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Donndorf

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Donndorf (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Koordinaten: 51° 18′ N, 11° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Höhe: 120 m ü. NN
Fläche: 11,51 km²
Einwohner: 834 (31. Dez. 2006)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06571
Vorwahl: 034672
Kfz-Kennzeichen: KYF
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 013
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopold-v.-Ranke-Str. 33
06571 Wiehe
Bürgermeisterin: Gudrun Holbe
Lage der Gemeinde Donndorf im Landkreis Kyffhäuserkreis

Donndorf ist eine Gemeinde im Kyffhäuserkreis im Bundesland Thüringen. Es besteht aus den Ortsteilen Kleinroda sowie Kloster Donndorf, das dem Ort seinen Namen gab.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zu Beginn des 9. Jahrhundert wird Donndorf in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld urkundlich erwähnt.

Kleinroda

Kleinroda ist vermutlich im 12. Jahrhundert entstanden. Der Namensendung nach entstand Kleinroda durch die Rodung von Wäldern und der sich anschließenden Besiedelung der entstehenden Flächen. Viele dieser auf diese Weise entstandenen Orte enden auf -roda, rode oder -reuth.

Kloster Donndorf

Das Kloster Donndorf wurde erstmals 1250 urkundlich erwähnt. Seine Geschichte begann etwa um dieses Jahr mit der Stiftung des Zisterzienser-Nonnenklosters in der Grafschaft Wiehe-Rabiswalde. Später kam noch eine Klosterschule hinzu. Die Administration des Klosters Donndorf hatten die Freiherren von Werthern-Wiehe, seit 1869 die Freiherren von Werthern-Bacha inne. 1928 erfolgte die Eingemeindung des Klosters Donndorf nach Donndorf an der Unstrut.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 912
  • 1995 - 897
  • 1996 - 882
  • 1997 - 898
  • 1998 - 903
  • 1999 - 897
  • 2000 - 904
  • 2001 - 896
  • 2002 - 882
  • 2003 - 859
  • 2004 - 849
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Bürgermeister

Sehenswürdigkeiten

Die historischen Baudenkmäler Kloster Donndorf sowie Sankt Peter- und Paulskirche wurden in den 1990er Jahren durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gefördert.

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Unstrutbahn (seit 2006 ohne Verkehr), die die Städte Naumburg und Artern verbindet. Darüber hinaus durchläuft die Landstraße von Reinsdorf bei Artern nach Wiehe die Gemeinde. Rund 15 Kilometer von Donndorf entfernt verläuft nördlich die A 38.