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Zyklon

Dieser Artikel erläutert das Wetterphänomen Zyklon; für andere Bedeutungen siehe Zyklon (Begriffsklärung). Für eine Erklärung des Begriffs Zyklone, siehe Tiefdruckgebiet.

Als Zyklon (griechisch: κυκλώνας, kiklónas - der Rotierende) wird in der Meteorologie ein tropischer Wirbelsturm vor allem im Indischen Ozean bezeichnet. In anderen Gegenden der Erde nennt man diesen Hurrikan (Amerika) oder Taifun (Ost- und Südostasien). Er tritt als heftiger Wirbelsturm vor allem im Golf von Bengalen auf. Auch die im Indischen Ozean südlich des Äquators vorkommenden heftigen Wirbelstürme im Bereich von Mauritius, La Réunion, Madagaskar und der afrikanischen Ostküste nennt man Zyklone.

Die Stürme entstehen vor allem in den Sommermonaten über dem Indischen Ozean nördlich des Äquators und driften dann nach Norden in Richtung Indien. Die Hauptgefahr geht in den Küstenregionen von den mitunter mehr als 10 Meter hohen Flutwellen aus, die ein Zyklon verursacht. Als folgenschwerster Zyklon gilt der Zyklon in Ostpakistan 1970, bei dem rund 300.000 bis 500.000 Menschen ums Leben kamen. Einer der schwersten Zyklone in den vergangenen Jahren traf am 29./30. Oktober 1999 mit Windgeschwindigkeiten über 260 km/h auf das Festland von Ostindien. Über 50 Schiffe sanken im Hafen von Paradip (einem der Hauptseehäfen des indischen Staats Orissa); über 10.000 Menschen starben.[1] [2][3]

Siehe auch

 Wiktionary: Zyklon – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik


Einzelnachweise

  1. http://www.drk.de/latest_news/messages/306.html
  2. http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6453158_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html
  3. http://www.tagesschau.de/ausland/birma420.html