Heim

Graf Yoster gibt sich die Ehre

Seriendaten
Deutscher Titel: Graf Yoster gibt sich die Ehre
Originaltitel: '
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr(e): 1967–1976
Länge pro Folge: etwa 25 Minuten
Anzahl der Folgen: 62
Originalsprache: Deutsch
Musik: Peter Fischer
Eugen Thomass
Genre: Kriminalfilm
Erstausstrahlung (de): 15. September 1967, ARD
Besetzung

Graf Yoster gibt sich die Ehre war eine Fernsehserie im Vorabendprogramm der ARD. Die Serie wurde 1969 in Frankreich unter dem Titel Le Comte Yoster a bien l'honneur gezeigt. Die Serie wurde von der Bavaria Atelier GmbH produziert. An den Drehbüchern arbeitete das Autorengespann Rolf und Alexandra Becker mit. Die Titelmusik stammte von Peter Fischer.

Lukas Ammann spielte den Kriminalschriftsteller Graf Yoster, Wolfgang Völz dessen Butler Johann mit krimineller Vergangenheit (eigentlich war er Konditor und heißt Gotthold Weinhofer, aber Johann ist in vornehmen Kreisen eben üblicher). Völz erinnert sich: „Ich durfte sogar zwei Rolls Royce zu Bruch fahren.

Handlung

Graf Yoster, der „Gentleman-Detektiv“ oder „Krimigraf“, erledigt seine Aufträge auf unnachahmliche Art und Weise. Meist spielen die Verbrechen, die er aufklärt, in höheren Gesellschaftskreisen, ob es sich nun um die Fälschung einer kostbaren Violine oder ein dubioses Finanzierungsinstitut handelt.

Der Reiz der Serie, die mit einer gehörigen Portion Humor und witzigen Dialogen daher kam, lag ohne Zweifel grade im Kontrast der beiden Protagonisten; Yoster war die distinguierte, klischeehafte Personifizierung eines Grafen, Johann war jovialer und Frauenbekanntschaften nicht abgeneigt.

Sonstiges

Die 76 Folgen der Serie wurden in drei Staffeln von 1967 bis 1976 produziert. Die Angaben schwanken zwischen 45 bis 76 Folgen, weil ab Folge 36 einige Folgen als Zweiteiler ausgestrahlt wurden.

Gedreht wurde anfangs in schwarzweiß (Staffeln 1 und 2), ab Folge 27, 1972, war die Serie dann in Farbe. Für die Regie waren einige der bekanntesten deutschen Film- und Fernsehregisseure verantwortlich, so Michael Braun, Georg Tressler oder Imo Moszkowicz