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IG Bauen-Agrar-Umwelt

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) entstand am 1. Januar 1996 durch Fusion der IG Bau-Steine-Erden (IG BSE) und der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft, welche beide eine lange Tradition haben. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. In Berlin und Brüssel unterhält sie politische Verbindungsbüros.

Zur Zeit ihrer Gründung (1996) gehörten ihr rund 720.000 Mitglieder an. Diese Zahl sank bis Dezember 2000 auf 540.000. Zu ihrem zehnjährigen Jubiläum zählte die IG Bau nur noch 392.000 Mitglieder, Ende 2007 nur noch rund 350.000.[1]

Die IG BAU ist als viertgrößte Einzelgewerkschaft Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), in der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter (EFBH), der Europäischen Föderation der Agrar-, Lebensmittel- und Tourismusbeschäftigten (EFFAT), der UNI-Europa und im Internationalen Bund der Bau- und Holzarbeiter (BHI).

Die IG BAU ist nach ihrer Satzung zuständig für folgende Wirtschafts- und Verwaltungszweige: Baugewerbe, Baustoffindustrie, Entsorgung und Recycling, Agrar- und Forstwirtschaft, Gebäudemanagement, sowie Umwelt- und Naturschutz. Sie vertritt damit Arbeitnehmer, die z.B. als Bauarbeiter, Maler- und Lackierer, Glaser, Dachdecker, Gerüstbauer, Gebäudereiniger, Gärtner, Garten- und Landschaftsbauer, Floristen, Forstbeschäftigte, Mitarbeiter in Zementwerken oder Landschaftsschutzverbänden tätig sind.

In Steinbach im Taunus unterhält die IG BAU eine Bildungseinrichtung.

Vorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt ist seit 1996 Klaus Wiesehügel.

Quellen

  1. Mitgliederentwicklung 2006/2007 bei den Gewerkschaften