrung machen müssen, daß Leute, die zu DDR-Zeiten eine durchaus kritische Haltung besaßen und diese auch zum Ausdruck brachten, jetzt bald schon als 'Handlanger' des Systems zu bezeichnen sind. Allerdings muß man auch anerkennen, daß diesen, sofern selbige keine sichere Nische gefunden haben, z. B. aufgrund der Verantwortung für ihre Familie auch nicht viel anderes übrigbleibt. Dies sollte trotz aller berechtigten Kritik fairerweise immer berücksichtigt werden. Insofern verklingt jugendlicher Idealismus mitunter im nichts (Ich bin sehr gespannt, was von den Äußerungen und Handlungen einer sehr jugendlichen PDS-Landtagsabgeordneten in deren zweiter Lebenshälfte übriggeblieben sein wird). Trotz dieser menschlich nachvollziehbaren Tatsachen stimmt es mich sehr betrüblich, wenn Kritiker kommunalen Gebarens als 'Gegner der Stadt' bezeichnet werden. Heißt es jetzt wieder 'Wer nicht für uns ist, ist gegen uns' ? Auch dies dürfte den Anfang einer verhängnisvollen Entwicklung markieren. Das hiesige 'Meckern' wird freilich nichts ändern; doch wie sagte bereits ein deutscher, allerdings nicht zu verherrlichender Propagandaminister: "Meckern ist Stuhlgang für die Seele.". Auch wenn es bei der Stadt Wilsdruff einen Internetfreak geben sollte (und es soll ihn geben), welcher das hier regelmäßig mitliest, ist nicht mit einer 'positiven' Wirkung zu rechnen. Es ist aber gut zu wissen, daß das gegenwärtige System zahlreichen Leuten (noch) nicht ins Gehirne geschi... hat, wenngleich es dies recht geschickt (d. h. vielfach unbemerkt) zu tun vermag. - Wikipedia und Konsum lassen sich bis hin zum Wissensklau gewiß nicht ausschließen. - Manch eine(r) wird die Wilsdruff-Relevanz dieser Diskussion in Frage stellen, doch waren zunächst Wilsdruff betreffende Dinge der Auslöser dieser Diskussion. - Gruß Wilsdruffer. - P. S.: Das mit dem 'cis' mußte ich auch erst nachschlagen; bei mir blieb das was aus einem weit zurückliegenden Lateinkurs hängen ('Cisalpina'/'Transalpina'). Ein bißchen Klugscheißerei ist sicher (v)erträglicher als echte Schaumschlägerei, die in dieser Gesellschaft keine seltene Erscheinung sein soll.
Guten Abend Wilsdruffer, ich kann Dir (wenn auch mit einigen Tagen Verspätung) in vielen Deiner Ausführungen zustimmen. Den Mund sollten wir trotz alledem nicht halten, da ich in einigen Bereichen durchaus zukunftsweisende Alternativen sehe. Natürlich können wir den Menschen nicht ändern, aber die von Dir benannten Eigenschaften ("ausgeprägter Egoismus, mangelnde Gesellschaftserkenntnis, unterentwickelte Zukunftssichtigkeit, materielle Verblendung") sind ihm doch nicht angeboren, sondern werden ihm von den Rahmenbedingungen aufgezwungen. Zur Zeit geht die deutsche Politik den Weg hin zu einer sozialen Eiszeit, kein Wunder, dass da jeder "mit dem A... an die Wand" will. Wir brauchen doch aber bloß einmal zu unseren Nachbarn zu schauen, um die Alternativen zu erkennen, wenn wir sie schon selbst nicht sehen. Die Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle z.B. der Skandinavier, der Niederländer oder Briten sind in wesentlichen Teilbereichen (Arbeitsmarkt, Bildung, Daseinsvorsorge etc.) den zwischen Ostsee und Alpen praktizierten Wegen überlegen. Gleichwohl ordnen sie sich, und das ist das entscheidende, in die gleichen Rahmenbedingungen ein (mal grob mit Demokratie und Martwirtschaft umrissen). Es kommt nur darauf an, diesen Rahmen mit Inhalten zu füllen (liest sich jetzt so einfach...). Ich kann für mich persönlich aber sagen, dass es ein grober Fehler wäre, diese Aufgabe den Politikprofis zu überlassen und nur einmal aller 4-5 Jahre mal ein Kreuzchen zu machen. Politiker sind letztlich (egal ob klein oder groß) "nur" Machtmanager, die Realität zeigt ja, dass nur die am längsten überleben, die die Spielregeln kennen, Fachwissen spielt kaum eine Rolle. Die lethargische und in Selbstonanie vertiefte Verwaltung ist da auch keine große Hilfe. In ihr wird man nach relativ kurzer Zeit zwangsläufig zum Handlanger, wobei ich aber auch genügend Verwaltungsmitarbeiter kenne, die das außerordentlich bedauern (ist Tatsache). Hier hilft letztlich nur eine Politik der kleinen wie großen Nadelstiche, die Möglichkeiten sind ja nahezu unbegrenzt: Eingaben und Petitionen, Teilnahme an öffentlichen Diskussionen und Demonstrationen, Wahrnehmung von Bürgersprechstunden, Leserbriefe, Mitarbeit in Vereinen, Lokale Agenda oder gar ein quereliges Parteimitglied werden (wobei ich persönlich die Bandbreite aber auch bei weitem nicht ausschöpfe). Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Aufzeigen von Alternativen oder Denkanstößen immer ein Bestandteil der Kritik sein sollte. Zumindest auf lokaler und regionaler Ebene können damit noch Erfolge erzielt werden. Problematisch erscheint mir derzeit aber, dass die "große" Politik nicht mal auf einen Keulenschlag reagieren würde. Soviel vielleicht erst mal von meiner Seite. Grüße --Norbert Kaiser 21:25, 16. Jul 2006 (CEST) (PS: danubisch und herzynisch waren noch von einem weit entfernten Seminar hängengeblieben, aber boräisch ??? Lass mich mal dazu lernen...) (Falls es Dich interessiert, ich würde mich eher als "linker Rechtshänder" oder "rechter Linkshänder" bezeichnen...)

Guten Morgen Norbert, das mit dem 'Mund halten' galt zunächst für den jetzigen Zustand unserer 'Demokratie' (und war eher rhetorisch motiviert). Denn schließlich haben wir als Wähler den demokratischen Politikern einen Wählerauftrag erteilt (sagt 'man' zumindest so oder so ähnlich). Eigentlich leben wir ja nur in einer 'Stellvertreterdemokratie'. Meines Erachtens gehört das jetzige Berufspolitikertum abgeschafft. Dann gäbe es beispielsweise auch niemanden mehr, der für seine schwere und 'wichtige' Arbeit in Gestalt von Diäten angemessen entschädigt werden möchte. Wie geht es an, daß viele niemanden für wählbar halten (und deswegen nicht wählen gehen und nicht 'vertreten' [bzw. zertreten] werden) und sehr viele Wähler regelrecht betrogen werden, ohne daß es Folgen hat ? In einer unmittelbaren Demokratie, im Rahmen welcher Sachverständigengremien im Vorfeld verbindlicher Volksentscheide wegweisende Empfehlungen aussprechen, sähe ich eine (sicher nicht realistische) Alternative. Denn nun kommen wir wieder zum 'Menschen'. Ich bin weder Humangenetiker, Soziologe noch Psychologe usw., aber ich glaube, daß sich die Grundveranlagung der Menschen, so man von einer solchen sprechen kann, nicht homogen ist. Daher sind wohl sehr viele Menschen nicht befähigt, eine reife Entscheidung zu treffen. Somit ist das Schema Herdentier / Leittier vielleicht vorgegeben. Es soll ja auch einen geben, der da meint, daß gesellschaftliches Verhalten eine Frage angeborener sowie sehr ungleich verteilter Intelligenz sei. Andererseits wird durch mangelnde Bildung und Erziehung auch vieles verschenkt. Fraglos werden sehr viele Reserven, die eine Hinwendung zum Besseren bewirken könnten, nicht ausgeschöpft. Ich hörte, daß wir gut zehn Jahre länger gesund leben könnten, wenn wir uns mehr bewegen und besser ernähren würden. Doch wer hätte das Nachsehen, wenn wir beispielsweise weniger mit dem Auto fahren oder weniger krank würden ? Es könnten viele Übel bei der Wurzel gepackt werden. Doch wollen 'einige' das ? Gibt es da nicht hin und wieder eine Lobby und deren willfährige Vollstrecker ? Wenn es vor allem in den skandinavischen Ländern besser als bei uns läuft, dann könnte es daran liegen, daß selbige keine Wiedervereinigung zu schultern haben und kein so großes Migrationsproblem und somit auch Identitätsproblem wie wir haben. Identität ist eine wesentliche Voraussetzung für ein höheres Maß sozialer Gerechtigkeit. Der Zustand in den skandinavischen Ländern ist sicher dem Zustand der Bundesrepublik, wie sie bis 1990 existierte, ähnlich. Jene Bundesrepublik ist Geschichte und nicht wiedererlangbar, was leider oft vergessen wird. Die Tatsache, daß es leider nur wenige Länder, in denen eine hochentwickelte soziale Marktwirtschaft angetroffen werden kann, gibt, und sich diese Verhältnisse wahrscheinlich nur unter besonderen Rahmenbedingungen erreichen lassen, erzeugt bei mir einen nur verhaltenen Optimismus. Auch dürfen wir nicht vergessen, daß das Modell der sozialen Marktwirtschaft als Gegenstück bzw. Gegengewicht zum mittlerweile fast gänzlich weggebrochenen Sozialismus gedacht war und somit eine Notwendigkeit zur Durchsetzung dieses Gesellschaftsmodells in Wegfall geraten ist. Mit einigen Mühen und Hingabe kann man ein gefährliches Raubtier sicher zähmen, aber es bleibt in seinem Wesen ein Raubtier, was dann auch der arme Roy zu spüren bekam (..... Hangggh !!! .....). Kurzum, man sollte sich nicht zuviel vormachen. Aber zweifellos liefe es viel besser, wenn wir bescheidener und vernünftiger wären bzw. würden. Doch ist eine von Unvernunft getragene bzw. geförderte Unbescheidenheit nicht eine wesentliche Triebkraft unserer Gesellschaft ? Die Tatsache, daß den gesellschaftlichen Mißständen nur wenig Widerstand entgegengesetzt wird, ist vor allem Ausdruck der Tatsache, daß es in der gegenwärtigen Gesellschaft vielen recht gut zu gehen scheint. Aber das hatten wir ja schon festgestellt. ..... Ich glaube, daß schon sehr viel erreicht werden könnte, wenn Verfehlungen der Politik, wie z. B. das bisweilen kaltblütige Brechen von Wahlversprechen, konsequent strafrechtlich verfolgt werden könnte, und zwar schlicht als regelrechter Betrug. Hierfür wären einflußreiche demokratische 'Kontrollorgane' erforderlich, vielleicht so was wie der Bund der Steuerzahler, aber nur sehr viel 'mächtiger'. - Genug gesponnen !!! - Ich glaube, viele wollen es überhaupt nicht anders, als es derzeit ist. Viele werden doch recht gut bedient ! Und was da einige nicht mit dem Bauch, sondern mit dem Kopf denkende Menschen, wie beispielsweise wir, sagen und wollen, interessiert sicher 'nur' eine 'beachtliche' Minderheit. Doch sollten wir den Glauben an eine bessere Gesellschaft bewahren und in dieser Hinsicht nicht untätig bleiben, also "Rinn in die Orjanisation und uffmischen.". Aus welchem Film war das gleich ? ..... Dein niederschmetterndes und aus praktischer Erfahrung resultierendes Urteil in Bezug auf Politik und Verwaltung müßte eigentlich mehr Niederschlag in den Medien finden. Wie förderlich wäre es, wenn statt bekannter Politiker vielmehr Vertreter der Volkes zu Fernsehgesprächsrunden ('Talkshows') eingeladen werden würden ? ..... hahaha ..... Manchmal werden allerdings ausgesuchte Fernsehgesprächsrundenbesucher in die Diskussion zurückhaltend eingebunden, was ja schon mal ein Fortschritt ist. ..... Wenn Dir bekannte Verwaltungsmitarbeiter die ihnen aufgezwungene Rolle (z. B. Handlanger) tatsächlich 'außerordentlich bedauern', dann ist dies ja noch viel frustrierender, weil sie trotz Erkennen der Probleme 'mitmachen' (müssen). ..... Ich glaube, daß 'erfolgreiche' Politiker heutzutage solche Eigenschaften aufweisen müssen, die eine 'gute' Politik von vornherein verhindern, wenngleich recht wenige Ausnahmen die Regel bestätigen. Das ist aus meiner Sicht eine gaaanz wichtige Erkenntnis. Widerlege mich, wenn Du kannst ! ..... Also ich würde schon auf kommunaler Eben als Politiker scheitern. Bei meiner Hitzigkeit würde ich vielleicht früher oder später jemanden defenestrieren oder an den Haaren aufknüpfen, wobei Defenestration ja auch schon mal Krieg auslöste, und das wollen wir doch sicher nicht. ..... Leserbriefe werden von der Feindpresse oft verstümmelt widergegeben, so daß diese kein gutes K(r)ampfmittel zu sein scheinen. ..... Gruß Wilsdruffer.

P. S.: Dieses 'hyperboräisch' hatte ich aus einem zu DDR-Zeiten im Kino gezeigten Sindbad-Film, dessen Geschichte nach einem heftigen Kampf zwischen Gut und Böse in Hyperborea das ersehnte gute Ende findet; aber ich hatte mich hier noch mal vergewissert: http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperborea. Das 'danubisch' hatte ich mir von den Bandkeramikern und das 'herzynisch' vom Tacitus geliehen. - Leider kann ich mit meinem in Rückbildung begriffenen Spatzenhirn zwischen "linker Rechtshänder" und "rechter Linkshänder" keine so 'rechte' Schnittmenge bzw. das k. g. V. bilden, so daß ein weiteres Rätsel zur Bereicherung meiner Wissenschaft vonnöten wäre. Hoffentlich bleibe ich bei soviel Unvermögen unerkannt ! - Ich hörte, daß besser nicht 'Onanie', sondern 'Masturbation' gesagt werden sollte. Außerdem könnte 'Selbstonanie' ein Pleonasmus sein, also so was wie 'weißer Schnee' oder 'unehrlicher Berufspolitiker'.

Falsches Helbigsdorf!

Guten Tag, als Nichtwilsdrufferin möchte ich darauf aufmerksam machen, daß sich in der Darstellung Ihrer Ortsteile ein "falsches" Helbigsdorf eingemeindet hat. Das von Ihnen hier unter Wilsdruff dargestellte Helbigsdorf befindet sich bei Freiberg. Wäre sehr nett, wenn das "echte" Helbigsdorf hier präsentiert würde. Mit freundlichen Grüßen 84.138.229.10

Grumbach

Hallo, nach der Eingabe von 'Grumbach' unter 'Suche' wird zwar auf 'Ortsteil Grumbach der Stadt Wilsdruff in Sachsen' verwiesen, aber es führt kein Link zum bereits existierenden Artikel. Könnte ein Kundiger dies vielleicht verbessern. Danke. MfG 217.235.36.252

Schon geändert!THOMAS 19:05, 7. Aug 2006 (CEST)
Hab's auch g'rad endeckt. Sehr gut. MfG 217.235.36.252 = 217 Bewerbungen. 235 Absagen. 36 gute Vorsätze. 252 Laster.

Entstehungsjahr der Fotos

Hallo, es dürfte den Informationsgehalt steigern, wenn die eingestellten Fotos mit ihrem jeweiligen Entstehungsjahr versehen werden würden. Nur ein Gedanke. MfG 217.235.36.252

Rolf Görner bei Meissen Fernsehen

Off-Sprecher:[...] Zur Freude der Wilsdruffer wurde dabei auch das alte Rathaus renoviert.

Görner: "Erst 1756 begann die Bautätigkeit und führte dann, 1758, zur Einweihung dieses Hauses, was dann bis 1916 als Rathaus genutzt worden ist. Und durch die Renovierung [..] der letzten beiden Jahre ist es wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück versetzt worden, sodass also zum Beispiel das Wappen über dem Balkon wieder deutlich sichtbar wird."

Off-Sprecher: Es stellt die damalige Verbindung Sachsen zu Polen da. Schließlich war August der Starke auch König von Polen. Aber nicht nur das Wappen wurde im Rathaus renoviert.

Monolog von Ralf Rother

Off-Sprecher: Nicht nur der Marktplatz und das Rathaus von Wilsdruff sind empfehlenswert, auch das Heimatmuseum, das sich in der Mittelschule befindet. Dort wird verdeulicht, wie wohlhabend die Stadt einmal war. Früher prägten sehr viele Schornsteine das Bild von Wilsdruff und das zeugte von Wohlstand.

Görner: "Und der dokumentiert sich in Wilsdruff darin, dass unter den verschiedendsten Handwerkern insbesondere die Tischler eine besondere Entwicklung genommen haben, sodass wir in der Zeit etwa 1920/1930 und noch Jahre danach hier in Wilsdruff über 20 selbstständige Tischlermeister hatten und darüber hinaus noch 12 Möbelfabriken. Die Zahl der Beschäftigten ist schwer zu ermitteln, sie liegt bei einigen hundert. Genau wissen wir aber, dass in dieser Zeit pro Jahr 40 Tischlerlehrlinge allein hier in Wilsdruff ausgebildet worden sind."

Off-Sprecher: Vielen älteren Zuschauern ist dieser nostalgische Aufwaschtisch sicher noch in bester Erinnerung. Aber wussten sie auch, dass er hier in Wilsdruff erfunden und gebaut wurde?

Görner: "Unter der Bezeichnung <<Porsch's Original>> wurden damals Küchentische mit herausziehbarem Aufwaschtisch verkauft. Für dies Konstruktion hatte Herr Porsch (Anmerkung: Theodor Porsch) ein Patent erhalten des Kaiserlichen Patentamtes in Berlin vom Jahre 1906, was wir ebenfalls hier im Museum aufbewaren und was hier besichtigt werden kann."

THOMAS 20:44, 7. Aug 2006 (CEST)

Hallo THOMAS, wenn bekannt ist, wann dies gesendet worden ist, sollte es vielleicht auch vermerkt werden. Wo kann man denn Meißen-Fernsehen empfangen ? MfG 217.235.36.252

Leider weiß ich nicht, wann es gesendet wurde. Ich hatte mir diesen Beitrag auf DVD ziehen lassen, als ich ein Praktikum bei Meissen Fernsehen hatte.
Man kann den Sender im Meissener Kabelnetz sowie per Antenne und Kabel bei Dresden Fernsehen empfangen. Auch in Wilsdruff kann man den Sender also per Antenne empfangen.THOMAS 12:01, 8. Aug 2006 (CEST)
Hallo THOMAS, vielen Dank für die rasche Antwort. Gibt es eigentlich ein 'Wilsdruff-Fernsehen' ?. Wenn nicht, dann bestünde ja Gelegenheit, Deine Praktikumserfahrungen umzusetzen. MfG 217.235.36.252
Das Praktikum war interessant, aber nur ein zwei-wöchiges Schülerpraktikum. Ein 'Wilsdruff-Fernsehen' gibt nicht.

THOMAS 01:22, 9. Aug 2006 (CEST)