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Apostolische Konstitution

Dieser Artikel Dieser Artikel behandelt den päpstlichen Erlass. Für die Abhandlungen aus dem vierten Jahrhundert, siehe Apostolische Konstitutionen

Eine Apostolische Konstitution (lat. Constitutio Apostolica) ist in der katholischen Kirche ein Erlass des Papstes, in dem ein bestimmter Sachverhalt des Kirchenrechts geregelt wird. Die Bestimmungen einer Konstitution sind verbindlich, erheben aber nicht wie die Definition eines Dogmas durch Konzil oder Papst ex cathedra den Anspruch auf Unfehlbarkeit.

Bedeutend sind aus jüngerer Zeit unter anderem die Apostolische Konstitution Universi Dominici Gregis über die Papstwahl, die Apostolische Konstitution Ex Corde Ecclesiae über die katholischen Universitäten oder die Apostolische Konstitution Fidei Depositum über den Katechismus.

Die heutige Praxis der Konstitutionen geht zurück auf die im 4. Jahrhundert entstandenen Apostolische Konstitutionen.

Die Deutsche Bischofskonferenz definiert den auf ihrer Homepage Begriff wie folgt: Apostolische Konstitutionen sind vom Papst erlassene gesetzliche Bestimmungen. Sie betreffen häufig eine bestimmte Region oder einen bestimmten Personenkreis. Der Begriff Konstitution stammt aus dem Lateinischen: con-stituere bedeutet "feststehen machen, aufstellen, einrichten".

Siehe auch: Enzyklika, Apostolisches Schreiben, Motu Proprio

Literatur