Heim

Heinz-Georg Klös

Heinz-Georg Klös (* 6. Januar 1926 in Wuppertal) ist ein deutscher Veterinärmediziner, Autor und ehemaliger Direktor des Berliner Zoologischen Gartens.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Heinz-Georg Klös wuchs als Sohn eines Chemikers in der Nähe des Wuppertaler Zoos auf. Schon als 5-jähriger war er vom Beruf des Zoodirektors fasziniert. Klös begann 14-jährig als Tierpfleger im Wuppertaler Zoo und später war er Elefantenpfleger im Tierpark Hagenbeck. Anschließend studierte er Veterinärmedizin und Zoologie in Gießen und wurde 1954 Zoodirektor in Osnabrück. 1956 trat er die Nachfolge von Katharina Heinroth als Direktor des Berliner Zoologischen Gartens an. Unter seiner Führung wurde der nach dem Krieg zerstörte Zoo wieder aufgebaut, modernisiert und letztendlich zum artenreichsten Zoo der Welt.

Zur Tierparkgestaltung zählten 1964 die Eröffnung des Nashornhauses, der Neubau des Affenhauses und 1975 die Neueröffnung des Raubtierhauses mit dem Nachttierhaus, das auf Initiative seiner Frau entstand.

Durch das tiergärtnerische Geschick von Klös gelang dem Zoo die Welterstzucht von Tieren wie der Großtrappe, dem Berg-Anoa, dem Grauwangenhornvogel oder der Eulenkopfmeerkatze.

Klös war Mitglied des Aufsichtsrates des Zoologischen Gartens und hier immer wieder bestrebt, Land für die Erweiterung des Zoos zu erwerben. Am 31. August 1991 ging er in Pension. Heinz-Georg Klös war darüber hinaus Honorarprofessor an der TU Berlin und er ist Kurator in der Heinz-Sielmann-Stiftung.

Heinz-Georg Klös lebt zusammen mit seiner Frau Ursula in der Nähe des Berliner Zoos. Sie haben zwei Töchter und einen Sohn.

Literatur (Auswahl)

Ehrungen und Auszeichnungen

Personendaten
Klös, Heinz-Georg
deutscher Veterinärmediziner
6. Januar 1926
Wuppertal