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Diskussion:Charge-coupled Device/Archiv

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Acht- oder sechseckig?

Hat nun die achteckige oder sechseckige Zellenförm einen besseren "fillfaktor" bei CCD-Sensoren? Meiner Meinung nach der achteckige --Cepheiden 16:23, 29. Mär 2005 (CEST)

Laut Fuji-Website sind deren pixel 8eckig... --Jdiemer 20:30, 29. Mär 2005 (CEST)
Es kommt drauf an, was man in der Zelle sonst noch alles unterbringen muss. Beim full-frame CCD für astronomische oder wissenschaftliche Zwecke, wo es auf hohe Empfindlichkeit ankommt und auf alles "Beiwerk" verzichtet wird, sind die Pixel rechteckig. Man kann eine Fläche vollständig mit Rechtecken pflastern, aber nicht mit lauter gleichen Achtecken (Sechsecke wären aber möglich). Die Achtecke haben ihre Berechtigung, wenn man das Licht mit Linsen fokussiert, daher die Ecken der Quadrate sowieso ohne Licht auskommen müssten, insbesondere wenn man Platz für diverse Dinge außerhalb der lichtempfindlichen Zelle brauchen kann. -Anastasius zwerg 22:24, 12. Sep 2005 (CEST)

Lesenswert-Diskussion, September 2005

Ein Charge-coupled Device (CCD) (Ladungsgekoppeltes Bauteil) ist ein lichtempfindliches elektronisches Bauteil zur ortsauflösenden (fein gerasterten) Messung der Lichtstärke.

Ein paar Bilder für's Wesentlichste sind mittlerweile drin, und auch die gewünschte Animation gibt es nun. Leider lässt sich für die Animation kein "Thumbnail" machen; ich hab' das Problem mal in en:Wikipedia:Village_pump_(technical) aufgeworfen. --Anastasius zwerg 19:46, 30. Sep 2005 (CEST)

FT mit Verschluss oder ohne?

moin, ich denke ein FT muss einen Verschluss haben, weil sonst der komplette Bildinhalt beim Transport in den abgedeckten Bereich über das Bild schmieren würde. habe auch einige Indizien gefunden:

Zitat aus U.Schmidt: Professionelle Videotechnik (Kapitel 6.1.2.4: Frame Transfer (FT) ): "Damit die Ladungen während des Transports nicht verfälscht werden, muss die Sensorzelle in dieser Zeit lichtdicht abgedeckt werden. Die Abdeckung wird über eine rotierende mechanische Flügelblende erreicht, die die Belichtungszeit auf 16ms pro Halbbild begrenzt."

wie gesagt, meiner meinung nach macht das auch so vielmehr sinn. Was wäre denn sonst der Vorteil des IT gegenüber des FT? -- Smurftrooper 19:01, 10. Nov 2005 (CET)

Was CCDs für Astronomie oder andere Anwendungen in der Froschung betrifft, bin ich sicher, dass bei Frame-Transfer CCDs normalerweise kein mechanischer Verschluss verwendet wird. Ich hab' noch mal "frame transfer ccd" nachgegoogelt und komme dabei auf das selbe Ergebnis. Hier die relevanten Seiten aus den ersten 30 Treffern (ich habe auch viele andere überprüft, keine Gegenbeispiele gefunden!):
[[3]] "ability of this device to operate without a shutter"
[[4]] "Nachteilig ist, dass während des Verschiebens der Ladungen weiterhin Licht auf den Chip einfällt"
[[5]] "... problems can be overcome by frame transfer ... thus the beam has not to be interrupted"
[[6]] "... is the frame-transfer CCD. ... so that a mechanical shutter is not required."
[[7]] "Smear also exists in frame-transfer CCD image sensors, but is not symmetrical" (das kann nur ohne mechanischen Verschluss so sein).
[[8]] "ability of the frame-transfer device to operate without a shutter"
Ich habe nur einen Hinweis auf FT-CCDs mit mechanischem Vershcluss für eine Spezialanwendung im wissenschaftlichen Bereich gefunden (zwei Bilder kurz hintereinander aufnehmen).
Und auch dort, wo es eindeutig um Video geht, finde ich viele Hinweise auf FT ohne mechanischen Verschluss (unter anderem FT-Überwachungskameras; die haben sicher keine rotierende Blende, wäre bei Dauerbetrieb zu störanfällig)
[[9]] "Blocking the light during this shift process with a shutter operating at 60 times per second would not be practical."
[[10]]" IT technology which provides high-speed pixel data transfer without the blurring effect associated with frame transfer" ("blurring", wohl im Sinne von "smearing" gäbe es bei einem mechanischen shutter nicht).
Außer Deinen zwei Referenzen oben) habe ich nur eine klare Beschreibung einer FT Kamera mit rotierendem mechanischen Verschluss gefunden [[11]], offenbar eine Kamera für sehr gehobenen Ansprüche (4k * 2k Pixel!).
Ich kann mir vorstellen, dass immer wieder FT mit "full frame" verwechselt wird ("full frame" heißt auch oft "full frame transfer").
Meine Schlussfolgerung: ich installiere wieder meine Version, und erwähne den mechanischem Verschluss für besondere Fälle. OK so? --Anastasius zwerg 21:34, 11. Nov 2005 (CET)
OK, damit kann ich leben. ich komme leider mehr aus der Fernsehecke und da wäre ein FT ohne mech. Shutter nich so dolle. aber ich gebe dir recht, daß der anscheinend manchmal nicht nötig ist. ich verstehe jedoch dann immer noch nicht den vorteil eines IT gegenüber des FT... aber vielleicht verreitet man sich jetzt auch zu sehr in details für einen lexikoneintrag! --Smurftrooper 23:43, 11 November 2005 (CET)
Zugegeben, ich hatte das einerseits aus der "Ecke" der astronomischen und Forschungs-Anwendungen gesehen, andererseits aus der Ecke billiger Consumergeräte - von professioneller Fernsehtechnik hab' ich keine Ahnung. Meiner Meinung nach liegen die Hauptvorteile von IT gegenüber FT einerseits darin, dass IT auch bei sehr kurzen Belichtungszeiten funktioniert (bei FT ohne Verschluss ist smearing bei 16 ms noch erträglich, wenn die schnelle Transferzeit in der Größenordnung von 0.1 ms ist; aber Belichtungszeiten von 1 ms oder darunter gehen so sicher nicht, und dann ist auch eine Korrektur per Software kaum mehr sinnvoll). Andererseits ist die benötigte Fläche bei IT kleiner, und die Elektronik für die Steuerung des Ladungstransfers viel einfacher - vor allem die Chipfläche ist eine Kostenfrage. --Anastasius zwerg 21:49, 12. Nov 2005 (CET)

Rückführung nach Charge-coupled Device??

Am 27.November ist der Artikel von Benutzer:Stern von Charge-coupled Device nach Ladungsgekoppeltes Bauteil verschoben worden. So löblich ich sein Engagement gegen eine überbordende Verwendung von englischstämmigen Begriffen in der deutschen Sprache finde: Ich halte diese Verschiebung für nicht besonders hilfreich, da der Ausdruck Ladungsgekoppeltes Bauteil weder das Bauteil eingrenzend genug beschreibt, noch eine gängige Typenbezeichnung ist. Außerdem finde ich mehrere Ersetzungen der Abkürzung CCD im Artikel durch 'ladungsgekoppeltes Bauteil' auch für stilistisch unschön. Für mich klingt es einfach nach einer allzu wörtlichen Übersetzung ins Deutsche. Im Übrigen glaube ich nicht, daß ein Leser nach diesem Ausdruck in der Wikipedia suchen wird. Ich plädiere für eine Rückverschiebung nach Charge-coupled Device, oder wahlweise nach CCD (elektronisches Bauteil) oder CCD (Bildsensor) und Anpassung aller geänderten Formulierungen. --Smurftrooper 21:46, 28. Nov 2005 (CET)

Ich störe mich auch daran. Das ist auch nicht der einzige Artikel den Benutzer:Stern auf diese Weise behandelt. Ich denka auch, dass die Änderung rückgängig gemacht werden sollte. Immerhin handelt es sich dabei um die übliche Benennung und Artikel wie SMD, SMS, CMOS, THT usw. müssten auch zwangsläufig umbenannt werden. Das ist unzweckmäßig weil irreführend. --Cepheiden 22:08, 28. Nov 2005 (CET)
Stimme euch beiden zu. --Jdiemer 08:13, 29. Nov 2005 (CET)

Da Google den Begriff "Ladungsgekoppeltes Bauteil" keine zwei Dutzend mal findet (von der Wikipedia-Seite und ihren Kopien abgesehen), und dann nur in Klammer als Übersetzung des Englischen Worts, ist die Eindeutschung also absolut unüblich, und ich habe es zurückverschoben. Bleibt mir noch die lästige Arbeit, wieder im Artikel diesen unüblichen deutschen Ausdruck durch CCD zu ersetzen... -Anastasius zwerg 19:57, 29. Nov 2005 (CET)

Herzlichen Dank! :) --Smurftrooper 20:36, 29. Nov 2005 (CET)
War wohl etwas vorschnell von mir. Stern 20:26, 3. Dez 2005 (CET)

Ladungsgekoppeltes Bauteil

Wurde zwischenzeitlich zurück nach Charge-coupled Device verschoben --Smurftrooper 20:45, 29. Nov 2005 (CET)

Ein ladungsgekoppeltes Bauteil (englisch charge-coupled device, daher oft abgekürzt CCD) ist ein lichtempfindliches elektronisches Bauteil zur ortsauflösenden (fein gerasterten) Messung der Lichtstärke.

zum Potenzialtopf: Der Grund, warum der Link auf Potenzial geht, ist der jämmerliche Zustand des derzeitigen Artikels Potenzialtopf - derzeit meiner Meinung nach absolut unverständlich, wenn man sich mit Quantenmechanik nicht so gut auskennt, dass man den Artikel nicht braucht.--Anastasius zwerg 19:19, 18. Dez 2005 (CET)

ISO-Zahl

Was bedeutet es denn, wenn die ISO-Zahl des CCD-Chips erhoeht wird? Ich habe gehoert, dass so die Empfindlichkeit gesteigert werden kann, genau wie es bei Filmmaterial mit vergroesserter Koernigkeit erreicht werden kann. Allerdings nimmt damit das Bildrauschen zu (bei CCD wie AgCl-Film). --Montauk 00:15, 17. Dez 2005 (CET)

Dann wird meines wissens auch nur das ausgangssignal des chips verstärkt --Smurftrooper 08:42, 17. Dez 2005 (CET)
Ja, dem kann ich zustimmen. Und das Bildrauschen wird mit verstärkt. --Anastasius zwerg 19:19, 18. Dez 2005 (CET)

Arbeitsprinzip eines Pixels unverständlich

Hallo, ich finde, dass im Artikel noch zuwenig auf die Funktionsweise eines einzelnen Pixels eingegangen wird (alternativ könnte man das möglicherweise auch in einem separaten Artikel machen). Es wird nicht klar geschildert, welche Informationen des einfallenden Lichtes (Intensität, Spektrum) das Pixel in elektrische Information umwandelt: Z.B. hat blaues Licht ja für sich schon ein großes Wellenspektrum. Kann der Sensor also zwischen unterschiedlichen Blautönen unterscheiden? Wie sieht es mit der einfallenden Lichtmenge aus, was der Helligkeit entspricht? -(aus Versionsgeschichte nachgetragen: 11:19, 20. Dez 2005 217.186.95.15)

Die Frage ist mir nicht ganz klar; CCDs liefern ja nur Graustufen-Bilder, wenn man keine Farbfilter vor die einzelnen Pixel setzt. Zum Grundlegenden: jedes Photon hat die Chance, eine Elementarladung im CCD freizusetzen (bei den meisten CCDs aus P-Si also ein Elektron). Mit welcher Wahrscheinlichkeit das passiert, wird durch die Quantenausbeute gegeben. Wenn sich die Frage darum dreht, wie die Quantenausbeute von der Wellenlänge des Lichts abhängt, sind die Unterschieden zwischen den verschiedenen CCD-Chips sehr groß, man kann nicht verallgemeinern. Der Verlauf der Empfindlichkeit über der Wellenlänge kann auch recht eigenartige Kurven ergeben, weil es in den Elektroden (meist polykristallines Silizium) zu Interferenz kommen kann, und dann bei manchen Wellenlängen Maxima oder Minima der Empfindlichkeit auftreten, die mit dem inneren Fotoeffekt im Halbleiter darunter nichts zu tun haben. -Anastasius zwerg 22:06, 20. Dez 2005 (CET)


Danke für die schnelle Antwort! Mit dem Blaulicht-Beispiel habe ich ganz konkret ein Blaupixel gemeint (also mit entsprechendem vorgeschalteten Filter). Nehmen wir weiter als Beispiel an, die Quantenausbeute wäre bei 430 nm am größten, bei 460 nm dagegen am geringsten. Kann dann so ein Blaupixel im Moment der Belichtung unterscheiden zwischen:

- 50 Photonen mit 430 nm

- 100 Photonen mit 460 nm ?

Ich denke, dass das Pixel die Frequenzen nicht unterscheidet, sondern alles als Intensität/Helligkeit (= Anzahl der Photonen) interpretiert. Oder liege ich da falsch?

Ja, ein CCD kennt ja nur Ladung, also Anzahl der Elektronen, und die haben kein "Mascherl", an dem man erkennen könnte, wie viel Energie das Photon hatte, dem sie das "Anheben" ins Leitungsband verdanken (vielleicht mit Ausnahme einer extrem kurzen Zeit nach der Absorption des Photons, wo das Elektron noch etwas mehr Energie hat; diese verliert es aber sehr schnell). Bilddetektoren, bei denen für jedes Photon auch die Energie bestimmt wird, sogenannte Bolometer-Arrays, sind erst in Entwicklung; sie könnten für die Astronomie eine Revolution bewirken, werden aber wohl kaum in absehbarer Zeit für den Normalverbraucher erschwinglich sein (u.a. weil sie auf sehr niedrige Temperaturen gekühlt werden müssen).
Zurück zum CCD und erst mal eine Randbemerkung: Bei realen CCDs ist meistens die Empfindlichkeit (Quanteneffizienz, QE) bei 430 nm kleiner als bei 460 mn. Wenn wir aber das Gegenteil annehmen, und die QE ist bei 430 nm doppelt so hoch wie bei 460 nm, und das Filter bei beiden Wellenlängen die selbe Durchlässigkeit (Transmission T) hat, kommt natürlich beide Male die selbe Anzahl an Elektronen heraus:
NElektronen = TFilter * QE * NPhotonen
-Anastasius zwerg 22:07, 27. Dez 2005 (CET)

Danke für die Antworten.

Halbleiter-Teil

Ich möchte in den nächsten Tagen den Halbleiter-Teil überarbeiten. Ich habe mir auch schon überlegt, den Halbleiter-Teil nur noch übersichtsartig im Abschnitt Funktionsweise und Aufbau zu belassen und den Rest in einen Abschnitt Physikalische Grundlagen im unteren Bereich zu verschieben. Ich möchte dann auch noch das eine oder andere ergänzen, was sich im Zuge der Bearbeitung ergibt. Geht das so in Ordnung? --Zahnstein 13:02, 3. Jan 2006 (CET)

Und wie soll das genau aussehen? So wie es jetzt ist find ich das eigentlich ganz gut. --Cepheiden 13:50, 3. Jan 2006 (CET)
Ich finde speziell den Absatz: "Das Bauteil besteht aus einer Matrix ..." nicht so gut. So werden da z.B. Photodioden und Feldeffekttransistoren angesprochen, die zwar ähnlich sind, sich aber vom CCD unterscheiden, was ihre Erwähnung eigentlich sinnlos macht. Den Teil mit den Bändern würde ich gerne nur im Grundlagenteil behandeln, wo dann auch das Entstehen des Potentialtopfes und was das ist, beschrieben werden kann. Dann könnte man noch die technische Fortentwicklung beim CCD-Aufbau angeben und die Kenngrößen mit dem Grundlagenteil besser unterfüttern. Den Einsatz in der Astronomie möchte ich auch noch erweitern und einige Links einfügen. Z.B. HRSC. Das wäre ein erster Überblick. Falls du dem nicht zustimmen möchtest, laß ich es einfach. Ich möchte nur mein contra aus der letzten Lesenswert-Abstimmung jetzt in einige Änderungen umsetzen. Aufdrängen werde ich mich allerdings nicht. --Zahnstein 16:10, 3. Jan 2006 (CET)
Nunja, der Text klingt schon etwas unausgereift und sollte überarbeitet werden, da geb ich dir Recht. Was den Grundlagenteil angeht den würde ich eher an den Anfang setzen, damit der Leser das gleich von den Grundlagen her vermittelt bekommt. Dabei reichen dann aber meist ein paar grundlegende Worte und die jeweiligen Verweise. --Cepheiden 17:48, 3. Jan 2006 (CET)
Ich denke, da lassen sich Übereinstimmungen erkennen, so daß ich mal kleine Änderungen im Text vornehmen werde. Wenn du denen zustimmst, kann man den nächsten Schritt gehen und wenn nicht, dann wird das halt revertiert oder umgeschrieben. --Zahnstein 18:44, 3. Jan 2006 (CET)
So, ich habe jetzt mal eine erste Version gemacht, wo man die Aufteilung zwischen Halbleiter-Übersicht und Halbleiter-Grundlagen sehen kann, wie ich es mir vorstelle. Der Übersichtsteil im Abschnitt Funktionsweise und Aufbau sollte imho nicht stärker ins Detail gehen, um laienverständlich zu bleiben, während der Grundlagenteil noch tiefer und detailierter werden sollte. Eher ich mich da tiefer in die Materie einarbeite, möchte ich ein OK bekommen, da bei Nichtgefallen das jetzt leicht revertiert werden kann ohne das ich groß Zeit investiert habe. Die Links zur HRSC und weiteren habe ich bisher nur grob angedacht. Da muß man noch sehen was das zum Verständnis eines CCDs bringt. Mehr als ein paar Zeilen sollten das nicht sein, aber wo wir da schöne Artikel zu haben, kann man auf diese Verweisen. --Zahnstein 20:24, 3. Jan 2006 (CET)
Ja, ist eine gute Idee! Ich habe auch schon daran gedacht, die Halbleiterphysik in einen eigenen Abschnitt auszulagern, sodass Nicht-Physiker bei der Erklärung des grundlegenden Mechanismus nicht aussteigen, aber trotzem Platz für Feinheiten wie "buried channel", eventuell ein Diagramm der Bandstruktur, ein Querschnitt mit realistischer Form der Elektroden, etc. wird. Oben sollten dann meiner Meinung nach nur ganz kurz die Potenzialtöpfe und das Verschieben der Ladungen erwähnt werden (wohl mit der Animation; die ist ja eher für Nicht-Physiker gedacht; einem Halbleiterphysiker tut das wahrscheinlich eh weh, wie weit in diesem Mickey-Mouse-Bild die Elektroden voneinander entfernt sind, aber so ist es klarer in der Darstellung).
Ein eigener Abschnitt über Anwendungen der CCDs in der Astronomie ist sicher auch gut; wenn ein Link zur HRSC, dann müssten es aber wohl auch ein paar Dutzend andere Links werden, und ob das nicht den Rahmen sprengt? Jedenfalls, frohes Schaffen! -Anastasius zwerg 19:29, 3. Jan 2006 (CET)
"und darüber dünne metallische Kontakte" ist das sicher? Meiner Meinung nach würde auch eine dünne Schicht Metall (4-8 Atomlagen), z. B. Alu, das Licht deutlich schwachen bzw. ganz Absobieren. Soweit ich weis, werden meist dünne Polysilizium-Gates verwendet. Dort ist die Absorption nicht so stark wie bei Metall. --Cepheiden 09:07, 4. Jan 2006 (CET)

Habe mich informiert und es so auch gefunden. Ausserdem ist analog zu den CMOS-Transistoren jeweils eine p- und eine n- Version machbar. Mal schauen wie man das geschickt formuliert. Ich denke auch, dass die von mir gewählte Formulierung im Abschnitt Funktionsweise und Aufbau noch nicht ideal ist. Erste Versuche mit Grafiken beginne ich dann heute auch. --Zahnstein 12:52, 4. Jan 2006 (CET)

Jetzt ist auch das Bild drin. Ich hatte es erst als png probiert, aber irgendwie kam der Text im Bild nur schwach raus, obwohl im Grafikprogramm alles richtig aussah. Wenn noch etwas ins Bild mit rein soll, bitte sagen. Der Text ist jetzt von meiner Seite aus fertig. --Zahnstein 19:39, 6. Jan 2006 (CET)

Begriffsklärung

Mal eine Frage: Muss eigentlich diese BKL in dem Artikel stehen? Sie verweist auf die CCD-BKL, obwohl der Begriff CCD hier im Lemma gar nicht auftaucht. --seismos 10:55, 19. Feb 2006 (CET)

Von CCD ist ein Redirect auf Charge-coupled Device gesetzt (nicht auf die BKL), daher wohl. --Vesta 11:55, 19. Feb 2006 (CET)
In der Richtung sicherlich sinnvoll. --seismos 14:32, 19. Feb 2006 (CET)
Die Frage ist, ob CCD nicht besser auf die BKL linken soll, statt auf Charge-coupled Device. Dann könnte man sich auch die BKL am Beginn des Artikels ersparen. --Vesta 17:20, 20. Feb 2006 (CET)
Klingt nach einem sinnvollen Vorschlag. -- Dr. Shaggeman Der beißt nicht!!! 19:05, 20. Feb 2006 (CET)
Allerdings gibt es schon sehr viele Links auf CCD, die Charge-coupled Device meinen. Der Umbau würde also eine Menge Arbeit machen... --Vesta 00:24, 21. Feb 2006 (CET)
Guckst Du hier. Hatte heute Langeweile und habe mich mal des Problems angenommen. Links auf redirects sind eh Pfui-Bäh. Wenn ihr mögt könnt ihr es jetzt ändern, ich mag für heute nicht mehr. Würde vorschlagen gleich die BKL auf CCD zu verschieben und die seite CCD-BKL ersatzlos löschen. -- Dr. Shaggeman Der beißt nicht!!! 23:36, 21. Feb 2006 (CET)
Danke für Deine Bemühungen. Habe BKL nach CCD verschoben, und für die jetzt Verweiste CCD (Begriffsklärung) einen SLA gestellt. --Vesta 11:38, 22. Feb 2006 (CET)
Ich finds gut, mal schauen, ob sich wer beschwert. -- Dr. Shaggeman Der beißt nicht!!! 15:48, 22. Feb 2006 (CET)

Abgeschlossene Lesenswert-Diskussion

Ein elektronisches Bauelement zur Aufnahme von Bildern in Kameras. --Zahnstein 01:56, 18. Feb 2006 (CET)

Ich habe die Einleitung geändert, sie war wirklich zu speziell. --Zahnstein 22:43, 18. Feb 2006 (CET)
Danke, genau sowas habe ich gemeint.--Syrcro.ПЕДІЯ® 23:01, 18. Feb 2006 (CET)

Verschiebung nach CCD-Fotosensor

Sorry aber die Lemma ist falsch. Charge coupled device ist ein Überbegriff für (Analog)-Speicher. Genau genohmen ist es ein Schieberegister bei dem der "Inhalt" einer Speicherzelle als Ladungspaket in die benachtbarte Zelle verschoben wird. Sind einige dieser Zellen fotoempfindlich spricht man vom CCD-Fotosensor. Zu den CCD's zählen auch nicht lichtempfindliche Bauteile. Zum Beispiel Verzögerungsketten oder Eingangspeicher von Digital-Oszilloskopen. Ich werd mal den Überartikel zu CCD aufsetzen. dannach sollte dieser Artikel verschoben werden. --inschanör 21:25, 18. Jul 2006 (CEST)

moin, diese Diskussion hatten wir hier schon mal in ähnlicher Form. Ich gebe nur zu bedenken, daß alle Lichtsensoren in Kameras, die auf diesem Prinzip beruhen, einfach als CCD bezeichnet werden, deswegen würde ich nicht sagen, daß das Lemma falsch sei. Gruß --Smurftrooper 22:15, 18. Jul 2006 (CEST)
Naja, schau mal auf die Abteilung weblinks im Artikel, da kommt fast immer "sensor" mit vor. --inschanör 22:29, 18. Jul 2006 (CEST)

Bitte weitere Beiträge in die Portalseite --inschanör 23:39, 18. Jul 2006 (CEST)

Keine Fotodiode(n), etc.

Ein paar Bemerkungen zu den diversen Überarbeitungen ab 13. März:

Wer von den Leuten, die sich auskennen hat Zeit, um über den Artikel noch mal kritisch drüberzugehen? --Anastasius zwerg 19:01, 15. Mär. 2007 (CET)

Bei Sensoren mit Millionen von Mixel dauert es schon mal eine 1 sec bis alle Ladungen abtransportiert sind. Man kann schnell auslesen (ca. 40 Mio Pixel per sec), das stört aber die Analog-Wandler und erhöht quasi das rauschen. Das problem ist allerdings weniger die zeitdauer, als der geringe Abstand zwischen lichtaktiven und abgedunkelten Pixeln. Und oftmals wird während des Auslesens der abgedunkelten Zellen die optisch aktiven belichtet (siehe folgenden Kommentar) --inschanör 23:01, 15. Mär. 2007 (CET)
Ich habe zwar nicht so die Ahnung von den elektronischen Grundlagen des CCDs, aber der Satz „Die Belichtungssteuerung geschieht elektronisch, indem, während dem (sic!) Auslesen, eine definierte Zeit lang die Photodioden geflutet werden und dadurch die effektive Belichtungszeit verkürzt wird.“ lässt mich vermuten, dass hier unter Umständen über einem anderes Bauteil geschrieben wird. Wie kann man denn die Speicherzellen „elektronisch fluten“, die einzige Steuerung passiert doch durch die Verschiebung der Potenzialtöpfe?? Oder ist damit eine Entladung der Töpfe gemeint? Schnall ich zumindest nicht. --Smurftrooper 20:25, 15. Mär. 2007 (CET)
Also gemeint ist der sogenannte elektronische Verschluss (electronic shutter) und die Betriebsart overlapped shutter also gleichzeitiges Belichten und Auslesen des sensors. Das klassische Vorbild ist der mechanische Verschluß also ein "deckel" zwischen Linse und Filmrolle. Beim elektronischen Shutter wird durch einen starken Impuls (manchmal SUB-Impuls für Substart genannt) die Ladung in den optisch aktiven Zellen zerstört, die ladung in den Transportzellen bleibt aber erhalten. (das ist wohl hier mit geflutet gemeint). Die belichtung beginnt also mit dem letzten SUB-Impuls und endet mit dem verschieben der Ladung in die Transportregister. Da die Transportregister nicht durch den SUB-Impuls gelöscht werden, kann man während des Auslesens der Transportregister die nächste Belichtung starten, Belichtung und Auslesen überlappen sich also (overlapped). Man kann also Zeit für das Auslesens des sensors gleichzeitig für die belichtung nutzen und nicht nacheinader Belichten und auslesen. Solange die Belichtungszeit kleiner als die zeit zum Auslesen des sensors ist, bleibt also die Bildrate konstant und steigt nicht mit der belichtungszeit. Das ist aber nur für Video wichtig, weniger für Standbildfotografie.--inschanör 23:01, 15. Mär. 2007 (CET)
Ah, verstehe. Danke für die Antwort. Das könntest du doch eigentlich so 1:1 in den Artikel einbauen, oder? Ich würde nur noch gerne wissen wollen, ob das grundsätzlich bei allen FIT-Chips ist, oder eine eigene Qualität der FIT-Chips darstellt. Wird die Technik auch bei IT-Chips angewandt? Grüße --Smurftrooper 07:36, 16. Mär. 2007 (CET)
Im gegensatz zum Artikel, kenne ich den electronic shutter nur bei IT, über FIT kann ich nix aus eigener Erfahrung sagen. Man sollte einen extra abschnitt zu electronic shutter und overlapped operation einfügen,--213.172.127.19 09:55, 16. Mär. 2007 (CET)

Ein paar der schlimmsten Ungereimtheiten entfernt; electronic shutter bei Interline Transfer erwähnt (und hoffentlich besser erklärt); bei FIT gilt weitgehend das Gleiche, daher dort nur kurze Erwähnung. Für einige Dinge habe ich Textbausteine aus der Version vom 6. Jänner genommen; meiner Meinung nach ist seither durch zu viele Köche der Brei teilweise schlechter geworden. --Anastasius zwerg 19:45, 16. Mär. 2007 (CET)