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Endosperm

Endosperm (von griechisch ἐντός, éndos = innen und σπέρμα, spérma = Same) ist das Nährgewebe der Samen, das den Keimling umgibt bzw. das Nährgewebe im Embryosack der Samenpflanzen (Spermatophyta).

Es ist der Nährstofflieferant, bis die jungen Wurzeln die Nährstoffe aufnehmen und die Pflanze sich somit selbst versorgen kann.

Es enthält die primären pflanzlichen Nährstoffe (Stärke und Zucker) und je nach Art unterschiedliche zusätzliche Ergänzungsstoffe, die zur Energieerzeugung/Verbrennung nötig sind. Diese sind z. B. in der Orange in größeren Speicherzellen eingelagert.

Bei den Nacktsamern (Gymnospermae) entwickelt sich das Endosperm aus dem weiblichen Gametophyten (1n; primäres Endosperm). Bei den Bedecktsamern (Angiospermae) entsteht durch Befruchtung der beiden Polkerne im Embryosack der triploide Endospermkern (3n) und teilt sich zum sekundären Endosperm.