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Diskussion:Hans Robert Jauß

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Waffen-SS

Hier vermisse ich einen Hinweis auf die Vergangenheit von Jauß. Jauß war nämlich Mitglied der Waffen-SS. Vgl. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/164312/

Jau, längst erledigt. Immerhin waren sehr viele „Promis” bei dieser Truppe dabei, die bekanntlich Adenauer mit als Bundeskanzler später ehrend begleitete und der Bundeskanzler Kohl mit US-Präsident Ronald Reagan zusammen in Bitburg über den Gräbern gefallener Soldaten, sowohl Waffen-SS als US, Hand in Hand, gemeinsam ehrte dadurch.

Ja, auch der SPD-Bonze Jürgen Girgensohn aus Nordrhein-Westfalen war „a dabei” und neuerdings beliebte auch der Literatur-Sprengstoff-Preisträger Günter Grass krass sein Mittun bei dieser Truppe zu „outen”. Frech wie Oskar hing er 2006 zur Herausgabe seines neuesten Buches sein Waffen-SS-Buch zur Schau raus. Diese clevere Propaganda hat dem Kerl bombastische Anfangs-Verkaufserfolge seines „Zwiebel(vor)haut”-Buches bis jetzt schon in seine Scheuern einfahren lassen. Business halt. 84.44.138.159 14:31, 13. Sep 2006 (CEST)

In dem Satz "Die Tatsache, dass Jauß in seiner Jugend in der Waffen-SS gedient hat, wurde ihm wie vielen seiner Kameraden, auch Prominenten der Nachkriegs-Zeit, von interessierter Seite zum Vorwurf gemacht." sollte wohl die Phrase "von interessierter Seite" gelöscht werden. Sie soll offensichtlich nur dazu dienen, den Vorwurf zu diskreditieren, und trägt nichts zur Information bei.--hwb 14:36, 20. Okt. 2006 (CEST)

Grünbaum

Unvergessen bleibt Jauß' Auftritt bei einer vierteiligen Vorlesung des US-amerikanischen, 1923 in Köln geborenen Wissenschaftstheoretikers Adolf Grünbaum über "The Foundations of Psychoanalysis" im Juni 1983 in Konstanz:

Jauß: "Herr Grünbaum, Sie sind doch in Deutschland geboren. Könnten Sie Ihre Vorlesungen nicht auf Deutsch halten?"

Grünbaum: "Herzlichen Dank, Herr Professor Jauß, für diese Anregung. Leider bin ich wegen Leuten wie Ihnen gezwungen worden, im Alter von 15 Jahren aus Deutschland auszuwandern. Ich bitte Sie um Nachsicht dafür, dass ich in den letzten 50 Jahren die deutsche Sprache weitgehend verlernt habe."

Jauß bekommt einen roten Kopf, vor allem weil sich fast alle im Audimax zu ihm hinwenden, und schweigt.

Es wäre reizvoll, Jauß' Rezeptionsästhetik vor dem Hintergrund seines eigenen Lebens zu betrachten: Es kommt nicht auf den Autor und seine Intentionen an, sondern auf die Rezeption seines Werkes. Die Rezeptionsästhetik bietet einen Schutz vor allzu peinlicher Beschäftigung mit der Person. --hwb 22:56, 29. Jul 2006 (CEST)

Ist das irgendwo "belegt", Zeitung oder so? Ich würds nämlich gern zitieren! --91.23.137.124 13:02, 1. Mai 2007 (CEST)

Ich habe es selbst erlebt.--hwb 23:06, 15. Sep. 2007 (CEST)

Daten

Jauß kann wohl kaum an der 1966 gegründeten Universität Konstanz studiert und dann dort 1967 seine Antrittsvorlesung gehalten haben.--Hozro 22:22, 1. Mär. 2007 (CET)

Wohnort/Grab

Weiß jemand, wo Jauß begraben liegt, oder besser: wo er am Ende gewohnt hat? Offenbar nicht in Konstanz direkt, sondern in einem Dorf bei Konstanz. --91.23.137.124 13:00, 1. Mai 2007 (CEST)