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Gotha Go 345

Die Gotha Go 345 war ein deutscher, militärischer Lastensegler des Zweiten Weltkrieges.

Die Entwicklung begann 1944 in der Gothaer Waggonfabrik als Fracht-Lastensegler. Die Anforderungen wurde wenig später jedoch geändert in einen Kampfsegler für gezielte Punktlandungen.

Die Fracht-Lastensegler Variante, die Go 345 A war als antriebsloser Segler konzipiert. Der Aufbau glich dem früherer Projekte, wie beispielsweise der Gotha Go 242, war jedoch etwas kleiner. Die später entwickelte Go 345 B erhielt zusätzlich einen Hilfsantrieb, der mit zwei Argus-Pulso-Schubrohren As 014 (Verpuffungsstrahltriebwerken) realisiert werden sollte. Zusätzlich wurde noch eine Bremsrakete eingebaut, um gezielte Punktlandungen auf begrenzter Landefläche zu ermöglichen.

Mit diesem Lastensegler konnten 10 voll ausgerüstete Soldaten transportiert werden. Der Einstieg wurde bei beiden Varianten durch eine Rumpfseitentür realisiert.


Technische Daten

Gotha Go 345 B